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Spielberichte SV Aufbau Kodersdorf - Saison 2010/2011 |
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An diesem Sonntag war es endlich wieder soweit und so wurde in Kodersdorf die neue Bezirksklassensaison eröffnet.
Zum Auftakt vor 180 Zuschauern empfingen die Gastgeber den SV Königshain zum Derby.
Da die Kodersdorfer, im Gegensatz zu Königshain, auf ihren gesamten Kader zurückgreifen konnten war das Ziel klar:
Einen guten Einstieg in die Saison hinlegen und so vielleicht für die erste Überraschung sorgen.
Nach anfänglichem Abtasten legten die Gäste zuerst die Nervosität ab und setzten die Kodersdorfer unter Druck, die sich in der
10. Minute nur durch ein Foul am eigenem Strafraum zu helfen wussten. Den fälligen Freistoss flankte Scholze,
der zuvor nach einer Tätlichkeit Glück hatte, auf den Kopf von Höer. Dessen Kopfball konnte Pahl noch mit einem Reflex an die Querlatte lenken.
Jedoch reagierte der Königshainer Angreifer Eichler am schnellsten und staubte zum 0:1 ab. Mit der Führung im Rücken gelang es den Gästen
zunehmend den Kodersdorfern ihr Spiel aufzudrängen und diese in der eigenen Hälfte einzuschnüren. Folglich gab es in der 15. Minute erneut einen
Freistoss für Königshain am Kodersdorfer Strafraum den Höer diesmal selbst im ersten Versuch im Tor unterbrachte. Die Gastgeber wirkten nun
völlig verunsichert und kassierten nur eine Minute nach dem 0:2 den nächsten Gegentreffer. Die Verteidigung um Libero Grottker wollte den
Könighainer Höer ins Abseits laufen lassen, doch dieser Versuch scheiterte, sodass Höer im Alleingang auf Pahl zulief und per Beinschuss
seinen zweiten Treffer erzielen konnte. In der Folge ließen es die Gäste ruhiger angehen und so kamen die Kodersdorfer in der 30. Minute zu
ihrer ersten Chance. S. Kulke zog am Sechzehner ab, doch Frenzel parierte glänzend. Die nachfolgende Ecke brachte so wie die meisten
Kodersdorfer Standards nichts ein. So ging es mit einem 0:3 in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gastgeber einen schnellen Anschlusstreffer zu erzielen. Doch der Schuss des eingewechselten Breski verfehlte
knapp sein Ziel. In der Folgezeit ließen es die Gäste mit dem komfortablen Vorsprung im Rücken ruhiger angehen, sodass Kodersdorf sich mehrere
gute Chancen kreiren konnte. Doch sowohl Breski als auch Winkler und zweimal S. Kulke vergaben leichtfertig ihre Möglichkeiten. In der 80. Minute
war es dann Kapitän Stricker, der nach schönem Zusammenspiel mit S. Kulke zum 1:3 traf. Im verzweifelten Anlaufen der Kodersdorfer zeigten die
Königshainer warum sie schon seit Jahren gut in der Bezirksklasse mithalten können. Nach einem Fehlpass von S. Kulke im Mittelfeld konnte Scholze
sich gegen Grottker den Ball erkämpfen spielte Höer frei, der sich gegen R. Kulke durchsetzte und auch Pahl keine Chance ließ (87.).
Insgesamt geht dieser Erfolg, vorallem aufgrund der desolaten Leistung der Kodersdorfer in der ersten Hälfte in Ordnung. Nach dem Schlusspfiff
haderte Trainer C. Heidrich vorallem mit der Chancenverwertung seiner Elf, da ein knapperes Ergebnis bei clevererem Ausnutzen der Möglichkeiten
durchaus machbar gewesen wäre. Kodersdorf muss schnellstens seine Defensive stabilisieren um sich nicht von Beginn an im Tabellenkeller
festzusetzen.
Tore: 0:1 Eichler (10.), 0:2, 0:3 Höer (15. , 16.), 1:3 Stricker (80.), 1:4 Höer (87.)
Aufstellung Kodersdorf:
Pahl - Grottker, R. Kulke, Fonfara, Liebig, Tschirch, Stricker, Bäsler (73. Hennig), Kliemt (46. Breski), S. Kulke, Winkler (78. Lobedann)
SR: Teichmann (Dresden)
Zuschauer: 180
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Zum ersten Auswärtsspiel der Saison reiste der Aufsteiger Kodersdorf nach Großschweidnitz. Hier galt es die bittere Niederlage der vergangenen Woche vergessen zu machen
und die ersten Punkte einzufahren.
Beide Mannschaften begannen nervös und bemühten sich um Ballkontrolle, jedoch fand das Spiel hauptsächlich zwischen den Strafräumen statt.
So dauerte es bis zur 23. Minute bis etwas passierte. Nach schönem Angriff setzte sich Winkler außen durch und spielte Tschirch in der Mitte an, der den Ball in die kurze Ecke
einschob und die Gäste in Führung brachte. In der Folge versuchten die Kodersdorfer diese Führung zu verteidigen und über Konter zum Erfolg zu kommen.
So vergab Kliemt in der 26. Minute nach gutem Konter über S. Kulke aus Nahdistanz. Jedoch wuchs zunehmend der Druck der Gastgeber, die in der 30. Minute ihre erste
große Chance verbuchten. Nach Stellungsfehler in der SVK-Abwehr konnte Pahl noch glänzend gegen den durchgebrochenen Großscheidnitzer Stürmer halten.
Allerdings fiel in der 43. Minute doch der Ausgleich. Nach einer Ecke wurde der Ball mit dem Kopf verlängert, der unglücklich den Kodersdorfer Torschützen Tschirch
traf und im eigenen Tor landete. Die Kodersdorfer versuchten auf diesen unglücklichen Gegentreffer eine rasche Antwort zu finden, jedoch landete der sehenswerte
Fernschuss von Winkler nur am Pfosten (44.). Dieses Pech glich sich jedoch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte aus, als die Hausherren ebenfalls den Außenpfosten trafen.
So ging es mit einem Unentschieden in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel drängten die Kodersdorfer erneut auf die Führung und wurden belohnt. In der 47. Minuten vollendete Winkler einen schönen Angriff der Gäste,
nach Zuspiel von S. Kulke, eiskalt. In der 55. Minute dann fast das 1:3. Nach Flanke von Tschirch verfehlte der Kopfstoß von Winkler nur hauchdünn. So lief es in der Folge
wie so häufig beim Fußball. Wer vorn die Chancen nicht nutzt, kassiert hinten die Tore. In der 61. Minute traf ein Heber von Hauptmann, nach schwachem Abschlag
vom Kodersdorfer Keeper, nur die Latte, jedoch konnte ein Stürmer zum 2:2 abstauben. Nun entwickelte sich ein wahrer Schlagabtausch. Während die Gastgeber eine
Kopfballchance vergaben, nutzten auch die Gäste keine ihrer guten Möglichkeiten. Sowohl Kliemt aus kurzester Distanz als auch S. Kulke scheiterten am Großschweidnitzer
Schlussmann. In der 88. Minute dann ein Pfiff. R. Kulke hatte dem Stürmer der Gastgeber den Ball im eigenen Strafraum abgegrätscht. Der Schiedsrichter sah dabei ein Foul
und entschied auf Elfmeter. Eine klare und harte Fehlentscheidung, da Günzel den Strafstoß souverän verwandelte und Großscheidnitz mit 3:2 in Führung brachte.
Doch die Gäste gaben nicht auf und so gab es in der 90. Minute noch einmal Eckball für Kodersdorf. Den verlängerten Ball konnte der eingewechselte Hennig auf den Kopf
von Winkler zirkeln, der den Ball im Tor unterbrachte. Das viel umjubelte und hochverdiente 3:3 war der Schlusspunkt in dieser mitreißenden Partie.
Somit konnte der Aufsteiger Kodersdorf mit diesem leistungsgerechten Unentschieden den ersten Punkt der Saison einfahren. Kurz nach dem Spiel überwog jedoch die
Enttäuschung bei Spielern und Trainer. Denn ohne die unnötigen Fehler, die zu den Gegentreffern führten, sowie die unglückliche Elfmeterentscheidung und die
vielen verpassten Chancen wäre hier wohl ein Sieg rausgesprungen. So heißt es also nächste Woche gegen Löbau den ersten Sieg der Saison einzufahren.
Tore: 0:1 Tschirch (23.), 1:1 Tschirch (ET, 43.), 1:2 Winkler (47.), 2:2 Unbekannt (61.), 3:2 Günzel (FE, 88.), 3:3 Winkler (90.)
Aufstellung Kodersdorf:
Pahl - R. Kulke, Grottker, Liebig, Heidrich, Bäsler, S. Kulke (89. Kraft), Tschirch (60. Hennig), Kliemt, Breski, Winkler
SR: Schneider (Wesenitztal)
Zuschauer: 115 (30 Gästefans)
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Am 3. Spieltag der Bezirksklasse erwartete der Aufsteiger Kodersdorf den FSV Empor Löbau. Da der
Gastgeber gleich auf 9 Spieler verzichten musste, galt Löbau bereits vor Anpfiff als Favorit.
Doch das erste Zeichen auf dem Feld setzten die Hausherren. Nach einem langen Freistoß wehrte die FSV-Abwehr
den Ball zu kurz ab, sodass Liebig zum Abschluss kam (2.). Jedoch verfehlte sein Schuss das
Tor. In der vierten Minute zeigte sich dann die erste Unsicherheit der Kodersdorfer-Notelf. Nach
einem langen Ball der Gäste schoss der herauslaufende SVK-Torwart Pahl seinen Verteidiger an. Die
daraus resultierende Ecke konnte M. Nietsch per Kopf zum 0:1 verwerten (5.). Nach dieser Führung
übernahmen die Gäste die Spielkontrolle in einer sehr mäßigen Partie. In der 19. Minute setzten sich
die Löbauer erneut über außen durch und kamen zur Flanke, doch der freie Kopfball verfehlte sein
Ziel. In der 27. Minute war es dann der Torhüter der Gastgeber, der einen schönen Schuss aus der
Drehung vereiteln konnte. Dann endlich nach 35. Minuten rafften sich auch die ersatzgeschwächten
Kodersdorfer auf. Nach schönem Pass von Liebig kam Lobedann im Strafraum der Gäste zum Schuss,
den aber der FSV-Torwart sicher halten könnte. Danach passierte bis zur Halbzeit nichts mehr, da sich
das Spiel nahezu nur im Mittelfeld abspielte.
Jedoch begann der zweite Durchgang mit einem Paukenschlag. Nach einer Hereingabe von
halbrechts konnte Lange per sehenswerter Direktabnahme das 0:2 für die Gäste aus Löbau erzielen
(50.). Nur zwei Minuten später hätte hier alles klar sein können. Empor bringt mit einer schönen
Kombination seinen Stürmer frei vor das Kodersdorfer Tor, doch Pahl reagiert glänzend und kann so
die Entscheidung verhindern. In der 56. Minute die erste Offensivaktion der Gastgeber in der zweiten
Halbzeit. Kliemt schießt einen Freistoß aus 23 Metern scharf an der Mauer vorbei, jedoch kann der
Löbauer Schlussmann mit äußerst unkonventioneller Fußabwehr den Gegentreffer vereiteln. Die
Kodersdorfer spürten nun, dass dieses Spiel noch nicht verloren war und setzten die Gäste, die auf
Konter lauerten, zunehmend unter Druck. Nach einer Flanke von außen verfehlte der Kopfball von
Lobedann jedoch noch das Tor. In der 70. Minute dann erneut gute Freistoßsituation für Kodersdorf
aus 24 Metern. Tschirch schlenzt den Ball an der Mauer vorbei unhaltbar ins Tor. Nur noch 1:2. Die
Gastgeber werfen nun alles nach vorn und werden anfälliger für Konter. So kann sich ein FSV-Stürmer
auf der Außenbahn durchsetzen und den Ball am herauslaufenden Torwart Pahl vorbei in die Mitte
zu seinem Mitspieler Kristen schieben. Dieser hat dann alle Zeit um zum 1:3 zu vollenden (73.). Die
Entscheidung war gefallen. Denn auch wenn die stark ersatzgeschwächten Kodersdorfer noch alles
versuchten, so fehlte heut doch die Qualität, um den FSV Empor Löbau noch in Gefahr zu bringen.
Tore: 0:1 M. Nietsch (5.), 0:2 Lange (50.), 1:2 Tschirch (70.), 1:3 Kristen (73.)
Aufstellung Kodersdorf:
Pahl Kraft, Kliemt, Newitsch (ab 38. Scholze), Liebig, Schade, R. Kulke, Tschirch, Breski, Winkler, Lobedann
SR: Lotzmann (Loschwitz)
Zuschauer: 50
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Zum 5. Spieltag der Saison gastierte die zweite Mannschaft des FC Oberlausitz Neugersdorf
in Kodersdorf. Dabei begann das Spiel ohne großes Abtasten. Nach einem langen Ball setzte
sich Stricker auf der Außenbahn durch und spielte Bäsler in der Mitte an, der jedoch die erste
Möglichkeit für die Kodersdorfer vergab. Den schnellen Gegenzug der Gäste konnte der
Aufsteiger dann nur durch ein Foul unterbinden. Der scharf hineingebrachte Ball wurde
unglücklich von Stricker per Kopf verlängert und so unhaltbar für SVK-Torwart Pahl. Wie
schon in den letzten Spielen lagen die Kodersdorfer bereits nach zwei Minuten 0:1 hinten.
Dann in der 9. Minute der nächste Schock für den Gastgeber. Libero Grottker verletzte sich in
einem Zweikampf und konnte nicht weitermachen. Für ihn kam Lobedann. Die, durch die
Verletzung entstandene, Unruhe nutzte die Landesligareserve von Neugersdorf zum 0:2 (18.).
Nachdem die umgestellte Kodersdorfer Abwehr den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum
klären konnte, traf Wegner nach Zuspiel von außen aus abseitsverdächtiger Position. So
schien früh im Spiel eben jenes bereits entschieden. Aber der Gastgeber steckte nicht auf und
kam zu guten Möglichkeiten. Doch sowohl Lobedann scheiterte aus Nahdistanz am
Neugersdorfer Torhüter, als auch Winkler per Kopf nach der anschließenden Ecke (20.). In
der 26. Minute verfehlte ein Schuss von Liebig nur knapp das FCO-Gehäuse. Trotzdem der
Aufsteiger besser ins Spiel fand, blieben die überlegenen Gäste stets gefährlich, spielten aber
ihre Angriffe nicht zwingend genug aus. So war es erneut Lobedann der in der 33. Minute den
Anschlusstreffer für Kodersdorf auf dem Fuß hatte, jedoch am FCO-Schlussmann Durdel-
Winkler scheiterte. Kurz vor der Pause wurde diese Fahrlässigkeit bestraft. In der 43. Minute
staubte erneut Wegner nach einem gehaltenem Torschuss zum 0:3 ab. Mit diesem Ergebnis
ging es in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel ließ es der FCO etwas ruhiger angehen, sodass Kodersdorf sich
weitere gute Möglichkeiten erspielte. Nach guter Balleroberung von Kliemt und Pass auf S.
Kulke war jedoch erneut Torhüter Durdel-Winkler zur Stelle (50.) In der 55. Minute ahndete
der Schiedsrichter ein Halten vom Kodersdorfer Verteidiger und entschied auf Elfmeter.
Diesen verwandelte der gefoulte selbst, Meinczinger, sehr souverän in der linken oberen
Ecke. Nur drei Minuten später dann fast das 0:5. Eine verunglückte Fußabwehr von Pahl
landet vor den Füßen des Neugesdorfer Stürmers, doch der SVK-Torwart macht seinen
Fehler mit zwei sensationellen Paraden wieder wett. In der 60. Minute gelang den tapfer
kämpfenden Kodersdorfern immerhin der Ehrentreffer. Nach einem schönen Angriff über
Bäsler und S. Kulke vollendete Winkler zum 1:4. Nach diesen Treffer versuchte der
Gastgeber nocheinmal alles, scheiterte aber an der fehlenden Clevernis und der zunehmend
harten Spielweise der Gäste. Diesen gelang in der 80. Minute sogar noch das 1:5. Ein
Freistoß von Eliá segelte durch den Kodersdorfer Strafraum an Freund und Feind vorbei ins
Tor. Das war der kuriose Schlusspunkt dieser Begegnung, die verdientermaßen die
Landesligareserve des FC Oberlausitz für sich entschied.
Für die Jungs vom SV Aufbau Kodersdorf heißt es nun Abhacken, an der Chancenverwertung
arbeiten und vor allem die unnötigen Fehler in der Defensive abstellen, die in der
Bezirksklasse eiskalt bestraft werden.
Tore: 0:1 Stricker (ET, 02.), 0:2 Wegner (18.), 0:3 Wegner (43.), 0:4 Meinczinger (FE, 55.), 4:1 Winkler (60.), 5:1 Eliá (80.)
Aufstellung Kodersdorf:
Pahl - Grottker (ab 9. Lobedann, ab 46. Scholze), R. Kulke, Liebig, Fonfara (GK), Tschirch,
Stricker, Bäsler, Kliemt, S. Kulke (ab 86. Kraft), Winkler
SR: Otto (Radeberg)
Zuschauer: 50
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Am 6. Spieltag der Bezirksklasse gastierte der SV Aufbau Kodersdorf beim Tabellenführer
FSV Oppach. Die Oberländer, welche im bisherigen Saisonverlauf noch ohne Gegentor
bleiben konnten, waren dabei klarer Favorit und von Beginn an bemüht für klare
Verhältnisse zu sorgen. Doch die Kodersdorfer standen sehr kompakt und ließen so in der
Anfangsviertelstunde nahezu keine Torchancen zu. Erst nach 12 Minuten kamen die
ambitionierten Oppacher nach einem Eckball zu ihrer erster Torchance, allerdings ging der
Kopfstoß von Mitscherlich über das Tor. Auch in der Folgezeit zeigten sich die Gäste sehr
gut organisiert und kämpferisch stark und machten es dem Favoriten schwer, der trotz des
vielen Ballbesitzes kaum zu guten Möglichkeiten kam. In der 21. Minute gab der Aufsteiger
dann ein Warnzeichen von sich. Stricker erkämpfte sich mit gutem Einsatz den Ball auf der
Außenbahn und legte für Tschirch ab, dessen Schuss verfehlte jedoch knapp das Tor.
Danach agierte der Gastgeber wieder konzentrierter und erarbeitete sich in der 35. Minute
die nächste Gelegenheit, doch der durchgebrochene Stürmer vergab kläglich. Einen
weiteren gefährlichen Fernschuss konnte SVK-Schlussmann Thomas parieren. So ging es
mit einem 0:0 in die Halbzeitpause. Hier spielten sich dann hektische Szenen ab,
nachdem es zu verbalen Attacken gegen die mitgereisten Gästefans kam. Ein solches
Verhalten ist nicht bezirksklassenwürdig und sollte in Zukunft von den Verantwortlichen
des FSV unterbunden werden.
Zu Beginn der zweiten Hälfte das gleiche Bild wie im ersten Durchgang. Der FSV Oppach
rannte gegen die gut organisierte Kodersdorfer Elf an. Doch dabei zeigte der Favorit zu
selten seine spielerische Klasse, um die Gäste ernsthaft in Gefahr zu bringen. In der 59.
Minute hieß es dann Eckball für Oppach. Und wie schon so oft in dieser Saison musste
Kodersdorf nach einem Standard einen Gegentreffer hinnehmen. Den scharf
hineigeschlagenen Ball köpfte Dostal völlig freistehend zum 1:0 über die Linie. So war
nach einer Stunde die Kodersdorfer Wand durchbrochen. Nun war der Aufsteiger gefordert
und versuchte mehr für die Offensive zu tun. Darum spielte sich das Geschehen in dieser
Phase weitestgehend im Mittelfeld ab. In der 67. Minute brach der Oppacher Winkler auf
der linken Seite durch. Seinen Torschuss konnte Thomas noch parieren, doch den
Abpraller spielte Winkler in die Mitte, sodass Mitscherlich keine Mühe hatte zum 2:0
einzuschieben. Nun war der Widerstand des Aufsteigers gebrochen und so erzielte Faßke
in der 82. Minute nach einem guten Spielzug den 3:0 Endstand.
Ein alles in allem hochverdienter Sieg der Oppacher gegen wacker kämpfende
Kodersdorfer. Diese konnten aus dieser Leistung Selbstvertrauen ziehen und vorallem für
das lange Zeit offen gehaltene Spiel Respekt gewinnen. Mit einer solchen Leistung gegen
einen schwächeren Gegner sollte es dann demnächst auch wieder Punkte für den SVK
geben.
Tore: 1:0 Dostal (59.), 2:0 Mitscherlich (68.), 3:0 Faßke (82.)
Aufstellung Kodersdorf:
Thomas R. Kulke, Kliemt, Fonfara, Liebig, Tschirch, Bäsler (Scholze), Theurich (Mühle), Stricker, Winkler,
Hennig
SR: Jacob (Wesenitztal)
Zuschauer: 88
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Am Samstag empfing der SV Aufbau Kodersdorf den FC Stahl Rietschen zum langersehnten Derby.
Dabei war zu Beginn beiden Mannschaften die Nervosität anzumerken. Nach fünf Minuten hatte
Rietschen aber plötzlich die riesen Chance zur Führung. Kladivko tauchte völlig frei vor dem Tor der
Gastgeber auf, scheiterte aber am glänzend reagierenden SVK-Torwart Pahl. Im Gegenzug gaben die
Kodersdorfer ihr erstes Warnsignal ab, doch der Fernschuss von S. Kulke war zu ungefährlich. Es
entwickelte sich ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. In der 10. Minute vergab Patyna eine
Möglichkeit für den FC Stahl. Auf der anderen Seite konnte Mersowsky einen Kopfball von Winkler
nach einem Eckball entschärfen (16.). Nach 25 Minuten bekamen die Rietschener einen Freistoß aus
vielversprechender Position zugesprochen, jedoch verfehlte Czorny knapp das Tor. In der Folgezeit
kam der Aufsteiger immer besser ins Spiel und konnte sich weitere Chancen erarbeiten. Doch in 36.
Minute verfehlte der Kopfball von S. Kulke deutlich sein Ziel. Kurz vor der Halbzeitpause dann fast die
Führung für die Kodersdorfer. Nach schönem Angriff spielte der Gastgeber den Ball diagonal in den
Strafraum der Gäste, wo Winkler lauerte. Stahl-Torwart Mersowsky stürmte aus seinem Kasten und
riskierte Kopf und Kragen, konnte Winkler den Ball aber im letzten Moment vom Fuß nehmen (44.). So
ging es mit einem 0:0 in die Pause.
Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag. In der 48. Minute wehrten die Kodersdorfer
einen Freistoß der Rietschener zu kurz ab, sodass der Ball ein zweites Mal in den Strafraum gelangte.
Dort konnte der eingewechselte Brunsch völlig alleinstehend annehmen und abschließen. Zwar
scheiterte er im ersten Versuch noch an Pahl, doch den Abpraller vollendete er zum 0:1. Nach dieser
Führung zogen sich die Gäste zurück und lauerten auf Konter. Kodersdorf übernahm das Kommando,
fand aber lange Zeit nicht das richtige Mittel, um Rietschen ernsthaft in Gefahr zu bringen. Erst in der
73. Minute hatte Winkler den Ausgleich auf dem Fuß, doch seine Direktabnahme traf nur das
Außennetz. Eine Minute später war es dann aber soweit, die Kodersdorfer Bemühungen wurden
endlich belohnt. S. Kulke ließ zwei Rietschener Verteidiger stehen, drang von außen in den Strafraum
ein und vollendete eiskalt in der langen Ecke (74.). Nach dem hochverdienten Ausgleich waren die
Gastgeber drauf und dran das Spiel zu drehen. Dieses fand nun ausschließlich in der Hälfte der Gäste
statt. Bei soviel Offensivdrang waren die Kodersdorfer natürlich anfällig für Konter. So setzten sich die
Rietschener bei einem, ihrer selten gewordenen Vorstöße, auf Außen durch und flankten in die Mitte.
Dort schien die Situation schon geklärt zu sein, als R. Kulke an den Ball kam. Doch sein verunglückter
Kopfstoß wurde zur Vorlage für den eingewechselten Gründer, der den Ball an Pahl vorbei zum 1:2 ins
Tor schob (78.). Nach der äußerst glücklichen Führung der Stahl-Elf wurde das Spiel ruppiger. Viele
kleine Fouls und Nicklichkeiten bestimmten das Geschehen. In der 81. Minute hatte Rietschen dann die
große Chance für die Entscheidung zu sorgen, doch Schröter vergab kläglich. So folgte noch einmal
das letzte Aufbäumen der Kodersdorfer, die jedoch zu unkreativ agierten. Nach 87 Minuten ein weiterer
Rückschlag für den SVK. Der bereits gelb verwarnte Breski foulte Brunsch an der Eckfahne und sah
dafür die Ampelkarte. Dennoch versuchten die Kodersdorfer noch einmal zu Zehnt den Ausgleich zu
erzielen. In der Nachspielzeit zog Tschirch nach einer Flanke direkt ab. Aber einmal mehr war
Mersowsky zur Stelle, der glänzend reagierte und so die drei Punkte für Rietschen festhielt.
So konnte der FC Stahl Rietschen durch zwei Geschenke des SVK das Derby für sich entscheiden,
wobei die Kodersdorfer mindestens einen Punkt verdient gehabt hätten. Diese stehen nun weiter im
Tabellenkeller, weil wie so oft am Ende nichts heraussprang.
Tore: 0:1 Brunsch (48.), 1:1 S. Kulke (74.), 1:2 Gründer (78.)
Aufstellung Kodersdorf:
Pahl - Liebig, Kliemt, R. Kulke, Heidrich (ab 68. Grottker), Tschirsch, Fonfara, Bäsler (ab 63. Hennig),
S. Kulke, Winkler (GK), Breski (G/R)
SR: Olbrig (Spitzkunnersdorf)
Zuschauer: 120
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Zum 8. Spieltag der Saison gastierte der VfB Zittau bei Aufbau Kodersdorf. Dabei war der ehemalige Oberligist
klarer Favorit gegen den Aufsteiger. Doch dieser begann sehr engagiert. In der sechsten Minute konnte sich
Bäsler auf der Außenbahn durchsetzen und nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Freistoß flankte S.
Kulke punktgenau auf Tschirch, dessen Direktabnahme verfehlte nur um wenige Zentimeter das Tor. Nach 12
Minuten hatte der Gastgeber die nächste Großchance zur Führung. Eine Eingabe von Hennig konnte Kliemt im
Strafraum mit der Brust annehmen, sein Schuss wurde jedoch in letzter Sekunde zur Ecke geblockt. Nach der,
klar von Kodersdorf bestimmten, Anfangsphase kamen dann auch die Gäste besser ins Spiel. So wurde SVKTorwart
Pahl, nach einem Freistoß aus 23 Metern, zu seiner ersten Parade gezwungen (19.). In der 22. Minute
waren die Kodersdorfer erneut mit der kompletten Mannschaft aufgerückt, um die vermeintliche Führung zu
erzielen. Doch der Einwurf von Bäsler gelangte zum Gegner, der sich blitzschnell über 2 Stationen in die
Kodersdorfer Hälfte spielte. Hier trat Urban beherzt an und überlief die Abwehr des SVK, scheiterte aber noch
gegen den gut herauslaufenden Pahl. Den Abpraller konnte Schütze jedoch ohne Probleme aus 16 Metern im
leeren Tor unterbringen (22.). Nach dieser etwas überraschenden Führung der Gäste, benötigte der Aufsteiger
einige Minuten um wieder zurück in sein Spiel zu finden. Erst in der 28. Minute kam man durch eine
Freistoßsituation aus 28 Metern zur nächsten Torchance. Der Schuss von S. Kulke blieb jedoch in der Mauer des
VfB hängen. Nach diesem Lebenszeichen agierten die Kodersdorfer nun aber wieder druckvoller. Und dies wurde
sofort belohnt. In der 39. Minute setzte Hennig den gestarteten Liebig auf der Außenbahn ein. Dieser fand S.
Kulke in der Mitte, welcher den Ball direkt auf Winkler weiterleitete. Der Stürmer des SVK setzte sich mit
überragendem Körpereinsatz gegen zwei Zittauer Abwehrspieler durch und vollendete aus 12 Metern von
halblinks in die rechte Ecke. Nach diesem Ausgleich war der Aufsteiger erst einmal darauf besinnt, mir dem
Unentschieden in die Halbzeit zu gehen. So konnte sich Pahl in der 40. Minute erneut auszeichnen, nachdem er
einen Schuss aus spitzem Winkel entschärfte. In der 44. Minute bekam der VfB Zittau einen Eckball
zugesprochen. Nach zu kurzer Abwehr kam ein Zittauer Angreifer viel zu freistehend zum Schuss. Diesen
fälschte erneut Schütze so ab, dass Pahl und Bäsler auf der Linie ohne Chance blieben. Mit diesem 1:2 ging es in
die Halbzeitpause.
Aufgrund einer Verletzung von Libero Grottker mussten die Kodersdorfer umstellen und
kamen völlig verändert zurück auf das Spielfeld. Da man sich in der neuen Formation erst finden musste kamen
die Gäste in der 53. Minute zu einer guten Möglichkeit. Doch erneut war es Pahl, der mit einem hervorragenden
Reflex einen höheren Rückstand verhinderte. Im zweiten Durchgang wurde die Partie zunehmend ruppiger und
von vielen Nicklichkeiten bestimmt. So sahen S. Kulke, Fonfara und Winkler auf Kodersdorfer Seite und
Handschick auf Zittauer Seite die Gelbe Karte. In der 67. Minute wollte der SVK dann einen Freistoß schnell
ausführen, doch der zuvor verwarnte Handschick stellte sich vor den Ball und wurde so von S. Kulke
angeschossen. Der Schiedsrichter schickte den Zittauer Kapitän nach dieser Unsportlichkeit mit Gelb Rot vom
Platz. Die numerische Überlegenheit nutzen die Kodersdorfer sofort aus. Nach genialem Zuspiel von Fonfara ging
Winkler allein auf das Tor zu und vollendete eiskalt (70.). So besorgte er dem Aufsteiger mit seinem 5. Saisontor
den 2:2-Ausgleichstreffer. Nach diesem Tor entwickelte sich ein wahrer Schlagabtausch mit Chancen auf beiden
Seiten. Die größte Möglichkeit zum Siegtreffer hatten dabei die Kodersdorfer. Bäsler erkämpfte sich in der
eigenen Hälfte den Ball, spielte zu S. Kluke an die Mittellinie, der diesen für Winkler verlängerte. Wieder war der
SVK-Stürmer frei durch. Nachdem VfB-Torwart Mende herausgelaufen war und früh nach unten ging, überlupfte
Winkler den Schlussmann. Auf der Tribüne bejubelten 60 Fans bereits das 3:2, doch ein Zittauer Verteidiger
machte den Siegtreffer zunichte und klärte kurz vor der Torlinie.
So hieß es am Ende eines wirklich packenden Spiels, 2:2 unentschieden. Dieser Punktgewinn gegen dezimierte,
aber wacker kämpfende Zittauer ist sicher ein großer Achtungserfolg für den SV Aufbau Kodersdorf. Dennoch
war die Stimmung nach dem Spiel etwas gedämpft, da man dem Sieg so nah war. Schlussendlich muss man
jedoch mit der Punkteteilung und vor allem mit der eigenen Leistung zufrieden sein. Wenn es den Kodersdorfern
gelingt in den nächsten Wochen mit ebensoviel Engagement, Teamgeist und vor allem einer so guten Moral zu
spielen sind sicher einige Punkte möglich.
Tore: 0:1 Schütze (22.), 1:1 Winkler (39.), 1:2 Schütze (44.), 2:2 Winkler (72.)
Aufstellung Kodersdorf:
Pahl Grottker (ab 46. Theurich), R. Kulke, Liebig, Fonfara (GK), Tschirch, Bäsler, Hennig, Kliemt, Winkler (GK,
ab 85. Lobedann), S. Kulke (GK)
SR: Wiedemann (Görlitz)
Zuschauer: 60
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Am 9. Spieltag gastierte der SV Aufbau Kodersdorf in Cunewalde. Nachdem man am letzten Spieltag
gegen den VfB Zittau einen Punkt holen konnte, wollte man nun den nächsten Favoriten ärgern.
Allerdings fehlten im Kodersdorfer Aufgebot sieben Spieler.
Nach vorsichtigem Beginn hatte der
Gastgeber in der 12. Minute die erste Möglichkeit. Nach einem Freistoß kam ein Cunewalder Spieler
mit dem Kopf an den Ball, der jedoch das Tor knapp verfehlte. Nur fünf Minuten später konnte SVKKeeper
Thomas eine weitere Chance der Motor-Elf vereiteln. Doch auch der Aufsteiger aus
Kodersdorf spielte hier munter mit. Nach 20 Minuten spielte Fonfara Bäsler an der Strafraumgrenze
an. Der ließ seinen Gegenspieler aussteigen und schloss ab, jedoch wurde sein Schuss zur Ecke
geblockt. Diese wurde von Kapitän Stricker ausgeführt. Über Newitsch gelangte der Ball zu Theurich,
der die Möglichkeit aber nicht verwerten konnte. Der SVK erkannte, dass auch in Cunewalde etwas
möglich war und so begann nach 30 Minuten seine stärkste Phase. Hennig kam frei im Strafraum der
Gastgeber zum Schuss, doch Motor-Schlussmann Heydel konnte parieren (37.).In der 43. Minute
hatte Liebig die Chance zur Führung. Der Kodersdorfer Verteidiger zog aus 16m ab, aber erneut war
Heydel im Tor zur Stelle. So ging es mit einem 0:0 in einem mäßigen, aber sehr spannenden Spiel in
die Halbzeitpause.
Auch nach dem Seitenwechsel zeigte sich zunächst das gleiche Bild. Cunewalde mit leichter
spielerischer Überlegenheit, ohne jedoch den gut eingestellten Aufsteiger ernsthaft in Gefahr zu
bringen. In der 55. Minute brach jedoch ein Stürmer der Motor-Elf durch die Kodersdorfer Abwehr und
lief im Alleingang auf Torwart Thomas zu. Dieser lief aus seinem Tor und stoppte den Angreifer. Der
Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Eine harte, aber wohl richtige Entscheidung, da Thomas neben
dem Ball auch den Gegenspieler traf. Larisch verwandelte den Strafstoß sicher zur Führung für den
Favoriten (55.). Nach diesem Treffer übernahm Kodersdorf zunehmend das Zepter in diesem Spiel,
wobei Cunewalde immer wieder gefährlich konterte. So hatte der Aufsteiger Glück, als man im
Mittelfeld den Ball verlor und Fiebiger nur den Pfosten traf (65.). In der 70. Minute hatte der Gastgeber
die erneute Möglichkeit die Führung auszubauen, doch wieder rettete der Pfosten für den bereits
geschlagenen Thomas. Der SVK konnte in dieser Phase den Ballbesitz nicht in Chancen ummünzen
und so Cunewalde nie ernsthaft in Bedrängnis bringen. Zudem fehlte dem Aufsteiger, nach einem
sehr aufreibenden Spiel, die Kraft um sich noch einmal richtig aufzubäumen. Einzig nach Eckbällen
konnte man für Gefahr sorgen, doch Kraft verpasste am langen Pfosten den Ausgleich (76.). Die SG
Motor Cunewalde schaltete in der Schlussphase einen Gang höher und nutzte die Räume, die durch
das Aufrücken der Gäste entstanden. Zwei Konter konnte Schlussmann Thomas noch entschärfen,
doch in der 90. Minute gelang dem Favoriten noch das 2:0. Nach einem Freistoß von der
Strafraumecke, stieg Fiebiger am höchsten und köpfte ein.
Am Ende also ein verdienter 2:0-Erfolg für den Favoriten gegen eine wacker kämpfende Notelf aus
Kodersdorf, in einem sehr fairen Spiel. Erneut hatte sich der Aufsteiger gut präsentiert, geht aber leer
aus. Allerdings ist in den letzten Spielen ein deutlicher Formanstieg erkennbar, sodass Kodersdorf
gerüstet scheint für die nächsten so wichtigen Spiele.
Tore: 1:0 Larisch (FE, 55.), 2:0 Fiebiger (90.)
Aufstellung Kodersdorf:
Thomas Newitsch, Kliemt, Liebig, Fonfara, Kraft, Theurich, Stricker, R. Kulke, Bäsler, Hennig
SR: Rostam Geso (Hoyerswerda)
Zuschauer: 84
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Am 10. Spieltag kam es auf dem Sportplatz in Wiesa zum langersehnten Derby gegen den LSV Spree. Die
Kodersdorfer wollten endlich auch sportlich den ersten Sieg einfahren, um so nicht den Anschluss im
Abstiegskampf zu verlieren.
Doch was die Mannschaft von Christian Heidrich und Ben-Uwe Pahl an diesem Tage ablieferte, ist schwer zu
umschreiben und keinesfalls bezirkstauglich.
Zu Beginn konnte der SVK noch an die guten Spiele gegen Zittau und Cunewalde anknüpfen. So setzte sich
Lobedann energisch durch, doch der Spree´r Keeper Eisold war vor ihm am Ball und hinderte ihn am Abschluss
(15.). Nur eine Minute später vergab J. Müller auf der anderen Seite die Chance zur Führung, nachdem er Kraft
entwischt war. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel auf sehr mäßigem Niveau, welches von vielen
Zweikämpfen im Mittelfeld geprägt war. In der 23. Minute hätte dann aber der SVK in Führung gehen müssen.
Eisold konnte einen Fernschuss von Tschirch nicht fangen und Theurich war zur Stelle. Doch sein Abstauber traf
den am Boden liegenden Torwart. Eine solch fahrlässige Chancenverwertung wird oft bestraft im Fußball und so
war es auch an diesem Nachmittag. Denn statt der Führung kassierte der Gastgeber in der 33. Minute den
Gegentreffer zum 0:1. Spree spielte einen Freistoß aus 25m zum außen lauernden Moser, der den Ball flach in
den Strafraum spielte. Dort konnte Fonfara den Treffer von J. Müller nicht mehr verhindern. Nach diesem erneut
sehr unglücklichen Rückstand, bewiesen die Kodersdorfer Moral und drängten auf den Ausgleich. Nachdem
Bäsler dann am Sechzehner gefoult wurde hieß es Freistoß für Kodersdorf. Tschirch schnappte sich den Ball und
verwandelte sehenswert in der langen Ecke zum 1:1 (45.). Nach dem Ausgleich wollten die Gastgeber mehr. So
konnte man, nach dem Anstoß der Gäste, schnell den Ball auf der Außenbahn gewinnen, wo Bäsler S. Kulke in
Szene setzte. Dieser wurde aus vollem Lauf von Mann von den Beinen geholt. Der Schiedsrichter ahndete dieses
grobe Foulspiel zu Recht mit der roten Karte. Nach dieser Aktion ging das Spiel in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel stellte Kodersdorf um, wollte nun um jeden Preis den Sieg gegen die dezimierten
Gäste. Zwar hatte man mehr Ballbesitz, konnte jedoch nicht die clever verteidigenden Spreer ernsthaft in Gefahr
bringen und sich nennenswerte Chancen erspielen. Stattdessen lief man in Konter, die, wie in der 58. Minute, nur
durch ein Foul unterbunden werden konnten. Die Flanke unterlief Bäsler, sodass Tübbecke leichtes Spiel hatte
den Ball erneut in die Mitte zu bringen, wo Segieth unbewacht zum 1:2 einköpfte. Diese erneute Führung machte
die Gäste stark und ließ die Kodersdorfer endgültig verkrampfen. So schlichen sich im Spiel des SVK immer mehr
Fehler und Unkonzentriertheiten ein, die die Gäste ein ums andere mal gefährlich vor das Tor brachten. In der 65.
Minute hatte Schnabel die Möglichkeit zu erhöhen, vergab aber kläglich. Die nächste Chance konnten die Gäste
jedoch nutzen und so für eine Vorentscheidung sorgen. In der 70. Minute pennt die Kodersdorfer Defensive
erneut und auch Torwart Pahl reagiert zu spät, sodass J. Müller nach einem langen Ball zum 1:3 traf. Kodersdorf
fand, völlig verunsichert und demoralisiert, keine Mittel mehr die Gäste zu gefährden und den Vorteil der
personellen Überzahl auszuspielen. Im Gegenteil. Der LSV Spree war die dominierende Mannschaft und erhöhte
in der 75. Minute sogar noch zum 1:4 durch Slomian. Immerhin kamen die Kodersdorfer in der 89. Minute noch
zum 2:4 durch einen sehenswerten Heber von S. Kulke, nachdem Eisold einen langen Ball zu kurz abwehrte.
Dies war die letzte nennenswerte Aktion in diesem Derby, das zu einem kleinen Debakel für die Gastgeber
wurde. So viel hatte man sich vorgenommen, wollte mit einem Sieg zeigen, dass man im Bezirk mithalten kann,
spielte eine Halbzeit lang in Überzahl und konnte diese Gunst doch nicht nutzen. Enttäuschung und Ratlosigkeit
prägten die Gesichter der Kodersdorfer Spieler, Trainer und Fans nach diesem Spiel. Denn für diese Niederlage
kann man keine Ausreden gelten lassen, auch nicht, dass der Gastgeber auf fünf Stammkräfte verzichten
musste. Doch nun heißt es abhaken und die nächsten Wochen angreifen, denn nach dieser Niederlage hat sicher
auch der Letzte begriffen, dass man nur mit vollem Einsatz, Kampf und Willen die Klasse halten kann. So wie es
die Gäste eindrucksvoll in Unterzahl gezeigt haben, die nun mit 11 Punkten auf Rang 12 der Tabelle stehen.
Tore:0:1 J. Müller (33.), 1:1 Tschirch (45.), 1:2 Segieth (58.), 1:3 J. Müller (70.), 1:4 Slomian (75.), 2:4 S. Kulke (89.)
Aufstellung Kodersdorf:
Pahl Kliemt, R. Kulke (ab 58. Scholze), Liebich, Kraft (GK), Tschirch, Theurich (ab 46. Grottker), Fonfara,
Bäsler, S. Kulke, Lobedann
SR: Schneider (Markersdorf-Deutsch-Paulsdorf)
Zuschauer: 160
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In Olbersdorf kam es auf schwer bespielbarem Geläuf zum Duell zweier Aufsteiger. Dennoch war der
Gastgeber, der auf Platz vier der Tabelle rangiert, klarer Favorit. Kodersdorf wollte die schwache
Vorstellung in der Vorwoche gegen Spree wett machen und begann sehr engagiert. In der 7. Minute
war es Winkler, der von einer Unsicherheit in der Olbersdorfer Hintermannschaft profitierte und abzog.
RWO-Torwart Grollmisch konnte aber parieren. Der SVK war das überlegene Team und bestimmte
die ersten 20 Minuten, ohne sich jedoch zwingende Chancen herauszuspielen. Der Gastgeber
hingegen setzte auf dem kleinen Spielfeld vorerst auf Konter. In der 22. Minute wurde eben ein
solcher mit einem harmlosen Distanzschuss abgeschlossen. SVK-Torwart Pahl griff sicher zu, jedoch
rutsche ihm der klitschige Ball aus den Armen und Hoffmann bedankte sich mit der 1:0 Führung. Nach
diesem Geschenk wurde das Spiel ausgeglichener. S. Kulke setzte sich gegen den Verteidiger durch
und schloss ab. Allerdings verfehlte sein Versuch das Tor, sodass Kodersdorf weiter auf den
Ausgleich warten musste. Nur vier Minuten später vergab Linke auf der anderen Seite die Großchance
zum 2:0. Nachdem er sich gegen zwei Kodersdorfer durchsetzte, schob er den Ball am Tor vorbei. In
der 40. Minute konnte sich der SVK dann bei Schlussmann Pahl bedanken, der mit hervorragender
Parade gegen den Olbersdorfer Stürmer einen höheren Rückstand verhinderte. So ging es nur mit
einem 1:0 für den Gastgeber in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel drängte Kodersdorf auf den Ausgleich, war aber stets gefählichen Kontern
des RWO ausgesetzt. Bereits wenige Sekunden nach Wideranpfiff setzte sich Winkler gegen die
Verteidigung durch und zog aus 16m ab. Grollmisch konnte den Ball nur nach vorne abprallen lassen,
sodass Winkler gegen den am Boden liegenden Torhüter leichtes Spiel hatte. Doch der Stürmer schob
den Ball am Tor vorbei. Fünf Minuten später war es erneut Winkler, der einen Eckball von S. Kulke
knapp über das Tor der Gastgeber köpfte (51.). In der 65. Minute schloss Fonfara nach einem Solo
aus 23m ab, doch Grollmisch rettete zur Ecke. Diese führte S. Kulke kurz auf Bäsler aus, dessen
Schuss wiederum Grollmisch abwehren konnte. Auf dem völlig durchnässten Rasen wurde es
zunehmend schwieriger sich gute Möglichkeiten herauszuspielen, sodass die größte Gefahr von
Standards ausging. Nachdem Fonfara an der Strafraumgrenze von den Beinen geholt wurde, bot sich
Kodersdorf die beste Möglichkeit zum Ausgleich. Tschirch legte sich den Ball zurecht und versenkte
den Freistoß wunderschön im Winkel (72.). Nach dem verdienten Ausgleich war der Gast vor allem
auf Defensive bedacht und überließ Olbersdorf das Spiel. Diese übten in den letzten Zehn Minuten
der Partie, angestachelt von dem Ausgleichstor, noch einmal viel Druck auf die SVK-Abwehr aus.
Doch mit Kampf und Leidenschaft konnten die Kodersdorfer einen erneuten Rückstand verhindern.
Dabei hatte man Glück, als Pahl gegen einen durchgebrochenen Olbersdorfer Stürmer mit riesen
Reflex parierte. Aber auch Kodersdorf hatte die Möglichkeit den vermeintlichen Siegtreffer zu erzielen.
Nachdem sich Bäsler auf der Außenbahn durchsetzte und flankte kam Winkler aus 18m zum Schuss,
verfehlte aber knapp. In der Nachspielzeit erarbeitete sich der Gastgeber dann noch einmal einen
Eckball. Die schön getretene Hereingabe konnte Jungmichel mustergültig zum 2:1 Siegtreffer
verwerten(90.+1).
So siegte mit Olbersdorf die Glücklichere zweier sehr engagierten Mannschaften, aufgrund der
Schlussoffensive sicher auch nicht ganz unverdient. Kodersdorf hingegen geht nach großem Kampf
und guter Leistung erneut leer aus. Dabei kann sich die Mannschaft von Christian Heidrich und Ben-
Uwe Pahl lediglich die mangelnde Chancenverwertung vorwerfen. Dennoch war die Enttäuschung bei
den Akteuren und Verantwortlichen sehr groß, da am Ende der Saison nur Punkte zählen, die man
heute in der letzten Aktion des Spiels verlor.
Tore: 1:0 Hoffmann (22.), 1:1 Tschirch (72.), 2:1 Jungmichel (90.+1)
Aufstellung Kodersdorf:
Pahl Liebich, Fonfara, Heidrich (ab 74. Grottker), Bäsler (ab 90. Scholze), Tschirch, Hennig, Kliemt,
Winkler (GK), S. Kulke, Kraft
SR: Olbrig (Oderwitz)
Zuschauer: 30
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Am 12. Spieltag gastierte der Tabellenletzte GFC Rauschwalde bei Aufbau Kodersdorf. Der
Abstiegskrimi begann ohne großes Abtasten. So hatte S. Kulke bereits in der ersten Spielminute die
Chance zur Führung, nach einem Querschläger in der Gästeabwehr. Sein Kopfball verfehlte jedoch
das Tor. In der vierten Minute bot sich Rauschwalde die erste Möglichkeit per Freistoß aus
aussichtsreicher Position. Kapitän Eberlein jagte den Ball direkt in den Winkel zur 0:1 Führung. Die
leicht feldüberlegenen Kodersdorfer mussten jedoch nicht lange auf den Ausgleich warten. Nach
einem Foul im Strafraum verwandelte S. Kulke den fälligen Elfer sicher (17.). Schon nach dieser
packenden Anfangsphase zeichnete sich ein sehr umkämpftes Kellerduell ab, welches von der
Spannung, nicht von der Klasse lebte. Nachdem die Kodersdorfer einige Möglichkeiten zur Führung
liegen ließen, machte es erneut Eberlein auf der Gegenseite besser. In der 35. Minute zog der GFC-Kapitän
aus der Distanz ab und versenkte das Leder unter der Querlatte. Nun waren wieder die
Gastgeber gefordert und antworteten nur drei Minuten später mit dem 2:2 Ausgleich. Nachdem der
Rauschwalder Torhüter Herkner Winkler anschoss, stürmte dieser am Schlussmann vorbei und spielte
in die Mitte, wo S. Kulke aus Nahdistanz einschob (37.).Sekunden vor dem Halbzeitpfiff hatte Fonfara
die Riesenchance zum 3:2, nachdem der aus dem Gewühl im Strafraum abzog. Allerdings reagierte
Herkner im Tor hervorragend. So endete die erste Hälfte, in der die Kodersdorfer die leichten Vorteile
nicht in eine Führung ummünzen konnten, 2:2 unentschieden.
Auch der zweite Durchgang begann Schlag auf Schlag. In der 47. Minute bewahrte erneut Herkner
seinen GFC vor dem Rückstand, als er einen Kopfball von Winkler gegen die Latte lenkte. Im
Gegenangriff scheiterte ein Rauschwalder Stürmer nach Missverständnis in der SVK-Abwehr am
Außenpfosten (48.). In der 56. Minute traf dann aber der überragende Eberlein mit seinem dritten
Treffer zum 2:3. Einen langen Ball konnte er im Strafraum der Gastgeber annehmen und eiskalt aus
der Drehung vollenden. Im Gegenzug hämmerte Liebich das Leder aus 30m an den Außenpfosten. In
der 65. Minute versuchte es Fonfara mit einem Distanzschuss, doch Herkner war auf dem Posten und
konnte parieren. Sechs Minuten später wurden die Kodersdorfer endlich für ihre Bemühungen belohnt.
Der eingewechselte Lobedann köpfte einen Eckball zum verdienten 3:3 in die Maschen (71.). Doch
auch dieser Ausgleich hielt nicht lange. In der 80. Minute konterte Rauschwalde mustergültig,
scheiterte im ersten Versuch jedoch noch an Fonfara, der auf der Linie für seinen Torhüter rettete. Im
zweiten Anlauf schob Hensolt dann überlegt zum 3:4 ein. Doch auch mit dem 7. Tor war an diesem
Tag noch nicht Schluss. In einer dramatischen Schlussphase sicherte Winkler Kodersdorf immerhin
einen Punkt. Nach einem Eckball in der 85. Minute stieg er am höchsten und köpfte zum 4:4 Endstand
ein. Dabei hätten in den letzten Minuten noch beide Mannschaften das Spiel für sich entscheiden
können. Ein Kopfball von Winkler wurde jedoch auf der Linie geklärt und der durchgebrochene
Eberlein verfehlte, nachdem er den Torhüter umkreiste, das leere Tor.
So muss Kodersdorf wohl mit der Punkteteilung zufrieden sein und am Ende von einem Punktgewinn
sprechen, während Rauschwalde hier 2 Punkte liegen ließ. Im Tabellenkeller hilft der Punkt keinem
Team weiter. Rauschwalde bleibt weiterhin Schlusslicht hinter dem SVK. Positiv ist sicher noch die
Moral der Kodersdorfer zu erwähnen, die nach 4 Rückständen immer zurückschlugen.
Tore: 0:1 Eberlein (4.), 1:1 S. Kulke (FE, 17.), 1:2 Eberlein (35.),
2:2 S. Kulke (37.), 2:3 Eberlein (56.), 3:3 Lobedann (71.),
3:4 Hensolt (80.), 4:4 Winkler (85.)
Aufstellung Kodersdorf:
Thomas Kraft (ab 32. Grottker), Kliemt, Liebich, Fonfara, Tschirch, Theurich (ab 65. Lobedann),
Hennig, Stricker, Winkler, S. Kulke
SR: Selement (Seifhennersdorf)
Zuschauer: 80
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Am 13. Spieltag hieß es für Kodersdorf erneut Abstiegskampf pur, da man beim
Tabellennachbarn Hoyerswerda ran musste. Nach dem Unentschieden im letzten Spiel,
begannen die Gäste sehr engagiert. Bereits nach fünf Minuten hätte der SVK in Führung
gehen müssen, doch Winkler konnte den Ball, nach einer Flanke, aus geringster Distanz
nicht über die Torlinie bringen. In der Folgezeit scheiterten sowohl Bäsler, als auch Fonfara
am Lausitz-Keeper Wauro. In der 11. Minute zeigten sich dann die vorerst sehr passiven
Gastgeber in der Offensive, aber Thomas im Tor der Kodersdorfer war zur Stelle. Es
entwickelte sich ein sehr umkämpftes Spiel, welches von vielen Nicklichkeiten im Mittelfeld
geprägt war. Die Gäste kamen über gute Ansätze im Angriff nicht hinaus, sodass sie sich
keine weiteren Großchancen erspielen konnten. So wurden Flanken von Bäsler und S. Kulke
vor den Stürmern geklärt und auch Theurich konnte nach einem schönen Solo Wauro nicht
in Bedrängnis bringen. Hoyerswerda hingegen hatte in der 38. Minute die Riesenchance um
in Front zu gehen. Erst hielt Thomas gegen Vorbrich, ehe der Kodersdorfer Verteidiger R.
Kulke den Abpraller an den eigenen Pfosten schoß und schlussendlich Fonfara den
Nachschuss von Vorbrich auf der Linie klärte. So ging es mit dem 0:0 in die Halbzeitpause.
Auch die Anfangsphase der zweiten Hälfte gehörte dem Bezirksligaabsteiger Hoyerswerda.
In der 47. Minute bekamen die Gastgeber nach Foul von Kliemt einen Elfmeter
zugesprochen. Wussow trat an und traf nur die Latte. Dies weckte die Gäste wieder auf und
so bekamen sie das Spiel besser in den Griff, konnten sich aber zu selten Chancen, wie in
der 62. Minute, herausarbeiten. Hier scheiterte Winkler erst mit Fernschuss an Wauro und
köpfte dann die anschließende Ecke knapp über das Tor. In der 68. Minute konnten sich die
Kodersdorfer bei ihrem Torwart Thomas bedanken. Dieser parierte einen fulminanten
Fernschuss mit einem Riesenreflex und hielt so die Null für den Aufsteiger. Im Gegenzug bot
sich für Theurich die Möglichkeit zum Tor, als er, von Tschirch frei gespielt, allein auf Wauro
zulief, jedoch den Ball am Tor vorbei schob (70.). In der Schlussphase spielte in
Hoyerswerda nur noch Kodersdorf, allerdings mit viel zu wenig Zug zum Tor, sodass man
sich keine nennenswerten Torchancen mehr erspielte und das Abstiegsduell 0:0 endete.
Dieses torlose Unentschieden hilft beiden Mannschaften im Abstiegskampf nicht weiter, war
jedoch das einzig richtige Ergebnis in diesem mäßigen Spiel. Für Kodersdorf sind nun die
Duelle gegen die direkten Konkurrenten vorüber. Mit den zwei Zählern aus diesen
Partien können die Rot-Blauen sicher nicht zufrieden sein und müssen so hoffen die
Großen in den nächsten Spielen ärgern zu können.
Tore: Fehlanzeige
Aufstellung Kodersdorf:
Thomas R. Kulke, Kliemt, Liebich, Fonfara, Tschirch, Bäsler (ab 77. Schade), Theurich (ab
83. Grottker(GK)), S. Kulke, Winkler, Lobedann (ab 87. Newitsch)
SR: Fischer (Dresden)
Zuschauer: 30
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Am Samstag empfing der SV Aufbau Kodersdorf den Tabellenvierten FSV Oderwitz
zum Nachholspiel. Trotzdem beide Teams auf wichtige Spieler verzichten mussten,
sahen die Zuschauer auf dem tiefen Rasenplatz ein gutes Spiel. Dabei bot sich den
Gästen bereits nach drei Minuten die Möglichkeit zur Führung. Ein
Abstimmungsfehler zwischen Pahl und R. Kulke ermöglichte Cerwinka den Schuss
aufs leere Tor, doch sein Versuch verfehlte das Gehäuse. Auf der anderen Seite traf
Winkler nach langem Ball von Heidrich nur das Außennetz (5.). Drei Minuten später
verpasste Liebig die Führung für die Hausherren, als er aus dem Gewühl nach einem
Eckball abzog. Insgesamt entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, welches
zunächst von den starken Abwehrreihen dominiert wurde. Als sich für die Gäste mal
eine Lücke in der Kodersdorfer Abwehr bot und Rudolf allein aufs Tor zulief, konnte
der glänzend reagierende Pahl schlimmeres verhindern (16.). Kurz vor der
Halbzeitpause fiel dann doch noch ein Tor. Breski setzte sich links durch, scheiterte
aber noch am Oderwitzer Torwart Kießling. Aber der hervorragend nachsetzende S.
Kulke war den berühmten Schritt schneller als der Verteidiger und staubte zum nicht
unverdienten 1:0 ab (45.). So ging der SVK mit der Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel drückte Oderwitz auf den Ausgleich. Die Bemühungen der
Gäste wurden bereits in der 48. Minute belohnt. Nachdem sie kurz zuvor bereits ein
Abseitstor erzielt hatten, besorgte Zimmermann nun den Ausgleich. Er spitzelte den
Ball beim Klärungsversuch von Newitsch doch noch über die Torlinie. Nach dem
Gegentreffer fingen sich die Kodersdorfer wieder und es entwickelte sich ein sehr
umkämpftes Spiel mit vielen Nicklichkeiten. Torszenen waren dabei Mangelware.
Erst in den letzten zehn Minuten gelang es dem Underdog nocheinmal richtig Druck
aufzubauen. Doch den Bemühungen fehlte stets der entscheidende Pass, so dass
am Ende dieses Spiels ein sicher gerechtes Unentschieden stand.
Für Kodersdorf
ein versöhnlicher Start ins Sportjahr 2011. Damit ist das Team von Christian Heidrich
und Ben-Uwe Pahl nun seit drei Spielen ungeschlagen und wird versuchen in den
nächsten Wochen an diese Miniserie anzuschließen, um den Tabellenkeller zu
verlassen.
Tore: 1:0 S. Kulke (45.), 1:1 Zimmermann (48.)
Aufstellung Kodersdorf:
Pahl Liebich, Fonfara, Heidrich, Bäsler, Newitsch, Breski, Kliemt, Winkler (ab 52.
Grottker (GK) (ab 85. Scholze)), S. Kulke (GK), R. Kulke
SR: Max Müller
Zuschauer: 50
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An diesem Samstag gastierte der SV Aufbau Kodersdorf bei der Landesligareserve
des NFV Gelb-Weiß Görlitz zum Nachholspiel. Auf dem schlechten Hartplatz taten
sich beide Mannschaften sehr schwer und hatten große Probleme ihr Spiel
aufzuziehen. Vereinzelte Chancen ergaben sich zunächst nur durch Fernschüsse.
Doch nach einem Fehler der Kodersdorfer Hintermannschaft hatte Görlitz plötzlich
die Möglichkeit zur Führung, scheiterte aber frei vor Pahl zweimal am Pfosten (13.).
Die Landesligareserve beherrschte in dieser Phase das Spielgeschehen, fand aber
keine Mittel, die stark kämpfenden Kodersdorfer in Bedrängnis zu bringen. Da die
Konter des SVK noch zu ungefährlich waren, ging es mit dem 0:0 in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel wurde der Außenseiter stärker. Nach einem Angriff über die
rechte Seite erzielte Breski das vermeintliche 0:1, allerdings wurde der Treffer wegen
einer Abseitsstellung nicht anerkannt (50.). Den Gästen gelang es nun immer mehr
Nadelstiche zu setzen. Dies machte sich in der 71. Minute endlich bezahlt. Nach
Pass von Tschirch in den Strafraum zu Winkler, versenkte dieser den Ball unhaltbar
im Tor. Nach dem Rückstand mussten die Gastgeber aufmachen und boten dem
SVK viel Platz zum Kontern. So hätte der eingewechselte Lobedann in der 85.
Minute alles klar machen müssen. Der Stürmer lief allein auf das Görlitzer Tor zu,
schoss das Leder jedoch kläglich über das Gehäuse. Auch Höhne bekam die
Fußspitze, nach scharfer Hereingabe, nicht mehr entscheidend an den Ball, sodass
es bis zum Schluss beim 0:1 blieb.
Damit gelang den Kodersdorfern der erste
sportliche Sieg. Der seit nunmehr vier Spielen ungeschlagene SVK hält damit den
Anschluss in der Tabelle, bleibt aber auf dem letzten Tabellenplatz.
Tore: 0:1 Winkler (71.)
Aufstellung Kodersdorf:
Pahl Kliemt, Newitsch, Liebich, R. Kulke, Tschirch (ab 82. Schade (GK)), Grottker
(ab 71. Lobedann), Hennig (GK), Fonfara, Winkler (ab 75. Höhne), Breski
SR: Olbrig (Oderwitz)
Zuschauer: keine Angaben
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Am 17. Spieltag empfing Schlusslicht Aufbau Kodersdorf den Tabellensiebten aus
Großschweidnitz. Nachdem die Akteure sich zunächst mit den schwierigen
Platzverhältnissen vertraut machen mussten, traute sich der Gastgeber zuerst in die
Offensive. Nach gutem Zusammenspiel zwischen P. Bäsler und dem aufgerückten Libero
Kliemt, zog dieser ab. Allerdings hatte SGM Torwart Herklotz keine Probleme den Ball zu
parieren (4.). Nach holprigem Start kam Kodersdorf immer besser ins Spiel. Erneut ging es
über die rechte Seite , ehe Grottker am Sechzehner bedient wurde. Sein Schuss verfehlte
jedoch das Tor (19.). Nur zwei Minuten später tauchte Breski, nach schönem Pass von P.
Bäsler, frei vor dem Großschweidnitzer Tor auf, schob den Ball aber knapp am Ziel vorbei. In
der 25. Spielminute bekam der SVK dann einen Elfmeter zugesprochen, als sich die
Gästeabwehr nur noch mit einem Handspiel helfen konnte. S. Kulke übernahm die
Verantwortung und scheiterte zunächst an Herklotz, konnte aber den Abpraller souverän
einschieben (24.).
Durch die Führung wurden die Koderdorfer immer sicherer und waren bemüht den
Vorsprung auszubauen. Ein Freistoß von S. Kulke fand R. Kulke, dessen Versuch nur
äußerst knapp das Tor verfehlte (36.). In den letzten Minuten vor der Halbzeit drängten noch
einmal die Gäste. Doch erst konnte R. Kulke vor dem einschussbereiten Angreifer klären
(40.), ehe SVK-Torwart Pahl mit seiner besten Tat den Ausgleich verhinderte (44.). So
rettete der Tabellenletzte die Führung in die Kabine und versuchte nach Wideranpfiff sofort
die Entscheidung herbeizuführen.
Nach genialem Pass von Schade hatte Breski die
Riesenchance zur Entscheidung. Völlig allein lief er auf den herausstürzenden Herklotz zu.
Doch anstatt den Ball quer auf den mitgelaufenen S. Kulke zu legen, machte er es selbst und
schob den Ball am Gehäuse vorbei (48.). Wachgerüttelt von dieser Aktion investierten nun
die Gäste mehr. In der 53. Minute schien Günzel auf dem Weg zum Ausgleich, als er Pahl
austanzte, doch der stark aufspielende Newitsch vereitelte das Tor vor der Linie. Nur
Augenblicke später, verlor Libero Kliemt den Ball, doch R. Kulke verhinderte mit
überragender Grätsche den Gegentreffer. Kodersdorf hatte nun viel Glück und suchte mit
Kontern die Entscheidung. Doch zumeist fehlten diesen die letzte Genauigkeit und man kam
über gute Ansätze nicht hinaus. Nach 77. Minuten tauchte Berndt vor dem SVK-Tor auf, Pahl
konnte aber mit der nächsten Glanzparade schlimmeres verhindern. Im Gegenzug hatten
dann die Kodersdorfer Pech, als ein abgefälschter Schuss von Höhne nur an die Latte
sprang und der Nachschuss von Schade das Tor knapp verfehlte. Die mangelnde
Kaltschnäuzigkeit des SVK sollte sich noch rächen. So gelang Großschweidnitz in der 82.
Spielminute noch der verdiente Ausgleich. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld, konnte der
völlig freistehende Berndt den Ball aus spitzem Winkel im Tor unterbringen. Nach dem
Ausgleich mobilisierte der Gastgeber noch einmal alle Kraftreserven, um die erneute
Führung zu erzielen, doch außer einem harmlosen Schuss von P. Bäsler sprang nichts mehr
heraus. So endete das Spiel schließlich verdientermaßen 1:1.
Nach der ersten
Enttäuschung, muss Kodersdorf mit dem Punkt zufrieden sein und bleibt seit nunmehr 6
Spielen ungeschlagen.
Tore: 1:0 S. Kulke (24.), 1:1 Berndt (82.)
Aufstellung Kodersdorf:
Pahl Kliemt, Newitsch, R. Kulke, Fonfara, Schade, Grottker (ab 67. Höhne), P. Bäsler, S.
Kulke, Breski (ab 80. F. Bäsler), Lobedann (ab 60. Theurich)
SR: Hayn (Görlitz)
Zuschauer: 50
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Am Samstag gastierte der seit 5 Spielen ungeschlagene SVK beim Tabellenfünften in Löbau. Auf dem
Hartplatz begannen beide Teams recht vorsichtig. Die favorisierte Heimmannschaft bemühte sich um
Spielkontrolle, wurde dabei aber stets früh von den Kodersdorfern gestellt. So verbuchte Aufbau auch
die erste Möglichkeit des Spiels. Nach schönem Zusammenspiel über rechts bediente S. Kulke P.
Bäsler, der sich im Strafraum gegen zwei durchsetzte, den Ball aber aus Nahdistanz über die Latte
jagte (16.). Nur zwei Minuten später konnte P. Bäsler nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen
Freistoß brachte S. Kulke in die Mitte, jedoch verpassten die Kodersdorfer die Flanke knapp. Die
Gäste überraschten hier abermals, denn der Tabellenvorletzte spielte hier druckvoller, störte früh und
erarbeitete sich so ein klares Chancenplus. Doch in der 28. Spielminute wurde der Spielverlauf völlig
auf den Kopf gestellt. Nach einem Eckball konnte Kliemt am kurzen Pfosten den Ball nicht klären und
so schob M. Nietsch zum glücklichen 1:0 ein. Doch trotz dieses Rückstandes ließ der SVK sich nicht
aus der Ruhe bringen. Und so kam man nur wenige Minuten nach dem löbauer Tor zum
vermeintlichen Ausgleich. Doch der Treffer von Hennig wurde wegen Abseits nicht gegeben. Im
Gegenzug hatte man jedoch Glück, als Schirmer mit seinem Fernschuss nur die Latte traf (31.).
Danach spielten wieder nur die Gäste. Erst verfehlte Kliemt knapp per Freistoß (33.), ehe Empor-
Torwart Mattig die Eingabe von S. Kulke vor dem einschussbereiten Winkler abfing (37.). In der 43.
Spielminute rettete dann die Latte nach einem Freistoß von S. Kulke für den bereits geschlagenen
Mattig. So ging es mit einer äußerst schmeichelhaften Führung für Löbau in die Halbzeit.
Wer nun eine Leistungssteigerung des Favoriten erwartete sah sich früh getäuscht. Denn auch zu
Beginn der zweiten Hälfte spielte vor allem der SVK. Wieder setzte sich der bärenstarke S. Kulke auf
Außen durch und fand R. Kulke. Doch seine Kopfballabnahme verfehlte knapp das Gehäuse (49.).
Nur zwei Minuten später marschierten P. Bäsler und S. Kulke im Zusammenspiel erneut über rechts,
doch die Hereingabe konnte Schade, aufgrund der schlechten Platzverhältnisse, aus Nahdistanz nicht
im Tor unterbringen. In der 56. Minute dann der verdiente Ausgleich. Kliemt mit langem Ball auf P.
Bäsler, der diesen weiter auf Fonfara leitete. Mit viel Kampf erlief dieser den Pass und bedient Winkler
in der Mitte, der eiskalt einschob. In der 60. Spielminute hatte der Torschütze die Chance zur Führung
für die Gäste, doch Winkler vergab aus 7m nach Vorarbeit von S. Kulke. Nachdem Kodersdorf weitere
Möglichkeiten liegen ließ übernahm Löbau das Zepter und warf alles nach vorne. Doch auch in der
Schlussoffensive blieb die Heimmannschaft seinen Fans einiges schuldig und hatte sogar noch viel
Glück. Erst hätte der eingewechselte R. Nietsch nach Tätlichkeit gegen Heidrich, im Rücken des
Schiedsrichters, den Platz verlassen müssen und wenig später vergab Kodersdorf eine weitere
Großchance durch S. Kulke (90.).
So endete ein umkämpftes Spiel mit 1:1. Für Kodersdorf ist der Punkt zwar kein Befreiungsschlag im
Abstiegskampf, jedoch bleibt der Aufsteiger seit mittlerweile 6 Spielen ungeschlagen. Nächste Woche
empfängt man dann Niesky zum Derby.
Tore: 1:0 M. Nietsch (28.), 1:1 Winkler (56.)
Aufstellung Kodersdorf:
Pahl Kliemt, Newitsch (GK), R. Kulke, Liebich, Fonfara, Schade (ab 71. Lobedann), Hennig, P.
Bäsler (GK), S. Kulke (GK), Winkler (ab 75. Heidrich)
SR: Weinhold (Rothenburg)
Zuschauer: 60
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Am Wochenende konnte das lang erwartete Derby zwischen Königshain und
Kodersdorf nachgeholt werden. Dabei mussten die abstiegsgefährdeten Gäste auf
vier Stammspieler verzichten. Jedoch kam Aufbau mit dem Selbstvertrauen einer
Mannschaft, die sechs Spiele ungeschlagen blieb.
So konterten die Gäste gefährlich
über P. Bäsler, der Grottker freispielte. Dieser schloss im Strafraum ab, doch
Königshains Keeper Frenzel bewahrte sein Team vor dem frühen Rückstand (10.).
Der Gastgeber übernahm mehr und mehr das Spielgeschehen, nutzte jedoch die
ersten Kopfballgelegenheiten nicht. Nach 31 Spielminuten hätte der Favorit jedoch in
Führung gehen müssen, scheiterte aber erst an Torwart Pahl und dann klärte R.
Kulke auf der Linie. Kodersdorf fiel es zunehmend schwerer für Entlastung zu
sorgen, da man sich hauptsächlich auf die Defensive beschränkte. Nur ein Freistoß
von Breski sorgte noch für Gefahr, allerdings verfehlte der Versuch knapp das Tor.
In der 37. Spielminute fiel dann die verdiente Führung für die Gastgeber. Nach einem
Ballverlust im Mittelfeld schaltete Königshain blitzschnell um und Radisch vollendete
eiskalt (36.). Kurz vor der Halbzeit dezimierten sich die Favoriten jedoch und ließen
die tapfer kämpfenden Kodersdorfer wieder hoffen. Stübner musste nach
wiederholtem Foulspiel und Meckern von Platz.
Im zweiten Durchgang bemühte sich der Aufsteiger zum Ausgleich zu kommen,
konnte sich jedoch keine nennenswerten Möglichkeiten erspielen. So kam es, wie es
kommen musste. Einen Freistoß aus 30m konnte Pahl nur abklatschen und Zabel
staubte zum 2:0 ab (69.). Danach wurde das Spiel zunehmend härter da Königshain
die Kodersdorfer Angriffsbemühungen früh durch viele Fouls stoppte. Einzig ein
Angriff über P. Bäsler und Breski sorgte noch einmal für Torgefahr. Doch Frenzel
konnte den Schuss von Breski abwehren und P. Bäsler verpasste den Abpraller
knapp (70.). Königshain zeigte nun seine ganze Bezirksklassenerfahrung und spielte
die Zeit souverän herunter. Letzter Aufreger eines brisanten und umkämpften Derbys
war die Gelb-Rote Karte für Fonfara der sich von Eichler provozieren ließ.
Damit ist die Kodersdorfer Serie gerissen und durch den Sieg von Hoyerswerda in
Olbersdorf rutscht man auf den letzten Tabellenplatz ab. Nun heißt es in den
nächsten schweren Spielen alles zu mobilisieren, um den Anschluss nicht zu
verlieren.
Tore: 1:0 Radisch (37.), 2:0 Zabel (69.)
Aufstellung Kodersdorf:
Pahl Höhne (GK), Newitsch, R. Kulke, Liebich, Fonfara (G/R), Kraft, Grottker (ab
87. F. Bäsler), Schade (ab 77. Scholze), P. Bäsler (GK), Breski
SR: Weickelt (Zittau)
Zuschauer: 80
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Am Sonntag gastierte Aufbau Kodersdorf bei der Landesligareserve in Neugersdorf.
Dabei nahmen die klar favorisierten Hausherren von Anfang an das Spiel in die
Hand. Doch nach drei Minuten traf man nur den Pfosten. Die drückende
Feldüberlegenheit konnten die Gastgeber in der 16. Minute in eine hochverdiente
Führung ummünzen. Alles zog aus 20m ab und traf den Innenpfosten, von dem aus
der Ball ins Tor sprang. Weitere Möglichkeiten ließen die Neugersdorfer in der
Folgezeit leichtfertig ungenutzt. Jedoch wurden sie hierfür noch nicht bestraft, da den
Kodersdorfer Angriffbemühungen die Genauigkeit fehlte.
Nach dem Seitenwechsel stellte sich der SVK besser auf das neugersdorfer Spiel ein
und konnte die Begegnung etwas ausgeglichener Gestalten. Dennoch blieb die
Landesligareserve stets gefährlich. Ein Freistoß von Kryeziu traf aber nur die Latte.
In der 72. Minute hielt Gästekeeper Pahl sein Team im Spiel als er mit einer
Glanzparade einen 20m Schuss abwehren konnte. Nur fünf Minuten später stellte
eine Ecke von F. Bäsler den Spielverlauf auf den Kopf. Den scharf hereingebrachten
Ball köpfte R. Kulke über die Linie und ließ Torwart Durdel-Winkler keine Chance.
Kodersdorf konnte das 1:1 bis zum Schlusspfiff verteidigen und entführte so mit viel
Kampf einen Punkt aus Neugersdorf.
Besonders beachtlich ist dabei, dass das
ersatzgeschwächte Team von C. Heidrich die Niederlage gegen Königshain aus der
Vorwoche weggesteckt hat und bei der favorisierten Landesligareserve einen
wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt holte. Nun hofft man vielleicht auch
Spitzenreiter Oppach ein Bein stellen zu können.
Tore: 1:0 Alles (16.); 1:1 R. Kulke ( 77.)
Aufstellung Kodersdorf:
Pahl Kliemt, R. Kulke, Newitsch, Liebich, Kraft, Tschirch (ab. 57. Höhne), Hennig,
Grottker (ab 65. F. Bäsler), P. Bäsler, Winkler
SR: Runge (Dresden)
Zuschauer: 80
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Am Samstag gastierte der Spitzenreiter Oppach in Kodersdorf. Von Beginn an riss
der Favorit das Geschehen an sich und dominierte das Spiel. Folgerichtig ging man
nach 10 Minuten mit 0:1 in Führung. Nach einem Ballverlust der Abwehr, setzte sich
Jachmann durch und sein Schuss landete, vom starken Wind begünstigt, im langen
Eck. Nach der Führung stellte Oppach das Fußballspielen jedoch nahezu ein. So
hatte Breski die erste Kodersdorfer Möglichkeit, doch sein Distanzschuss verfehlte
das Tor knapp. In der 24. Minute war der Aufsteiger dann im Glück, als ein Oppacher
Distanzschuss an der Latte landete. Dies war allerdings auch die einzig klare Chance
der Gäste, die das Geschehen zwar dominierten, gegen die gut verteidigenden
Kodersdorfer aber zu keinen Möglichkeiten kamen. Jedoch war der Gastgeber
offensiv zu ungefährlich. Den Kontern fehlte zu häufig die Genauigkeit. Dennoch
hatte man die Chance zum Ausgleich. Nach einer Ecke gelangte der Ball vom
Torhüter zu P. Bäsler. Doch ein Verteidiger klärte für den geschlagenen Keeper (34.).
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht. Oppach mit mehr Ballbesitz,
aber unterm Strich beide Teams harmlos. Erst in der Nachspielzeit hätte Faßke
beinah für die Entscheidung gesorgt, doch der Pfosten rettete für SVK-Torwart Pahl.
So setzte sich der Favorit wie erwartet durch, enttäuschte jedoch die vielen
mitgereisten Fans.
Tore: 0:1 Jachmann
Aufstellung Kodersdorf:
Pahl Kliemt, Newitsch (ab 46. Grottker (GK)), R. Kulke, Liebich, F. Bäsler, Fonfara,
P. Bäsler (ab 80. Lobedann), S. Kulke, Winkler, Breski
SR: Weickelt (Neugersdorf)
Zuschauer: 60
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An diesem sonnigen Samstag empfing der SV Aufbau Kodersdorf den FV Eintracht
Niesky zum Kreisderby. Und der Favorit begann wie die Feuerwehr. So konnte
Kölzow nach Uneinigkeit in der Abwehr zum 0:1 einschieben (2.). Mit der frühen
Führung im Rücken, entwickelte sich das Spiel für Niesky zu einer leichten Aufgabe.
Die Kodersdorfer standen stets zu weit von ihren Gegenspielern entfernt und liefen
fast nur Ball und Gegner hinterher. Nach 14 Minuten konnte SVK-Torwart Pahl gegen
Dybka einen höheren Rückstand verhindern. In der 18. Spielminute musste sich
dann jedoch auch er geschlagen geben. Nach einem Abspielfehler im Mittelfeld
schnappte sich Stepniewicz den Ball und erzielt im Alleingang das 0:2. Als drei
Minuten später Herrmann unbedrängt für das 0:3 per Distanzschuss sorgte (21.),
bahnte sich ein Debakel an. Vor allem die sehr agilen Kölzow und Stepniewicz
setzten den Gastgebern zu, und waren nicht in den Griff zu bekommen. Als das Spiel
schon entschieden war, wurde Aufbau langsam wach. Ein erster Schuss von S.
Kulke verfehlte knapp sein Ziel. Und auch die zweite Chance nach einer Flanke von
Hennig konnte der Stürmer nicht verwerten. Kurz vor der Halbzeit wurde Liebich im
Sechzehner von den Beinen geholt und es gab folgerichtig Elfmeter. Doch zum Leid
der Gastgeber traf S. Kulke nur den Pfosten und Hennig vergab per Nachschuss.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Niesky war an diesem
Nachmittag in allen Belangen überlegen. Die Kodersdorfer konnten sich bei ihrem
Torhüter Pahl bedanken, der eine Vielzahl von Möglichkeiten vereitelte. In der 62.
Spielminute musste er dennoch erneut hinter sich greifen, als Kölzow ihn im eins
gegen eins schlug und zum 0:4 einschob. Drei Minuten später traf Fonfara auf der
anderen Seite nur den Pfosten. Aber in der 82. Spielminute gelang endlich der
Ehrentreffer. Nach Freistoß von Kliemt drückte Liebich den Ball mit dem Kopf über
die Linie. Am Ende musste Kodersdorf seinen vielen Ungenauigkeiten im Spiel Tribut
zollen und hatte nicht mehr die Kraft den Nieskyer Angriffen etwas entgegen zu
setzten. So konnten Nitsche und zum dritten Mal Kölzow den Endstand von 1:6
besorgen.
Nach diesem sehr enttäuschenden Spiel muss Kodersdorf schnell wieder auf die
Beine kommen, da Konkurrent Spree einen wichtigen Punkt im Abstiegskamp gegen
Königshain gewonnen hat.
Tore: 0:1 Kölzow (2.), 0:2 Stepniewicz (18.), 0:3 Herrmann (21.),
0:4 Kölzow (62.), 1:4 Liebich (82.), 1:5 Nitsche (86.)
1:6 Kölzow (88.)
Aufstellung Kodersdorf:
Pahl Kliemt, Newitsch, R. Kulke, Liebich, Fonfara, Grottker (ab 55. F. Bäsler),
Hennig (ab 60. Theurich), P. Bäsler, S. Kulke, Breski (ab 74. Lobedann)
Aufstellung Niesky:
Kozdron Milke (ab 78. Maiwald), Dybka (ab 78. Schönherr), Brückner, Kölzow,
Ebert, Stepniewicz, Herrmann, Nitsche, Krause, Lehmann (ab 66. Gauernack)
SR: Schuster
Zuschauer: 170
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Von Beginn an entwickelte sich in der Weinau ein flottes Spiel. Nach einem Angriff
über außen gaben die Gastgeber den ersten Torschuss ab (2.). Im Gegenzug
eroberte Winkler den Ball am Strafraum, legte auf S. Kulke ab, der jedoch direkt in
die Arme von Mende schoss. Nach 10 Minuten hatten die Gäste dann eine gute
Freistoßgelegenheit von halbrechter Position, doch der Versuch von Kliemt aus 18m
landete knapp über dem Gehäuse. In der 15. Spielminute erzielte Zittau den
Führungstreffer. Eine Flanke verpassten erst zwei Spieler, ehe Trost unhaltbar
einschob. Kodersdorf versuchte den Rückstand schnell zu egalisieren, doch der
Versuch von Breski war keine Herausforderung für Mende. Insgesamt konnte
Kodersdorf in dieser Phase gut mitspielen, blieb jedoch in der Offensive oft zu
harmlos, da man teilweise zu kompliziert spielte. Zittau konterte im heimischen
Stadion. Neumann ging nach einem solch schnellen Gegenzug allein auf Thomas zu,
umspielte den Torwart, doch traf nur das Außennetz. Nach einem erneuten
Ballverlust im Mittelfeld machte es Neumann in der 25. Minute besser und hob den
Ball unerreichbar für Thomas zum 2:0 ins Tor. Nur drei Minuten später die
Entscheidung. Wieder leitete ein Kodersdorfer Abspielfehler den Gegenangriff ein
und Dietrich erzielte das 3:0. Zudem mussten die Gäste beide Außenverteidiger
verletzt auswechseln, was zusammen mit dem Rückstand für Unordnung sorgte. So
erspielte sich Zittau immer bessere Chancen. Kodersdorf kam nur noch selten
gefährlich vor das Tor. Nach einer schönen Flanke von S. Kulke hätte Hennig das 3:1
erzielen müssen, doch an diesem Tag gelang nichts. So erzielte Zittau in der 45.
Minute sogar noch das 4:0 nach einer Ecke durch Neumann.
In der zweiten Hälfte spielte sich Zittau in einen regelrechten Rausch und produzierte
Chancen wie am Fließband. Oft war jedoch SVK-Schlussmann Thomas mit
Weltklasseparaden der Schlusspunkt. In der 60. Minute hatte Hennig noch einmal die
Riesenchance zum Anschlusstreffer, doch Mende hielt überragend. Sonst blieben die
Kodersdorfer Bemühungen oft im Ansatz stecken und die Mannen von Trainer
Christian Heidrich rannten Ball und Gegner hinterher. In der Schlussphase hatten die
Gäste Zittau nichts mehr entgegenzusetzen, sodass Zittau sogar noch auf 6:0
erhöhte. Erst traf Neumann in der 85. Minute per Nachschuss, ehe der
eingewechselte Mandschick in der 88. Minute den Schlusspunkt setzte, nachdem er
Thomas umspielte.
Insgesamt ist der Zittauer Sieg auch in der Höhe völlig verdient, vor allem aufgrund
der starken zweiten Hälfte. Kodersdorf hingegen muss nun die zweite Klatsche in
Folge verarbeiten um nicht auch nächste Woche gegen Cunewalde unter die Räder
zu kommen.
Tore: 1:0 Trost (15.), 2:0 Neumann (24.), 3:0 Dietrich (28.), 4:0
Neumann (45.), 5:0 Neumann (85.), 6:0 Mandschick (88.)
Aufstellung Kodersdorf:
Thomas Kliemt, Newitsch (ab 38. Kraft), R. Kulke (ab 25. Hennig), Liebich, Heidrich
(ab 60. Lobedann), Fonfara, P. Bäsler, S. Kulke, Breski, Winkler
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Bei herrlichem Frühlingswetter empfing Aufbau Kodersdorf die SG Motor Cunewalde.
Es entwickelte sich von Beginn an ein gutes Spiel, indem der Gastgeber die
schlechten Eindrücke der letzten zwei Partien wett machten. Dennoch hatten die
Gäste die erste Möglichkeit, die Pahl jedoch vereitelte. Cunewalde war um
Spielkontrolle bemüht, hatte auch mehr Ballbesitz, war aber insgesamt
überraschend harmlos. Die abstiegsgefährdeten Kodersdorf hingegen versuchten es
zunächst aus der Distanz. Doch sowohl der Freistoß von S. Kulke, als auch die
Abschlüsse von Liebich verfehlten ihr Ziel. Nach 22 Minuten hatte Aufbau dann sogar
die Riesenchance zur Führung. S.Kulke tauchte allein vor Heydel auf, doch schob
den Ball am Tor vorbei. Danach kam es, wie es kommen musste. Ein Gegenzug von
Cunewalde wurde aus zentraler Position abgeschlossen. Diesen Versuch konnte
Pahl überragend parieren, doch Vrabec staubte aus stark abseitsverdächtiger
Position zum 0:1 ab. Nach dieser Führung passierte nicht mehr viel, da den
Kodersdorfer Bemühungen oft der letzte Pass fehlte. Umso überraschender fiel kurz
vor der Pause das 0:2 für Cunewalde. Nachdem die Kodersdorfer Abwehr zu kurz
klärte setzte sich ein Motor-Angreifer außen durch und bediente Hennig in der Mitte,
der ins leere Tor einschob (42.).
Nach der Pause versuchten die Gastgeber ein schnelles Tor zu erzielen. Ein schnell
ausgeführten Freistoß schloss Theurich ab, doch sein Versuch verfehlte um
Zentimeter. In der Defensive konnte SVK-Torwart Pahl zunächst mit guten Paraden
weitere Gegentore verhindern. Doch in der 61. Minute hatte auch er nix mehr
entgegenzusetzen und so erzielte Broz das 0:3. Nur vier Minuten später dann das
erste Tor für Aufbau. Nach sensationellem Pass von Kliemt vollstreckte Winkler
eiskalt. Nach dem 1:3 bemühte sich Kodersdorf noch einmal Druck aufzubauen, doch
der Tabellendritte aus Cunewalde ließ sich nicht beunruhigen und spielte die Zeit
souverän herunter.
So endete dieses Aufeinandertreffen verdientermaßen 1:3. Position an diesem Spiel
war vor allem das Auftreten der Mannschaft von Christian Heidrich, die sich nie
aufgab und mit viel Kampf keinen Klassenunterschied erkennen ließ.
Tore: 0:1 Vrabec (28.), 0:2 Hennig (42.), 0:3 Broz (61.),
1:3 Winkler (65.)
Aufstellung Kodersdorf:
Pahl Newitsch (ab 84. Höhne), Kliemt, Liebich, F. Bäsler, Hennig (ab 65. Tschirch),
P. Bäsler, S. Kulke, Theurich, Winkler
Schiedsrichter: Schneider (Wesenitztal)
Zuschauer: 80
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Am Sonntag kam es zum lang ersehnten Kreisderby zwischen Spree und
Kodersdorf. Für beide abstiegsgefährdeten Teams zählte hier nur ein Sieg. Und so
begann die Partie auch sofort schwungvoll und kampfbetont. Die erste Möglichkeit
vergab Tübbecke, der an Pahl scheiterte (3.). Kodersdorf hatte seine erste Chance
nach einem Eckball. S. Kulke brachte den Ball in die Mitte, doch der Versuch von
Winkler aus 5m ging über das Gehäuse. Nur zwei Minuten später hatte Spree Glück,
als P. Bäsler im Strafraum von den Beinen geholt wurde und der Schiedsrichter nicht
pfiff. Weitere Möglichkeiten von Breski und Liebich blieben ungenutzt. In einem
schwachen Spiel hatten die Gäste leichte Vorteile, die aber in der ersten Hälfte nicht
genutzt wurden.
Auch in der zweiten Halbzeit begann Kodersdorf druckvoller. In der 48. Spielminute
vergab Winkler die nächste Riesenchance. Einen Freistoß von Kliemt köpfte er
knapp über das Tor. Nur kurze Zeit später wurde der Stürmer wieder in der Mitte
bedient, doch sein Schuss wurde zum Eckball geblockt. Diese brachte erneut Gefahr,
aber auch der Kopfball von Liebich fand nicht den Weg ins Tor (55.). In der 58.
Minute erkämpfte sich der eingewechselte Tschirch den Ball und spielte Hennig frei,
der überlegt einschob. Doch die hochverdiente Führung für den SVK hielt nicht
lange. In der 65. Minute agierte die Kodersdorfer Defensive zu passiv, so dass
Segieth den Ball aus 20m in den Kasten schlenzen konnte. Nach dem Ausgleich
versuchten die Gäste noch einmal alles um die Führung wiederzuerlangen. So ging
S. Kulke nach gutem Zuspiel allein auf Spreetorwart Eisold zu und versucht ihn zu
umlaufen, doch der erfahrene Keeper blieb Sieger (81.). Nur zwei Minuten später war
es erneut S. Kulke, der den Ball aus Nahdistanz nicht über die Linie bringen konnte.
So endete das Kreisderby mit einem 1:1, das keinem Team weiterhilft. Für Spree
sicher ein schmeichelhafter Punktgewinn in einem schwachen Spiel, dass Kodersdorf
stets im Griff hatte. Aber wie so oft konnte das Team von C. Heidrich seine Chancen
nicht nutzen und ließ wichtige zwei Punkte im Abstiegskampf liegen.
Tore: 0:1 Hennig (58.), 1:1 Segieth (65.)
Aufstellung Kodersdorf:
Pahl Newitsch (ab 79. F. Bäsler), Kliemt, Liebich, Fonfara, S. Kulke, P. Bäsler (ab
53. Tschirch (GK)), Hennig, Theurich, Winkler (GK; ab 79. Höhne), Breski (GK)
Schiedsrichter: Selement (Seifhennersdorf)
Zuschauer: 200
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Bei herrlichem Sonnenschein empfing der SVK die Mannschaft aus Olbersdorf. Das
Team von Christian Heidrich wollte nach dem unglücklichen Unentschieden gegen
Spree in der Vorwoche endlich wieder drei Punkte einfahren. So begannen die
Hausherren sehr engagiert. Nach einer Kombination über links bediente S. Kulke P.
Bäsler in der Mitte, doch dieser vergab die erste Möglichkeit (8.). Nur wenige
Augenblicke später wurde Fonfara nach einer schnellen Ecke im Strafraum von den
Beinen geholt, doch der Schiedsrichter ließ überraschend weiterlaufen. Nach 34
Minuten belohnten sich die Kodersdorfer für ihre ansprechende Leistung. Einen
schönen Freistoß von S. Kulke brachte Tschirch am langen Pfosten im Tor unter. In
der 40. Minute hätte Theurich die Führung ausbauen können, doch RWO-Torwart
Berndt stoppte den Stürmer. So ging es mit der knappen, aber hochverdienten 1:0
Führung in die Pause.
Auch zu Beginn der zweiten Hälfte spielten die Hausherren
druckvoll. Nach einer guten Kombination über rechts legte Theurich für P. Bäsler auf,
doch erneut konnte Berndt klären. In der 50. Spielminute hatte Kodersdorf Glück, als
Olbersdorf nach einer Ecke aus Nahdistanz vergab. Danach agierte Aufbau wieder
konzentrierter. Nach schnellem Zusammenspiel über rechts bediente S. Kulke Breski
in der Mitte, doch dieser konnte den Ball nicht im Tor unterbringen (56.). In der 69.
Spielminute fiel dann die Vorentscheidung. Nach herrlichem Zuspiel von Liebich in
die Schnittstelle der Abwehr, lief S. Kulke allein auf das Tor zu und überlupfte den
herauslaufenden Torhüter. Sicher eines der schönsten Tore dieser Saison zum 2:0.
Danach bemühte sich Olbersdorf noch einmal den Rückstand zu vermindern, blieb
dabei allerdings harmlos. Kodersdorf hingegen setzte nun auf Konter. Doch sowohl
Grottker als auch Liebich nutzten ihre Möglichkeiten nicht. So blieb es beim
verdienten 2:0 Sieg für die Kodersdorfer. Sollte die Mannschaft den Schwung dieses
Sieges mit in die nächste Partie nehmen, sind sicher die nächsten Punkte möglich.
Tore: 1:0 Tschirch (34.), 2:0 S. Kulke (69.)
Aufstellung Kodersdorf:
Thomas Kliemt, Newitsch, Liebich, F. Bäsler, Tschirch (ab 76. Höhne), P. Bäsler,
Fonfara, S. Kulke (GK), Theurich (ab 72. Grottker), Breski (ab 82. Lobedann)
Schiedsrichter: Wiedemann (Görlitz)
Zuschauer: 60
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Am Samstag ging es für die Kodersdorfer zum Derby nach Rauschwalde. Dabei hatten die
Gastgeber auch die erste Möglichkeit, aber Heinsch verfehlte mit seinem Kopfball das Tor
(5.). Nach einer Viertelstunde konnte SVK-Keeper Pahl die erste Großchance der
Rauschwalder vereiteln. Zwar spielten beide Teams auf einem Niveau, trotzdem hatte der
GFC stets die besseren Torchancen. So verwandelte der bis dahin abgemeldete Eberlein in der
34. Minute die 1:0 Führung. Im direkten Gegenzug ging ein straffer Fernschuss von S. Kulke
nur knapp über das Tor.
Nach der Halbzeitpause war zunächst der GFC druckvoller. Dennoch blieb es bei der knappen
Führung. In der 70. Minute bestrafte Eberlein dann erneut die kleinste Unaufmerksamkeit der
Kodersdorfer Defensive und erzielte nach einer Flanke das 2:0. Danach setzte der SVK auf
totale Offensive, wodurch sich ein spannendes Spiel entwickelte. Doch die wenigen Chancen
die sich Kodersdorf boten, wurde vergeben. So traf Tschirch nach einer Hereingabe von P.
Bäsler nur den Pfosten (76.). Rauschwalde setzte gegen die völlig offenen Kodersdorfer
immer wieder gefährliche Konter. So konnte Eberlein in der 90. Spielminute mit seinem
dritten Treffer das 3:0 erzielen.
Nach dieser enttäuschenden Niederlage heißt es für Kodersdorf nächste Woche gegen
Hoyerswerda wieder Punkte einzufahren.
Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Eberlein (34., 70., 90.)
Aufstellung Kodersdorf:
Pahl Newitsch (ab 75. Lobedann), Kliemt, Liebich, Fonfara, F. Bäsler (ab 53. Breski),
Tschirch, Theurich (ab 70. Höhne (GK)), P. Bäsler (GK), S. Kulke, Winkler
Schiedsrichter: Weickelt
Zuschauer: 40
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Bei schönstem Wetter und Hitze traf Kodersdorf am Samstag auf den Tabellenletzten
Hoyerswerda. Dabei hatten die Gäste nach nur eine Minute die erste Möglichkeit, doch der
Flachschuss verfehlte das Tor. Danach übernahm Kodersdorf sofort das Zepter, bestimmte
klar das Spiel und erspielte sich eine Vielzahl guter Chancen. Die erste vergab Winkler nach
Hereingabe von P. Bäsler (6.). Nur zwei Minuten später lief Hennig allein aufs Tor zu, doch
Torhüter Reiche stoppte den Stürmer im letzten Moment. Weitere Möglichkeiten von
Tschirch und Fonfara konnten ebenfalls nicht genutzt werden. So stand es nach der
Anfangsviertelstunde immer noch 0:0, trotz der drückenden Überlegenheit der sehr gut
aufspielenden Kodersdorfer. Nach einem langen Einwurf des stark aufspielenden Newitsch,
setzte sich P. Bäsler auf der außen durch und spielte Hennig in der Mitte frei, der den Ball
gegen die Latte nagelte. Der geklärte Ball kam sofort zurück in den Strafraum, wo Winkler
zur erlösenden 1:0 Führung einnickte (26.). Leider hielt diese Führung nicht lange. Nach einer
Nachlässigkeit in der Defensive konnte Lausitz den 1:1 Ausgleich aus dem nichts erzielen.
Buder setzte sich durch und schloss überlegt ab (31.). Doch Kodersdorf fand sofort die
richtige Antwort. Im direkten Gegenzug legte P. Bäsler aus dem Halbfeld für Breski auf, der
sich gut durchsetzte und mit seinem ersten Saisontor das 2:1 besorgte (32.). Kurz vor der
Halbzeit konnten die Hausherren ihre Führung sogar noch ausbauen. Erneut war es P. Bäsler
der für den mitgelaufenen Winkler querlegte und der Stürmer hatte keine Mühe aus einem
Meter einzuschieben.
In der zweiten Halbzeit bäumte sich Hoyerswerda noch einmal auf, blieb aber oft zu
ungefährlich. Auch Kodersdorf musste den hohen Temperaturen Tribut zollen und spielte
nicht mehr so schwungvoll wie in Durchgang eins. So sorgten lediglich Fernschüsse von
Breski und P. Bäsler für ein wenig Gefahr. Nach 60 Minuten konnte P. Bäsler nur durch ein
Foul im Strafraum gestoppt werden. Mit dem fälligen Elfmeter sorgte der Gefoulte selbst für
die Vorentscheidung. In der 68. Minute konnte Hoyerswerda noch einmal jubeln. Einen
Freistoß aus 20m konnte Görner direkt verwandeln. Nun verwaltete Kodersdorf größtenteils
die Führung und erspielte sich nur noch wenige Möglichkeiten. Doch nach 76 Minuten hätte
P. Bäsler sein zweites Tor erzielen müssen, doch er vergab nach einem Solo kläglich.
So blieb es am Ende bei einem hochverdienten 4:2 Sieg für Kodersdorf, die heute auf jeder
Position überzeugen konnten. Damit kann Kodersdorf bereits nicht mehr Tabellenletzter
werden und hat damit bereits mehr erreicht, als alle vor der Saison erwartet haben.
Tore: 1:0 Winkler (26.), 1:1 Buder (31.), 2:1 Breski (32.), 3:1 Winkler (41.),
4:1 P. Bäsler (FE, 60.), 4:2 Görner (68.)
Aufstellung Kodersdorf:
Pahl Newitsch, Kliemt, F. Bäsler, Fonfara, Tschirch (ab 60. Grottker), P. Bäsler, Breski,
S. Kulke, Hennig (ab 75. Kraft), Winkler (ab 80. Höhne)
Schiedsrichter: Fröhlich (Rippien)
Zuschauer: 100
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Am Samstag mussten die Kodersdorfer zum Tabellenzweiten nach Oderwitz reisen. Im
vorletzten Punktspiel der Saison wollten sie dem aufstiegsambitionierten Team möglichst
große Gegenwehr bieten. Der Favorit hätte dabei bereits nach zwei Minuten in Führung gehen
müssen, allerdings konnte Thomas zweimal hervorragend parieren. Nach dieser
Schrecksekunde fanden die Gäste immer besser ins Spiel und versuchten mit Kurzpassspiel
zum Erfolg zu kommen. So verbuchte man Chancen von Tschirch, Kliemt und Fonfara, die
jedoch nicht genutzt werden konnten. Aber auch Oderwitz erschien in der 10. Minute
gefährlich vor dem Kodersdorfer Tor, doch Torhüter Thomas konnte erneut abwehren. Dieser
musste sich allerdings in der 15. Spielminute ebenfalls geschlagen geben. Nach einem
Abspielfehler im Mittelfeld und einer schönen Kombination der Gastgeber, konnte Jungnickel
völlig frei zum 1:0 einschieben. Dies schockte den SVK sichtlich und jeglicher Spielfluss war
dahin. Viele Unsicherheiten und Abspielfehler der Kodersdorfer ließen Oderwitz nun immer
stärker werden. Folgerichtig fiel in der 26. Spielminute das 2:0, nach einem langen Einwurf
traf erneut Jungnickel. Fünf Minuten später hatten die Gäste auch noch Pech, als zum dritten
Mal Jungnickel aus klarer Abseitsposition zum 3:0 traf. Einziges Lebenszeichen des
schwachen SVK setzte Kliemt in der 44. Minute, doch sein Fernschuss verfehlte das Tor
knapp. So schien das Spiel bereits nach der ersten Halbzeit entschieden und was im zweiten
Durchgang auf Kodersdorf zu kam grenzte an ein Debakel.
Oderwitz spielte sich in einen Rausch, während die Aufbau-Kicker nur hinterher rannten. So
konnte Mutscher nach einer schönen Kombination das 4:0 erzielen (53.). Mit seinen Treffern
vier und fünf an diesem Tag erhöhte erneut Jungnickel auf 6:0 (57., 60.). Nun folgte ein
kleines Aufbäumen der Gäste, die angesichts des Spielstandes natürlich längst geschlagen
waren. Grottker wurde zweimal herrlich freigespielt, konnte den Ball aber nicht im Tor
unterbringen. Auch der eingewechselte Höhne traf nicht aus Nahdistanz und Fernschüsse von
Fonfara und P. Bäsler waren zu ungefährlich. So gelang es den Gästen nicht den Ehrentreffer
zu erzielen, stattdessen musste der bemitleidenswerte Thomas noch mal hinter sich greifen.
Müller und Döring sorgten für den Endstand von 8:0.
Nach einer indiskutablen Leistung der Kodersdorfer auch in der Höhe eine völlig verdiente
Niederlage die nun am letzten Spieltag wettgemacht werden sollte, um die Saison positiv
enden zu lassen.
Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Jungnickel (15., 26., 31.), 4:0 Mutscher (53.), 5:0, 6:0 Jungnickel
(57., 60.), 7:0 Müller (83.), 8:0 Döring (85.)
Aufstellung Kodersdorf:
Thomas Newitsch , Kliemt, Liebich, F. Bäsler, Tschirch (ab 55. Theurich), P. Bäsler,
Fonfara, S. Kulke (ab 78. Höhne), Winkler (ab 67. Grottker), Breski
Schiedsrichter: Runge
Zuschauer: 170
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Am letzten Saisonspiel gastierte die Landesligareserve von Gelb-Weiß Görlitz beim
Aufsteiger aus Kodersdorf. Hier galt es für Kodersdorf einerseits um jeden Preis vor
Konkurrent Spree zu bleiben und andererseits einen würdigen Abschluss für die lange Ära
unter Trainer Christian Heidrich zu setzen. Dieser wurde vor dem Spiel offiziell
verabschiedet, zusammen mit den Spielern S. Kulke, Breski und S. Heidrich.
Nachdem sich der Verein für die langjährige Arbeit und den hohen Einsatz bedankte, stand
dann Fußball im Mittelpunkt.
Leider hatten die Gastgeber, die einige Ausfälle zu kompensieren hatten, von Beginn an große
Probleme mit der schnellen Spielweise der Gäste. So konnte Seifert nach einem schnellen
Angriff bereits nach zwei Minuten zur frühen Führung einschieben. Als Hilscher nach 13
Minuten aus abseitsverdächtiger Position das 0:2 erzielte, war der Fehlstart für den SVK
perfekt. Das schnelle Spiel über die Flügel stellte den Gastgeber vor große Probleme, sodass
immer wieder Lücken in der Defensive offenbart wurden. Ein erstes Lebenszeichen gab
Aufbau nach 14 Minuten ab. Breski spielte einen Freistoß gedankengegenwärtig auf P. Bäsler,
der aber knapp am langen Pfosten vorbei schob. Wenige Augenblicke später verfehlte ein
Freistoß von Tschirch nur knapp das Tor. Kodersdorf war nun besser im Spiel und machte
mehr Druck. So konnte Pöschmann einen Schuss von Winkler noch über die Latte lenken. In
der 26. Minute verpasste Tschirch den Anschlusstreffer nur um Zentimeter, nach der
Hereingabe von Winkler.
In der zweiten Halbzeit stellte Kodersdorf um, um noch zum Ausgleich zu kommen. Nach
schönem Pass von S. Kulke, scheiterte Winkler allerdings alleinstehend an Pöschmann (47.).
Nur zwei Minuten später wurde der Torjäger erneut bedient, vergab aber kläglich. Dennoch
zahlte sich der hohe Aufwand den der SVK hier noch einmal betrieb aus. In der 58.
Spielminute konterte Aufbau mustergültig. Torhüter Thomas mit einem weiten Einwurf auf S.
Kulke, der direkt weiter auf Breski spielte und dieser zog ins lange Eck ab und ließ
Pöschmann keine Chance. Nach dem Anschluss versuchte Kodersdorf alles um auch noch
zum Ausgleich zu kommen. Doch Pöschmann konnte einen fulminanten Schuss von Breski
überragend am langen Eck vorbeilenken. Nach 75 Minuten tauchte die NFV-Reserve wieder
gefährlich vor dem Tor auf, doch Thomas hielt zweimal weltklasse. Doch dies änderte nichts
mehr am Spielausgang. In der 79. Spielminute verwandelte Mauksch einen Foulelfmeter
sicher, ehe Adam in der 87. Minute sogar noch das 1:4 erzielte.
So verfehlte Kodersdorf zwar einen Punktgewinn, blieb aber durch die gleichzeitige
Niederlage vom LSV vor Spree auf Tabellenplatz 14. Trotz des enttäuschenden Abschlusses
bedankte sich Trainer Christian Heidrich für die 6 tollen Jahre beim SVK, in denen viele
Erfolge gefeiert wurden. Und mit überraschenden 14 Tabellenplatz und dem sicheren
Klassenerhalt findet diese geile Zeit nun einen würdigen Abschluss.
Tore: 0:1 Seifert (2.), 0:2 Hilscher (13.), 1:2 Breski (58.), 1:3 Mauksch (FE; 79.),
1:4 Adam (87.)
Aufstellung Kodersdorf:
Pahl (ab 46. Thomas) S. Kulke (GK), Newitsch (ab 81. Kraft), Liebich, S. Heidrich (ab 46.
Grottker), Tschirch, F. Bäsler, Fonfara, P. Bäsler (GK), Winkler, Breski
Schiedsrichter: Wolter (Görlitz)
Zuschauer: 100
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letztes update: 12.06.2011 23:26:11
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