Spielberichte SV Aufbau Kodersdorf - Saison 2010/2011


       1. Spieltag: Aufbau - Königshain  1:4 (0:3), von Philipp Bäsler


 

An diesem Sonntag war es endlich wieder soweit und so wurde in Kodersdorf die neue Bezirksklassensaison eröffnet. Zum Auftakt vor 180 Zuschauern empfingen die Gastgeber den SV Königshain zum Derby. Da die Kodersdorfer, im Gegensatz zu Königshain, auf ihren gesamten Kader zurückgreifen konnten war das Ziel klar: Einen guten Einstieg in die Saison hinlegen und so vielleicht für die erste Überraschung sorgen.
Nach anfänglichem Abtasten legten die Gäste zuerst die Nervosität ab und setzten die Kodersdorfer unter Druck, die sich in der 10. Minute nur durch ein Foul am eigenem Strafraum zu helfen wussten. Den fälligen Freistoss flankte Scholze, der zuvor nach einer Tätlichkeit Glück hatte, auf den Kopf von Höer. Dessen Kopfball konnte Pahl noch mit einem Reflex an die Querlatte lenken. Jedoch reagierte der Königshainer Angreifer Eichler am schnellsten und staubte zum 0:1 ab. Mit der Führung im Rücken gelang es den Gästen zunehmend den Kodersdorfern ihr Spiel aufzudrängen und diese in der eigenen Hälfte einzuschnüren. Folglich gab es in der 15. Minute erneut einen Freistoss für Königshain am Kodersdorfer Strafraum den Höer diesmal selbst im ersten Versuch im Tor unterbrachte. Die Gastgeber wirkten nun völlig verunsichert und kassierten nur eine Minute nach dem 0:2 den nächsten Gegentreffer. Die Verteidigung um Libero Grottker wollte den Könighainer Höer ins Abseits laufen lassen, doch dieser Versuch scheiterte, sodass Höer im Alleingang auf Pahl zulief und per Beinschuss seinen zweiten Treffer erzielen konnte. In der Folge ließen es die Gäste ruhiger angehen und so kamen die Kodersdorfer in der 30. Minute zu ihrer ersten Chance. S. Kulke zog am Sechzehner ab, doch Frenzel parierte glänzend. Die nachfolgende Ecke brachte so wie die meisten Kodersdorfer Standards nichts ein. So ging es mit einem 0:3 in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gastgeber einen schnellen Anschlusstreffer zu erzielen. Doch der Schuss des eingewechselten Breski verfehlte knapp sein Ziel. In der Folgezeit ließen es die Gäste mit dem komfortablen Vorsprung im Rücken ruhiger angehen, sodass Kodersdorf sich mehrere gute Chancen kreiren konnte. Doch sowohl Breski als auch Winkler und zweimal S. Kulke vergaben leichtfertig ihre Möglichkeiten. In der 80. Minute war es dann Kapitän Stricker, der nach schönem Zusammenspiel mit S. Kulke zum 1:3 traf. Im verzweifelten Anlaufen der Kodersdorfer zeigten die Königshainer warum sie schon seit Jahren gut in der Bezirksklasse mithalten können. Nach einem Fehlpass von S. Kulke im Mittelfeld konnte Scholze sich gegen Grottker den Ball erkämpfen spielte Höer frei, der sich gegen R. Kulke durchsetzte und auch Pahl keine Chance ließ (87.).
Insgesamt geht dieser Erfolg, vorallem aufgrund der desolaten Leistung der Kodersdorfer in der ersten Hälfte in Ordnung. Nach dem Schlusspfiff haderte Trainer C. Heidrich vorallem mit der Chancenverwertung seiner Elf, da ein knapperes Ergebnis bei clevererem Ausnutzen der Möglichkeiten durchaus machbar gewesen wäre. Kodersdorf muss schnellstens seine Defensive stabilisieren um sich nicht von Beginn an im Tabellenkeller festzusetzen.

Tore: 0:1 Eichler (10.), 0:2, 0:3 Höer (15. , 16.), 1:3 Stricker (80.), 1:4 Höer (87.)

Aufstellung Kodersdorf:
Pahl - Grottker, R. Kulke, Fonfara, Liebig, Tschirch, Stricker, Bäsler (73. Hennig), Kliemt (46. Breski), S. Kulke, Winkler (78. Lobedann)

SR: Teichmann (Dresden)

Zuschauer: 180

 

       2. Spieltag: Großschweidnitz - Aufbau  3:3 (1:1), von Philipp Bäsler


 

Zum ersten Auswärtsspiel der Saison reiste der Aufsteiger Kodersdorf nach Großschweidnitz. Hier galt es die bittere Niederlage der vergangenen Woche vergessen zu machen und die ersten Punkte einzufahren.
Beide Mannschaften begannen nervös und bemühten sich um Ballkontrolle, jedoch fand das Spiel hauptsächlich zwischen den Strafräumen statt. So dauerte es bis zur 23. Minute bis etwas passierte. Nach schönem Angriff setzte sich Winkler außen durch und spielte Tschirch in der Mitte an, der den Ball in die kurze Ecke einschob und die Gäste in Führung brachte. In der Folge versuchten die Kodersdorfer diese Führung zu verteidigen und über Konter zum Erfolg zu kommen. So vergab Kliemt in der 26. Minute nach gutem Konter über S. Kulke aus Nahdistanz. Jedoch wuchs zunehmend der Druck der Gastgeber, die in der 30. Minute ihre erste große Chance verbuchten. Nach Stellungsfehler in der SVK-Abwehr konnte Pahl noch glänzend gegen den durchgebrochenen Großscheidnitzer Stürmer halten. Allerdings fiel in der 43. Minute doch der Ausgleich. Nach einer Ecke wurde der Ball mit dem Kopf verlängert, der unglücklich den Kodersdorfer Torschützen Tschirch traf und im eigenen Tor landete. Die Kodersdorfer versuchten auf diesen unglücklichen Gegentreffer eine rasche Antwort zu finden, jedoch landete der sehenswerte Fernschuss von Winkler nur am Pfosten (44.). Dieses Pech glich sich jedoch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte aus, als die Hausherren ebenfalls den Außenpfosten trafen. So ging es mit einem Unentschieden in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel drängten die Kodersdorfer erneut auf die Führung und wurden belohnt. In der 47. Minuten vollendete Winkler einen schönen Angriff der Gäste, nach Zuspiel von S. Kulke, eiskalt. In der 55. Minute dann fast das 1:3. Nach Flanke von Tschirch verfehlte der Kopfstoß von Winkler nur hauchdünn. So lief es in der Folge wie so häufig beim Fußball. Wer vorn die Chancen nicht nutzt, kassiert hinten die Tore. In der 61. Minute traf ein Heber von Hauptmann, nach schwachem Abschlag vom Kodersdorfer Keeper, nur die Latte, jedoch konnte ein Stürmer zum 2:2 abstauben. Nun entwickelte sich ein wahrer Schlagabtausch. Während die Gastgeber eine Kopfballchance vergaben, nutzten auch die Gäste keine ihrer guten Möglichkeiten. Sowohl Kliemt aus kurzester Distanz als auch S. Kulke scheiterten am Großschweidnitzer Schlussmann. In der 88. Minute dann ein Pfiff. R. Kulke hatte dem Stürmer der Gastgeber den Ball im eigenen Strafraum abgegrätscht. Der Schiedsrichter sah dabei ein Foul und entschied auf Elfmeter. Eine klare und harte Fehlentscheidung, da Günzel den Strafstoß souverän verwandelte und Großscheidnitz mit 3:2 in Führung brachte. Doch die Gäste gaben nicht auf und so gab es in der 90. Minute noch einmal Eckball für Kodersdorf. Den verlängerten Ball konnte der eingewechselte Hennig auf den Kopf von Winkler zirkeln, der den Ball im Tor unterbrachte. Das viel umjubelte und hochverdiente 3:3 war der Schlusspunkt in dieser mitreißenden Partie.
Somit konnte der Aufsteiger Kodersdorf mit diesem leistungsgerechten Unentschieden den ersten Punkt der Saison einfahren. Kurz nach dem Spiel überwog jedoch die Enttäuschung bei Spielern und Trainer. Denn ohne die unnötigen Fehler, die zu den Gegentreffern führten, sowie die unglückliche Elfmeterentscheidung und die vielen verpassten Chancen wäre hier wohl ein Sieg rausgesprungen. So heißt es also nächste Woche gegen Löbau den ersten Sieg der Saison einzufahren.

Tore: 0:1 Tschirch (23.), 1:1 Tschirch (ET, 43.), 1:2 Winkler (47.), 2:2 Unbekannt (61.), 3:2 Günzel (FE, 88.), 3:3 Winkler (90.)

Aufstellung Kodersdorf:
Pahl - R. Kulke, Grottker, Liebig, Heidrich, Bäsler, S. Kulke (89. Kraft), Tschirch (60. Hennig), Kliemt, Breski, Winkler

SR: Schneider (Wesenitztal)

Zuschauer: 115 (30 Gästefans)

 

       3. Spieltag: Aufbau - Empor Löbau  1:3 (0:1), von Philipp Bäsler


 

Am 3. Spieltag der Bezirksklasse erwartete der Aufsteiger Kodersdorf den FSV Empor Löbau. Da der Gastgeber gleich auf 9 Spieler verzichten musste, galt Löbau bereits vor Anpfiff als Favorit.
Doch das erste Zeichen auf dem Feld setzten die Hausherren. Nach einem langen Freistoß wehrte die FSV-Abwehr den Ball zu kurz ab, sodass Liebig zum Abschluss kam (2.). Jedoch verfehlte sein Schuss das Tor. In der vierten Minute zeigte sich dann die erste Unsicherheit der Kodersdorfer-Notelf. Nach einem langen Ball der Gäste schoss der herauslaufende SVK-Torwart Pahl seinen Verteidiger an. Die daraus resultierende Ecke konnte M. Nietsch per Kopf zum 0:1 verwerten (5.). Nach dieser Führung übernahmen die Gäste die Spielkontrolle in einer sehr mäßigen Partie. In der 19. Minute setzten sich die Löbauer erneut über außen durch und kamen zur Flanke, doch der freie Kopfball verfehlte sein Ziel. In der 27. Minute war es dann der Torhüter der Gastgeber, der einen schönen Schuss aus der Drehung vereiteln konnte. Dann endlich nach 35. Minuten rafften sich auch die ersatzgeschwächten Kodersdorfer auf. Nach schönem Pass von Liebig kam Lobedann im Strafraum der Gäste zum Schuss, den aber der FSV-Torwart sicher halten könnte. Danach passierte bis zur Halbzeit nichts mehr, da sich das Spiel nahezu nur im Mittelfeld abspielte.
Jedoch begann der zweite Durchgang mit einem Paukenschlag. Nach einer Hereingabe von halbrechts konnte Lange per sehenswerter Direktabnahme das 0:2 für die Gäste aus Löbau erzielen (50.). Nur zwei Minuten später hätte hier alles klar sein können. Empor bringt mit einer schönen Kombination seinen Stürmer frei vor das Kodersdorfer Tor, doch Pahl reagiert glänzend und kann so die Entscheidung verhindern. In der 56. Minute die erste Offensivaktion der Gastgeber in der zweiten Halbzeit. Kliemt schießt einen Freistoß aus 23 Metern scharf an der Mauer vorbei, jedoch kann der Löbauer Schlussmann mit äußerst unkonventioneller Fußabwehr den Gegentreffer vereiteln. Die Kodersdorfer spürten nun, dass dieses Spiel noch nicht verloren war und setzten die Gäste, die auf Konter lauerten, zunehmend unter Druck. Nach einer Flanke von außen verfehlte der Kopfball von Lobedann jedoch noch das Tor. In der 70. Minute dann erneut gute Freistoßsituation für Kodersdorf aus 24 Metern. Tschirch schlenzt den Ball an der Mauer vorbei unhaltbar ins Tor. Nur noch 1:2. Die Gastgeber werfen nun alles nach vorn und werden anfälliger für Konter. So kann sich ein FSV-Stürmer auf der Außenbahn durchsetzen und den Ball am herauslaufenden Torwart Pahl vorbei in die Mitte zu seinem Mitspieler Kristen schieben. Dieser hat dann alle Zeit um zum 1:3 zu vollenden (73.). Die Entscheidung war gefallen. Denn auch wenn die stark ersatzgeschwächten Kodersdorfer noch alles versuchten, so fehlte heut doch die Qualität, um den FSV Empor Löbau noch in Gefahr zu bringen.

Tore: 0:1 M. Nietsch (5.), 0:2 Lange (50.), 1:2 Tschirch (70.), 1:3 Kristen (73.)

Aufstellung Kodersdorf:
Pahl – Kraft, Kliemt, Newitsch (ab 38. Scholze), Liebig, Schade, R. Kulke, Tschirch, Breski, Winkler, Lobedann

SR: Lotzmann (Loschwitz)

Zuschauer: 50

 

       5. Spieltag: Aufbau - Oberlausitz Neugersdorf II  1:5 (0:3), von Philipp Bäsler


 

Zum 5. Spieltag der Saison gastierte die zweite Mannschaft des FC Oberlausitz Neugersdorf in Kodersdorf. Dabei begann das Spiel ohne großes Abtasten. Nach einem langen Ball setzte sich Stricker auf der Außenbahn durch und spielte Bäsler in der Mitte an, der jedoch die erste Möglichkeit für die Kodersdorfer vergab. Den schnellen Gegenzug der Gäste konnte der Aufsteiger dann nur durch ein Foul unterbinden. Der scharf hineingebrachte Ball wurde unglücklich von Stricker per Kopf verlängert und so unhaltbar für SVK-Torwart Pahl. Wie schon in den letzten Spielen lagen die Kodersdorfer bereits nach zwei Minuten 0:1 hinten. Dann in der 9. Minute der nächste Schock für den Gastgeber. Libero Grottker verletzte sich in einem Zweikampf und konnte nicht weitermachen. Für ihn kam Lobedann. Die, durch die Verletzung entstandene, Unruhe nutzte die Landesligareserve von Neugersdorf zum 0:2 (18.). Nachdem die umgestellte Kodersdorfer Abwehr den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum klären konnte, traf Wegner nach Zuspiel von außen aus abseitsverdächtiger Position. So schien früh im Spiel eben jenes bereits entschieden. Aber der Gastgeber steckte nicht auf und kam zu guten Möglichkeiten. Doch sowohl Lobedann scheiterte aus Nahdistanz am Neugersdorfer Torhüter, als auch Winkler per Kopf nach der anschließenden Ecke (20.). In der 26. Minute verfehlte ein Schuss von Liebig nur knapp das FCO-Gehäuse. Trotzdem der Aufsteiger besser ins Spiel fand, blieben die überlegenen Gäste stets gefährlich, spielten aber ihre Angriffe nicht zwingend genug aus. So war es erneut Lobedann der in der 33. Minute den Anschlusstreffer für Kodersdorf auf dem Fuß hatte, jedoch am FCO-Schlussmann Durdel- Winkler scheiterte. Kurz vor der Pause wurde diese Fahrlässigkeit bestraft. In der 43. Minute staubte erneut Wegner nach einem gehaltenem Torschuss zum 0:3 ab. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel ließ es der FCO etwas ruhiger angehen, sodass Kodersdorf sich weitere gute Möglichkeiten erspielte. Nach guter Balleroberung von Kliemt und Pass auf S. Kulke war jedoch erneut Torhüter Durdel-Winkler zur Stelle (50.) In der 55. Minute ahndete der Schiedsrichter ein Halten vom Kodersdorfer Verteidiger und entschied auf Elfmeter. Diesen verwandelte der gefoulte selbst, Meinczinger, sehr souverän in der linken oberen Ecke. Nur drei Minuten später dann fast das 0:5. Eine verunglückte Fußabwehr von Pahl landet vor den Füßen des Neugesdorfer Stürmers, doch der SVK-Torwart macht seinen Fehler mit zwei sensationellen Paraden wieder wett. In der 60. Minute gelang den tapfer kämpfenden Kodersdorfern immerhin der Ehrentreffer. Nach einem schönen Angriff über Bäsler und S. Kulke vollendete Winkler zum 1:4. Nach diesen Treffer versuchte der Gastgeber nocheinmal alles, scheiterte aber an der fehlenden Clevernis und der zunehmend harten Spielweise der Gäste. Diesen gelang in der 80. Minute sogar noch das 1:5. Ein Freistoß von Eliᚠsegelte durch den Kodersdorfer Strafraum an Freund und Feind vorbei ins Tor. Das war der kuriose Schlusspunkt dieser Begegnung, die verdientermaßen die Landesligareserve des FC Oberlausitz für sich entschied. Für die Jungs vom SV Aufbau Kodersdorf heißt es nun Abhacken, an der Chancenverwertung arbeiten und vor allem die unnötigen Fehler in der Defensive abstellen, die in der Bezirksklasse eiskalt bestraft werden.

Tore: 0:1 Stricker (ET, 02.), 0:2 Wegner (18.), 0:3 Wegner (43.), 0:4 Meinczinger (FE, 55.), 4:1 Winkler (60.), 5:1 Eliᚠ(80.)

Aufstellung Kodersdorf:
Pahl - Grottker (ab 9. Lobedann, ab 46. Scholze), R. Kulke, Liebig, Fonfara (GK), Tschirch, Stricker, Bäsler, Kliemt, S. Kulke (ab 86. Kraft), Winkler

SR: Otto (Radeberg)

Zuschauer: 50

 

       6. Spieltag: FSV Oppach - Aufbau  3:0 (0:0), von Philipp Bäsler


 

Am 6. Spieltag der Bezirksklasse gastierte der SV Aufbau Kodersdorf beim Tabellenführer FSV Oppach. Die Oberländer, welche im bisherigen Saisonverlauf noch ohne Gegentor bleiben konnten, waren dabei klarer Favorit und von Beginn an bemüht für klare Verhältnisse zu sorgen. Doch die Kodersdorfer standen sehr kompakt und ließen so in der Anfangsviertelstunde nahezu keine Torchancen zu. Erst nach 12 Minuten kamen die ambitionierten Oppacher nach einem Eckball zu ihrer erster Torchance, allerdings ging der Kopfstoß von Mitscherlich über das Tor. Auch in der Folgezeit zeigten sich die Gäste sehr gut organisiert und kämpferisch stark und machten es dem Favoriten schwer, der trotz des vielen Ballbesitzes kaum zu guten Möglichkeiten kam. In der 21. Minute gab der Aufsteiger dann ein Warnzeichen von sich. Stricker erkämpfte sich mit gutem Einsatz den Ball auf der Außenbahn und legte für Tschirch ab, dessen Schuss verfehlte jedoch knapp das Tor. Danach agierte der Gastgeber wieder konzentrierter und erarbeitete sich in der 35. Minute die nächste Gelegenheit, doch der durchgebrochene Stürmer vergab kläglich. Einen weiteren gefährlichen Fernschuss konnte SVK-Schlussmann Thomas parieren. So ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause. Hier spielten sich dann hektische Szenen ab, nachdem es zu verbalen Attacken gegen die mitgereisten Gästefans kam. Ein solches Verhalten ist nicht bezirksklassenwürdig und sollte in Zukunft von den Verantwortlichen des FSV unterbunden werden.
Zu Beginn der zweiten Hälfte das gleiche Bild wie im ersten Durchgang. Der FSV Oppach rannte gegen die gut organisierte Kodersdorfer Elf an. Doch dabei zeigte der Favorit zu selten seine spielerische Klasse, um die Gäste ernsthaft in Gefahr zu bringen. In der 59. Minute hieß es dann Eckball für Oppach. Und wie schon so oft in dieser Saison musste Kodersdorf nach einem Standard einen Gegentreffer hinnehmen. Den scharf hineigeschlagenen Ball köpfte Dostal völlig freistehend zum 1:0 über die Linie. So war nach einer Stunde die Kodersdorfer Wand durchbrochen. Nun war der Aufsteiger gefordert und versuchte mehr für die Offensive zu tun. Darum spielte sich das Geschehen in dieser Phase weitestgehend im Mittelfeld ab. In der 67. Minute brach der Oppacher Winkler auf der linken Seite durch. Seinen Torschuss konnte Thomas noch parieren, doch den Abpraller spielte Winkler in die Mitte, sodass Mitscherlich keine Mühe hatte zum 2:0 einzuschieben. Nun war der Widerstand des Aufsteigers gebrochen und so erzielte Faßke in der 82. Minute nach einem guten Spielzug den 3:0 Endstand.
Ein alles in allem hochverdienter Sieg der Oppacher gegen wacker kämpfende Kodersdorfer. Diese konnten aus dieser Leistung Selbstvertrauen ziehen und vorallem für das lange Zeit offen gehaltene Spiel Respekt gewinnen. Mit einer solchen Leistung gegen einen schwächeren Gegner sollte es dann demnächst auch wieder Punkte für den SVK geben.

Tore: 1:0 Dostal (59.), 2:0 Mitscherlich (68.), 3:0 Faßke (82.)

Aufstellung Kodersdorf:
Thomas – R. Kulke, Kliemt, Fonfara, Liebig, Tschirch, Bäsler (Scholze), Theurich (Mühle), Stricker, Winkler, Hennig

SR: Jacob (Wesenitztal)

Zuschauer: 88

 

       7. Spieltag: Aufbau - Stahl Rietschen  1:2 (0:0), von Philipp Bäsler


 

Am Samstag empfing der SV Aufbau Kodersdorf den FC Stahl Rietschen zum langersehnten Derby. Dabei war zu Beginn beiden Mannschaften die Nervosität anzumerken. Nach fünf Minuten hatte Rietschen aber plötzlich die riesen Chance zur Führung. Kladivko tauchte völlig frei vor dem Tor der Gastgeber auf, scheiterte aber am glänzend reagierenden SVK-Torwart Pahl. Im Gegenzug gaben die Kodersdorfer ihr erstes Warnsignal ab, doch der Fernschuss von S. Kulke war zu ungefährlich. Es entwickelte sich ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. In der 10. Minute vergab Patyna eine Möglichkeit für den FC Stahl. Auf der anderen Seite konnte Mersowsky einen Kopfball von Winkler nach einem Eckball entschärfen (16.). Nach 25 Minuten bekamen die Rietschener einen Freistoß aus vielversprechender Position zugesprochen, jedoch verfehlte Czorny knapp das Tor. In der Folgezeit kam der Aufsteiger immer besser ins Spiel und konnte sich weitere Chancen erarbeiten. Doch in 36. Minute verfehlte der Kopfball von S. Kulke deutlich sein Ziel. Kurz vor der Halbzeitpause dann fast die Führung für die Kodersdorfer. Nach schönem Angriff spielte der Gastgeber den Ball diagonal in den Strafraum der Gäste, wo Winkler lauerte. Stahl-Torwart Mersowsky stürmte aus seinem Kasten und riskierte Kopf und Kragen, konnte Winkler den Ball aber im letzten Moment vom Fuß nehmen (44.). So ging es mit einem 0:0 in die Pause.
Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag. In der 48. Minute wehrten die Kodersdorfer einen Freistoß der Rietschener zu kurz ab, sodass der Ball ein zweites Mal in den Strafraum gelangte. Dort konnte der eingewechselte Brunsch völlig alleinstehend annehmen und abschließen. Zwar scheiterte er im ersten Versuch noch an Pahl, doch den Abpraller vollendete er zum 0:1. Nach dieser Führung zogen sich die Gäste zurück und lauerten auf Konter. Kodersdorf übernahm das Kommando, fand aber lange Zeit nicht das richtige Mittel, um Rietschen ernsthaft in Gefahr zu bringen. Erst in der 73. Minute hatte Winkler den Ausgleich auf dem Fuß, doch seine Direktabnahme traf nur das Außennetz. Eine Minute später war es dann aber soweit, die Kodersdorfer Bemühungen wurden endlich belohnt. S. Kulke ließ zwei Rietschener Verteidiger stehen, drang von außen in den Strafraum ein und vollendete eiskalt in der langen Ecke (74.). Nach dem hochverdienten Ausgleich waren die Gastgeber drauf und dran das Spiel zu drehen. Dieses fand nun ausschließlich in der Hälfte der Gäste statt. Bei soviel Offensivdrang waren die Kodersdorfer natürlich anfällig für Konter. So setzten sich die Rietschener bei einem, ihrer selten gewordenen Vorstöße, auf Außen durch und flankten in die Mitte. Dort schien die Situation schon geklärt zu sein, als R. Kulke an den Ball kam. Doch sein verunglückter Kopfstoß wurde zur Vorlage für den eingewechselten Gründer, der den Ball an Pahl vorbei zum 1:2 ins Tor schob (78.). Nach der äußerst glücklichen Führung der Stahl-Elf wurde das Spiel ruppiger. Viele kleine Fouls und Nicklichkeiten bestimmten das Geschehen. In der 81. Minute hatte Rietschen dann die große Chance für die Entscheidung zu sorgen, doch Schröter vergab kläglich. So folgte noch einmal das letzte Aufbäumen der Kodersdorfer, die jedoch zu unkreativ agierten. Nach 87 Minuten ein weiterer Rückschlag für den SVK. Der bereits gelb verwarnte Breski foulte Brunsch an der Eckfahne und sah dafür die Ampelkarte. Dennoch versuchten die Kodersdorfer noch einmal zu Zehnt den Ausgleich zu erzielen. In der Nachspielzeit zog Tschirch nach einer Flanke direkt ab. Aber einmal mehr war Mersowsky zur Stelle, der glänzend reagierte und so die drei Punkte für Rietschen festhielt. So konnte der FC Stahl Rietschen durch zwei Geschenke des SVK das Derby für sich entscheiden, wobei die Kodersdorfer mindestens einen Punkt verdient gehabt hätten. Diese stehen nun weiter im Tabellenkeller, weil wie so oft am Ende nichts heraussprang.

Tore: 0:1 Brunsch (48.), 1:1 S. Kulke (74.), 1:2 Gründer (78.)

Aufstellung Kodersdorf:
Pahl - Liebig, Kliemt, R. Kulke, Heidrich (ab 68. Grottker), Tschirsch, Fonfara, Bäsler (ab 63. Hennig), S. Kulke, Winkler (GK), Breski (G/R)

SR: Olbrig (Spitzkunnersdorf)

Zuschauer: 120

 

       8. Spieltag: Aufbau - VfB Zittau  2:2 (1:2), von Philipp Bäsler


 

Zum 8. Spieltag der Saison gastierte der VfB Zittau bei Aufbau Kodersdorf. Dabei war der ehemalige Oberligist klarer Favorit gegen den Aufsteiger. Doch dieser begann sehr engagiert. In der sechsten Minute konnte sich Bäsler auf der Außenbahn durchsetzen und nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Freistoß flankte S. Kulke punktgenau auf Tschirch, dessen Direktabnahme verfehlte nur um wenige Zentimeter das Tor. Nach 12 Minuten hatte der Gastgeber die nächste Großchance zur Führung. Eine Eingabe von Hennig konnte Kliemt im Strafraum mit der Brust annehmen, sein Schuss wurde jedoch in letzter Sekunde zur Ecke geblockt. Nach der, klar von Kodersdorf bestimmten, Anfangsphase kamen dann auch die Gäste besser ins Spiel. So wurde SVKTorwart Pahl, nach einem Freistoß aus 23 Metern, zu seiner ersten Parade gezwungen (19.). In der 22. Minute waren die Kodersdorfer erneut mit der kompletten Mannschaft aufgerückt, um die vermeintliche Führung zu erzielen. Doch der Einwurf von Bäsler gelangte zum Gegner, der sich blitzschnell über 2 Stationen in die Kodersdorfer Hälfte spielte. Hier trat Urban beherzt an und überlief die Abwehr des SVK, scheiterte aber noch gegen den gut herauslaufenden Pahl. Den Abpraller konnte Schütze jedoch ohne Probleme aus 16 Metern im leeren Tor unterbringen (22.). Nach dieser etwas überraschenden Führung der Gäste, benötigte der Aufsteiger einige Minuten um wieder zurück in sein Spiel zu finden. Erst in der 28. Minute kam man durch eine Freistoßsituation aus 28 Metern zur nächsten Torchance. Der Schuss von S. Kulke blieb jedoch in der Mauer des VfB hängen. Nach diesem Lebenszeichen agierten die Kodersdorfer nun aber wieder druckvoller. Und dies wurde sofort belohnt. In der 39. Minute setzte Hennig den gestarteten Liebig auf der Außenbahn ein. Dieser fand S. Kulke in der Mitte, welcher den Ball direkt auf Winkler weiterleitete. Der Stürmer des SVK setzte sich mit überragendem Körpereinsatz gegen zwei Zittauer Abwehrspieler durch und vollendete aus 12 Metern von halblinks in die rechte Ecke. Nach diesem Ausgleich war der Aufsteiger erst einmal darauf besinnt, mir dem Unentschieden in die Halbzeit zu gehen. So konnte sich Pahl in der 40. Minute erneut auszeichnen, nachdem er einen Schuss aus spitzem Winkel entschärfte. In der 44. Minute bekam der VfB Zittau einen Eckball zugesprochen. Nach zu kurzer Abwehr kam ein Zittauer Angreifer viel zu freistehend zum Schuss. Diesen fälschte erneut Schütze so ab, dass Pahl und Bäsler auf der Linie ohne Chance blieben. Mit diesem 1:2 ging es in die Halbzeitpause.
Aufgrund einer Verletzung von Libero Grottker mussten die Kodersdorfer umstellen und kamen völlig verändert zurück auf das Spielfeld. Da man sich in der neuen Formation erst finden musste kamen die Gäste in der 53. Minute zu einer guten Möglichkeit. Doch erneut war es Pahl, der mit einem hervorragenden Reflex einen höheren Rückstand verhinderte. Im zweiten Durchgang wurde die Partie zunehmend ruppiger und von vielen Nicklichkeiten bestimmt. So sahen S. Kulke, Fonfara und Winkler auf Kodersdorfer Seite und Handschick auf Zittauer Seite die Gelbe Karte. In der 67. Minute wollte der SVK dann einen Freistoß schnell ausführen, doch der zuvor verwarnte Handschick stellte sich vor den Ball und wurde so von S. Kulke angeschossen. Der Schiedsrichter schickte den Zittauer Kapitän nach dieser Unsportlichkeit mit Gelb – Rot vom Platz. Die numerische Überlegenheit nutzen die Kodersdorfer sofort aus. Nach genialem Zuspiel von Fonfara ging Winkler allein auf das Tor zu und vollendete eiskalt (70.). So besorgte er dem Aufsteiger mit seinem 5. Saisontor den 2:2-Ausgleichstreffer. Nach diesem Tor entwickelte sich ein wahrer Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Die größte Möglichkeit zum Siegtreffer hatten dabei die Kodersdorfer. Bäsler erkämpfte sich in der eigenen Hälfte den Ball, spielte zu S. Kluke an die Mittellinie, der diesen für Winkler verlängerte. Wieder war der SVK-Stürmer frei durch. Nachdem VfB-Torwart Mende herausgelaufen war und früh nach unten ging, überlupfte Winkler den Schlussmann. Auf der Tribüne bejubelten 60 Fans bereits das 3:2, doch ein Zittauer Verteidiger machte den Siegtreffer zunichte und klärte kurz vor der Torlinie.
So hieß es am Ende eines wirklich packenden Spiels, 2:2 unentschieden. Dieser Punktgewinn gegen dezimierte, aber wacker kämpfende Zittauer ist sicher ein großer Achtungserfolg für den SV Aufbau Kodersdorf. Dennoch war die Stimmung nach dem Spiel etwas gedämpft, da man dem Sieg so nah war. Schlussendlich muss man jedoch mit der Punkteteilung und vor allem mit der eigenen Leistung zufrieden sein. Wenn es den Kodersdorfern gelingt in den nächsten Wochen mit ebensoviel Engagement, Teamgeist und vor allem einer so guten Moral zu spielen sind sicher einige Punkte möglich.

Tore: 0:1 Schütze (22.), 1:1 Winkler (39.), 1:2 Schütze (44.), 2:2 Winkler (72.)

Aufstellung Kodersdorf:
Pahl – Grottker (ab 46. Theurich), R. Kulke, Liebig, Fonfara (GK), Tschirch, Bäsler, Hennig, Kliemt, Winkler (GK, ab 85. Lobedann), S. Kulke (GK)

SR: Wiedemann (Görlitz)

Zuschauer: 60

 

       9. Spieltag: Cunewalde - Aufbau  2:0 (0:0), von Philipp Bäsler


 

Am 9. Spieltag gastierte der SV Aufbau Kodersdorf in Cunewalde. Nachdem man am letzten Spieltag gegen den VfB Zittau einen Punkt holen konnte, wollte man nun den nächsten Favoriten ärgern. Allerdings fehlten im Kodersdorfer Aufgebot sieben Spieler.
Nach vorsichtigem Beginn hatte der Gastgeber in der 12. Minute die erste Möglichkeit. Nach einem Freistoß kam ein Cunewalder Spieler mit dem Kopf an den Ball, der jedoch das Tor knapp verfehlte. Nur fünf Minuten später konnte SVKKeeper Thomas eine weitere Chance der Motor-Elf vereiteln. Doch auch der Aufsteiger aus Kodersdorf spielte hier munter mit. Nach 20 Minuten spielte Fonfara Bäsler an der Strafraumgrenze an. Der ließ seinen Gegenspieler aussteigen und schloss ab, jedoch wurde sein Schuss zur Ecke geblockt. Diese wurde von Kapitän Stricker ausgeführt. Über Newitsch gelangte der Ball zu Theurich, der die Möglichkeit aber nicht verwerten konnte. Der SVK erkannte, dass auch in Cunewalde etwas möglich war und so begann nach 30 Minuten seine stärkste Phase. Hennig kam frei im Strafraum der Gastgeber zum Schuss, doch Motor-Schlussmann Heydel konnte parieren (37.).In der 43. Minute hatte Liebig die Chance zur Führung. Der Kodersdorfer Verteidiger zog aus 16m ab, aber erneut war Heydel im Tor zur Stelle. So ging es mit einem 0:0 in einem mäßigen, aber sehr spannenden Spiel in die Halbzeitpause.
Auch nach dem Seitenwechsel zeigte sich zunächst das gleiche Bild. Cunewalde mit leichter spielerischer Überlegenheit, ohne jedoch den gut eingestellten Aufsteiger ernsthaft in Gefahr zu bringen. In der 55. Minute brach jedoch ein Stürmer der Motor-Elf durch die Kodersdorfer Abwehr und lief im Alleingang auf Torwart Thomas zu. Dieser lief aus seinem Tor und stoppte den Angreifer. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Eine harte, aber wohl richtige Entscheidung, da Thomas neben dem Ball auch den Gegenspieler traf. Larisch verwandelte den Strafstoß sicher zur Führung für den Favoriten (55.). Nach diesem Treffer übernahm Kodersdorf zunehmend das Zepter in diesem Spiel, wobei Cunewalde immer wieder gefährlich konterte. So hatte der Aufsteiger Glück, als man im Mittelfeld den Ball verlor und Fiebiger nur den Pfosten traf (65.). In der 70. Minute hatte der Gastgeber die erneute Möglichkeit die Führung auszubauen, doch wieder rettete der Pfosten für den bereits geschlagenen Thomas. Der SVK konnte in dieser Phase den Ballbesitz nicht in Chancen ummünzen und so Cunewalde nie ernsthaft in Bedrängnis bringen. Zudem fehlte dem Aufsteiger, nach einem sehr aufreibenden Spiel, die Kraft um sich noch einmal richtig aufzubäumen. Einzig nach Eckbällen konnte man für Gefahr sorgen, doch Kraft verpasste am langen Pfosten den Ausgleich (76.). Die SG Motor Cunewalde schaltete in der Schlussphase einen Gang höher und nutzte die Räume, die durch das Aufrücken der Gäste entstanden. Zwei Konter konnte Schlussmann Thomas noch entschärfen, doch in der 90. Minute gelang dem Favoriten noch das 2:0. Nach einem Freistoß von der Strafraumecke, stieg Fiebiger am höchsten und köpfte ein.
Am Ende also ein verdienter 2:0-Erfolg für den Favoriten gegen eine wacker kämpfende „Notelf“ aus Kodersdorf, in einem sehr fairen Spiel. Erneut hatte sich der Aufsteiger gut präsentiert, geht aber leer aus. Allerdings ist in den letzten Spielen ein deutlicher Formanstieg erkennbar, sodass Kodersdorf gerüstet scheint für die nächsten so wichtigen Spiele.

Tore: 1:0 Larisch (FE, 55.), 2:0 Fiebiger (90.)

Aufstellung Kodersdorf:
Thomas – Newitsch, Kliemt, Liebig, Fonfara, Kraft, Theurich, Stricker, R. Kulke, Bäsler, Hennig

SR: Rostam Geso (Hoyerswerda)

Zuschauer: 84

 

       10. Spieltag: Aufbau - Spree  2:4 (1:1), von Philipp Bäsler


 

Am 10. Spieltag kam es auf dem Sportplatz in Wiesa zum langersehnten Derby gegen den LSV Spree. Die Kodersdorfer wollten endlich auch sportlich den ersten Sieg einfahren, um so nicht den Anschluss im Abstiegskampf zu verlieren.
Doch was die Mannschaft von Christian Heidrich und Ben-Uwe Pahl an diesem Tage ablieferte, ist schwer zu umschreiben und keinesfalls bezirkstauglich. Zu Beginn konnte der SVK noch an die guten Spiele gegen Zittau und Cunewalde anknüpfen. So setzte sich Lobedann energisch durch, doch der Spree´r Keeper Eisold war vor ihm am Ball und hinderte ihn am Abschluss (15.). Nur eine Minute später vergab J. Müller auf der anderen Seite die Chance zur Führung, nachdem er Kraft entwischt war. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel auf sehr mäßigem Niveau, welches von vielen Zweikämpfen im Mittelfeld geprägt war. In der 23. Minute hätte dann aber der SVK in Führung gehen müssen. Eisold konnte einen Fernschuss von Tschirch nicht fangen und Theurich war zur Stelle. Doch sein Abstauber traf den am Boden liegenden Torwart. Eine solch fahrlässige Chancenverwertung wird oft bestraft im Fußball und so war es auch an diesem Nachmittag. Denn statt der Führung kassierte der Gastgeber in der 33. Minute den Gegentreffer zum 0:1. Spree spielte einen Freistoß aus 25m zum außen lauernden Moser, der den Ball flach in den Strafraum spielte. Dort konnte Fonfara den Treffer von J. Müller nicht mehr verhindern. Nach diesem erneut sehr unglücklichen Rückstand, bewiesen die Kodersdorfer Moral und drängten auf den Ausgleich. Nachdem Bäsler dann am Sechzehner gefoult wurde hieß es Freistoß für Kodersdorf. Tschirch schnappte sich den Ball und verwandelte sehenswert in der langen Ecke zum 1:1 (45.). Nach dem Ausgleich wollten die Gastgeber mehr. So konnte man, nach dem Anstoß der Gäste, schnell den Ball auf der Außenbahn gewinnen, wo Bäsler S. Kulke in Szene setzte. Dieser wurde aus vollem Lauf von Mann von den Beinen geholt. Der Schiedsrichter ahndete dieses grobe Foulspiel zu Recht mit der roten Karte. Nach dieser Aktion ging das Spiel in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel stellte Kodersdorf um, wollte nun um jeden Preis den Sieg gegen die dezimierten Gäste. Zwar hatte man mehr Ballbesitz, konnte jedoch nicht die clever verteidigenden Spreer ernsthaft in Gefahr bringen und sich nennenswerte Chancen erspielen. Stattdessen lief man in Konter, die, wie in der 58. Minute, nur durch ein Foul unterbunden werden konnten. Die Flanke unterlief Bäsler, sodass Tübbecke leichtes Spiel hatte den Ball erneut in die Mitte zu bringen, wo Segieth unbewacht zum 1:2 einköpfte. Diese erneute Führung machte die Gäste stark und ließ die Kodersdorfer endgültig verkrampfen. So schlichen sich im Spiel des SVK immer mehr Fehler und Unkonzentriertheiten ein, die die Gäste ein ums andere mal gefährlich vor das Tor brachten. In der 65. Minute hatte Schnabel die Möglichkeit zu erhöhen, vergab aber kläglich. Die nächste Chance konnten die Gäste jedoch nutzen und so für eine Vorentscheidung sorgen. In der 70. Minute pennt die Kodersdorfer Defensive erneut und auch Torwart Pahl reagiert zu spät, sodass J. Müller nach einem langen Ball zum 1:3 traf. Kodersdorf fand, völlig verunsichert und demoralisiert, keine Mittel mehr die Gäste zu gefährden und den Vorteil der personellen Überzahl auszuspielen. Im Gegenteil. Der LSV Spree war die dominierende Mannschaft und erhöhte in der 75. Minute sogar noch zum 1:4 durch Slomian. Immerhin kamen die Kodersdorfer in der 89. Minute noch zum 2:4 durch einen sehenswerten Heber von S. Kulke, nachdem Eisold einen langen Ball zu kurz abwehrte. Dies war die letzte nennenswerte Aktion in diesem Derby, das zu einem kleinen Debakel für die Gastgeber wurde. So viel hatte man sich vorgenommen, wollte mit einem Sieg zeigen, dass man im Bezirk mithalten kann, spielte eine Halbzeit lang in Überzahl und konnte diese Gunst doch nicht nutzen. Enttäuschung und Ratlosigkeit prägten die Gesichter der Kodersdorfer Spieler, Trainer und Fans nach diesem Spiel. Denn für diese Niederlage kann man keine Ausreden gelten lassen, auch nicht, dass der Gastgeber auf fünf Stammkräfte verzichten musste. Doch nun heißt es abhaken und die nächsten Wochen angreifen, denn nach dieser Niederlage hat sicher auch der Letzte begriffen, dass man nur mit vollem Einsatz, Kampf und Willen die Klasse halten kann. So wie es die Gäste eindrucksvoll in Unterzahl gezeigt haben, die nun mit 11 Punkten auf Rang 12 der Tabelle stehen.

Tore:0:1 J. Müller (33.), 1:1 Tschirch (45.), 1:2 Segieth (58.), 1:3 J. Müller (70.), 1:4 Slomian (75.), 2:4 S. Kulke (89.)

Aufstellung Kodersdorf:
Pahl – Kliemt, R. Kulke (ab 58. Scholze), Liebich, Kraft (GK), Tschirch, Theurich (ab 46. Grottker), Fonfara, Bäsler, S. Kulke, Lobedann

SR: Schneider (Markersdorf-Deutsch-Paulsdorf)

Zuschauer: 160

 

       11. Spieltag: Olbersdorf - Aufbau  2:1 (1:0), von Philipp Bäsler


 

In Olbersdorf kam es auf schwer bespielbarem Geläuf zum Duell zweier Aufsteiger. Dennoch war der Gastgeber, der auf Platz vier der Tabelle rangiert, klarer Favorit. Kodersdorf wollte die schwache Vorstellung in der Vorwoche gegen Spree wett machen und begann sehr engagiert. In der 7. Minute war es Winkler, der von einer Unsicherheit in der Olbersdorfer Hintermannschaft profitierte und abzog. RWO-Torwart Grollmisch konnte aber parieren. Der SVK war das überlegene Team und bestimmte die ersten 20 Minuten, ohne sich jedoch zwingende Chancen herauszuspielen. Der Gastgeber hingegen setzte auf dem kleinen Spielfeld vorerst auf Konter. In der 22. Minute wurde eben ein solcher mit einem harmlosen Distanzschuss abgeschlossen. SVK-Torwart Pahl griff sicher zu, jedoch rutsche ihm der klitschige Ball aus den Armen und Hoffmann bedankte sich mit der 1:0 Führung. Nach diesem Geschenk wurde das Spiel ausgeglichener. S. Kulke setzte sich gegen den Verteidiger durch und schloss ab. Allerdings verfehlte sein Versuch das Tor, sodass Kodersdorf weiter auf den Ausgleich warten musste. Nur vier Minuten später vergab Linke auf der anderen Seite die Großchance zum 2:0. Nachdem er sich gegen zwei Kodersdorfer durchsetzte, schob er den Ball am Tor vorbei. In der 40. Minute konnte sich der SVK dann bei Schlussmann Pahl bedanken, der mit hervorragender Parade gegen den Olbersdorfer Stürmer einen höheren Rückstand verhinderte. So ging es nur mit einem 1:0 für den Gastgeber in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel drängte Kodersdorf auf den Ausgleich, war aber stets gefählichen Kontern des RWO ausgesetzt. Bereits wenige Sekunden nach Wideranpfiff setzte sich Winkler gegen die Verteidigung durch und zog aus 16m ab. Grollmisch konnte den Ball nur nach vorne abprallen lassen, sodass Winkler gegen den am Boden liegenden Torhüter leichtes Spiel hatte. Doch der Stürmer schob den Ball am Tor vorbei. Fünf Minuten später war es erneut Winkler, der einen Eckball von S. Kulke knapp über das Tor der Gastgeber köpfte (51.). In der 65. Minute schloss Fonfara nach einem Solo aus 23m ab, doch Grollmisch rettete zur Ecke. Diese führte S. Kulke kurz auf Bäsler aus, dessen Schuss wiederum Grollmisch abwehren konnte. Auf dem völlig durchnässten Rasen wurde es zunehmend schwieriger sich gute Möglichkeiten herauszuspielen, sodass die größte Gefahr von Standards ausging. Nachdem Fonfara an der Strafraumgrenze von den Beinen geholt wurde, bot sich Kodersdorf die beste Möglichkeit zum Ausgleich. Tschirch legte sich den Ball zurecht und versenkte den Freistoß wunderschön im Winkel (72.). Nach dem verdienten Ausgleich war der Gast vor allem auf Defensive bedacht und überließ Olbersdorf das Spiel. Diese übten in den letzten Zehn Minuten der Partie, angestachelt von dem Ausgleichstor, noch einmal viel Druck auf die SVK-Abwehr aus. Doch mit Kampf und Leidenschaft konnten die Kodersdorfer einen erneuten Rückstand verhindern. Dabei hatte man Glück, als Pahl gegen einen durchgebrochenen Olbersdorfer Stürmer mit riesen Reflex parierte. Aber auch Kodersdorf hatte die Möglichkeit den vermeintlichen Siegtreffer zu erzielen. Nachdem sich Bäsler auf der Außenbahn durchsetzte und flankte kam Winkler aus 18m zum Schuss, verfehlte aber knapp. In der Nachspielzeit erarbeitete sich der Gastgeber dann noch einmal einen Eckball. Die schön getretene Hereingabe konnte Jungmichel mustergültig zum 2:1 Siegtreffer verwerten(90.+1).
So siegte mit Olbersdorf die Glücklichere zweier sehr engagierten Mannschaften, aufgrund der Schlussoffensive sicher auch nicht ganz unverdient. Kodersdorf hingegen geht nach großem Kampf und guter Leistung erneut leer aus. Dabei kann sich die Mannschaft von Christian Heidrich und Ben- Uwe Pahl lediglich die mangelnde Chancenverwertung vorwerfen. Dennoch war die Enttäuschung bei den Akteuren und Verantwortlichen sehr groß, da am Ende der Saison nur Punkte zählen, die man heute in der letzten Aktion des Spiels verlor.

Tore: 1:0 Hoffmann (22.), 1:1 Tschirch (72.), 2:1 Jungmichel (90.+1)

Aufstellung Kodersdorf:
Pahl – Liebich, Fonfara, Heidrich (ab 74. Grottker), Bäsler (ab 90. Scholze), Tschirch, Hennig, Kliemt, Winkler (GK), S. Kulke, Kraft

SR: Olbrig (Oderwitz)

Zuschauer: 30

 

       12. Spieltag: Aufbau - Rauschwalde  4:4 (2:2), von Philipp Bäsler


 

Am 12. Spieltag gastierte der Tabellenletzte GFC Rauschwalde bei Aufbau Kodersdorf. Der Abstiegskrimi begann ohne großes Abtasten. So hatte S. Kulke bereits in der ersten Spielminute die Chance zur Führung, nach einem Querschläger in der Gästeabwehr. Sein Kopfball verfehlte jedoch das Tor. In der vierten Minute bot sich Rauschwalde die erste Möglichkeit per Freistoß aus aussichtsreicher Position. Kapitän Eberlein jagte den Ball direkt in den Winkel zur 0:1 Führung. Die leicht feldüberlegenen Kodersdorfer mussten jedoch nicht lange auf den Ausgleich warten. Nach einem Foul im Strafraum verwandelte S. Kulke den fälligen Elfer sicher (17.). Schon nach dieser packenden Anfangsphase zeichnete sich ein sehr umkämpftes „Kellerduell“ ab, welches von der Spannung, nicht von der Klasse lebte. Nachdem die Kodersdorfer einige Möglichkeiten zur Führung liegen ließen, machte es erneut Eberlein auf der Gegenseite besser. In der 35. Minute zog der GFC-Kapitän aus der Distanz ab und versenkte das Leder unter der Querlatte. Nun waren wieder die Gastgeber gefordert und antworteten nur drei Minuten später mit dem 2:2 Ausgleich. Nachdem der Rauschwalder Torhüter Herkner Winkler anschoss, stürmte dieser am Schlussmann vorbei und spielte in die Mitte, wo S. Kulke aus Nahdistanz einschob (37.).Sekunden vor dem Halbzeitpfiff hatte Fonfara die Riesenchance zum 3:2, nachdem der aus dem Gewühl im Strafraum abzog. Allerdings reagierte Herkner im Tor hervorragend. So endete die erste Hälfte, in der die Kodersdorfer die leichten Vorteile nicht in eine Führung ummünzen konnten, 2:2 unentschieden.
Auch der zweite Durchgang begann Schlag auf Schlag. In der 47. Minute bewahrte erneut Herkner seinen GFC vor dem Rückstand, als er einen Kopfball von Winkler gegen die Latte lenkte. Im Gegenangriff scheiterte ein Rauschwalder Stürmer nach Missverständnis in der SVK-Abwehr am Außenpfosten (48.). In der 56. Minute traf dann aber der überragende Eberlein mit seinem dritten Treffer zum 2:3. Einen langen Ball konnte er im Strafraum der Gastgeber annehmen und eiskalt aus der Drehung vollenden. Im Gegenzug hämmerte Liebich das Leder aus 30m an den Außenpfosten. In der 65. Minute versuchte es Fonfara mit einem Distanzschuss, doch Herkner war auf dem Posten und konnte parieren. Sechs Minuten später wurden die Kodersdorfer endlich für ihre Bemühungen belohnt. Der eingewechselte Lobedann köpfte einen Eckball zum verdienten 3:3 in die Maschen (71.). Doch auch dieser Ausgleich hielt nicht lange. In der 80. Minute konterte Rauschwalde mustergültig, scheiterte im ersten Versuch jedoch noch an Fonfara, der auf der Linie für seinen Torhüter rettete. Im zweiten Anlauf schob Hensolt dann überlegt zum 3:4 ein. Doch auch mit dem 7. Tor war an diesem Tag noch nicht Schluss. In einer dramatischen Schlussphase sicherte Winkler Kodersdorf immerhin einen Punkt. Nach einem Eckball in der 85. Minute stieg er am höchsten und köpfte zum 4:4 Endstand ein. Dabei hätten in den letzten Minuten noch beide Mannschaften das Spiel für sich entscheiden können. Ein Kopfball von Winkler wurde jedoch auf der Linie geklärt und der durchgebrochene Eberlein verfehlte, nachdem er den Torhüter umkreiste, das leere Tor.
So muss Kodersdorf wohl mit der Punkteteilung zufrieden sein und am Ende von einem Punktgewinn sprechen, während Rauschwalde hier 2 Punkte liegen ließ. Im Tabellenkeller hilft der Punkt keinem Team weiter. Rauschwalde bleibt weiterhin Schlusslicht hinter dem SVK. Positiv ist sicher noch die Moral der Kodersdorfer zu erwähnen, die nach 4 Rückständen immer zurückschlugen.

Tore: 0:1 Eberlein (4.), 1:1 S. Kulke (FE, 17.), 1:2 Eberlein (35.), 2:2 S. Kulke (37.), 2:3 Eberlein (56.), 3:3 Lobedann (71.), 3:4 Hensolt (80.), 4:4 Winkler (85.)

Aufstellung Kodersdorf:
Thomas – Kraft (ab 32. Grottker), Kliemt, Liebich, Fonfara, Tschirch, Theurich (ab 65. Lobedann), Hennig, Stricker, Winkler, S. Kulke

SR: Selement (Seifhennersdorf)

Zuschauer: 80

 

       13. Spieltag: Lausitz Hoyerswerda - Aufbau  0:0, von Philipp Bäsler


 

Am 13. Spieltag hieß es für Kodersdorf erneut Abstiegskampf pur, da man beim Tabellennachbarn Hoyerswerda ran musste. Nach dem Unentschieden im letzten Spiel, begannen die Gäste sehr engagiert. Bereits nach fünf Minuten hätte der SVK in Führung gehen müssen, doch Winkler konnte den Ball, nach einer Flanke, aus geringster Distanz nicht über die Torlinie bringen. In der Folgezeit scheiterten sowohl Bäsler, als auch Fonfara am Lausitz-Keeper Wauro. In der 11. Minute zeigten sich dann die vorerst sehr passiven Gastgeber in der Offensive, aber Thomas im Tor der Kodersdorfer war zur Stelle. Es entwickelte sich ein sehr umkämpftes Spiel, welches von vielen Nicklichkeiten im Mittelfeld geprägt war. Die Gäste kamen über gute Ansätze im Angriff nicht hinaus, sodass sie sich keine weiteren Großchancen erspielen konnten. So wurden Flanken von Bäsler und S. Kulke vor den Stürmern geklärt und auch Theurich konnte nach einem schönen Solo Wauro nicht in Bedrängnis bringen. Hoyerswerda hingegen hatte in der 38. Minute die Riesenchance um in Front zu gehen. Erst hielt Thomas gegen Vorbrich, ehe der Kodersdorfer Verteidiger R. Kulke den Abpraller an den eigenen Pfosten schoß und schlussendlich Fonfara den Nachschuss von Vorbrich auf der Linie klärte. So ging es mit dem 0:0 in die Halbzeitpause.
Auch die Anfangsphase der zweiten Hälfte gehörte dem Bezirksligaabsteiger Hoyerswerda. In der 47. Minute bekamen die Gastgeber nach Foul von Kliemt einen Elfmeter zugesprochen. Wussow trat an und traf nur die Latte. Dies weckte die Gäste wieder auf und so bekamen sie das Spiel besser in den Griff, konnten sich aber zu selten Chancen, wie in der 62. Minute, herausarbeiten. Hier scheiterte Winkler erst mit Fernschuss an Wauro und köpfte dann die anschließende Ecke knapp über das Tor. In der 68. Minute konnten sich die Kodersdorfer bei ihrem Torwart Thomas bedanken. Dieser parierte einen fulminanten Fernschuss mit einem Riesenreflex und hielt so die Null für den Aufsteiger. Im Gegenzug bot sich für Theurich die Möglichkeit zum Tor, als er, von Tschirch frei gespielt, allein auf Wauro zulief, jedoch den Ball am Tor vorbei schob (70.). In der Schlussphase spielte in Hoyerswerda nur noch Kodersdorf, allerdings mit viel zu wenig Zug zum Tor, sodass man sich keine nennenswerten Torchancen mehr erspielte und das Abstiegsduell 0:0 endete.
Dieses torlose Unentschieden hilft beiden Mannschaften im Abstiegskampf nicht weiter, war jedoch das einzig richtige Ergebnis in diesem mäßigen Spiel. Für Kodersdorf sind nun die Duelle gegen die direkten Konkurrenten vorüber. Mit den zwei Zählern aus diesen Partien können die Rot-Blauen sicher nicht zufrieden sein und müssen so hoffen die „Großen“ in den nächsten Spielen ärgern zu können.

Tore: Fehlanzeige

Aufstellung Kodersdorf:
Thomas – R. Kulke, Kliemt, Liebich, Fonfara, Tschirch, Bäsler (ab 77. Schade), Theurich (ab 83. Grottker(GK)), S. Kulke, Winkler, Lobedann (ab 87. Newitsch)

SR: Fischer (Dresden)

Zuschauer: 30

 

       14. Spieltag: Aufbau - Oderwitz  1:1(1:0), von Philipp Bäsler


 

Am Samstag empfing der SV Aufbau Kodersdorf den Tabellenvierten FSV Oderwitz zum Nachholspiel. Trotzdem beide Teams auf wichtige Spieler verzichten mussten, sahen die Zuschauer auf dem tiefen Rasenplatz ein gutes Spiel. Dabei bot sich den Gästen bereits nach drei Minuten die Möglichkeit zur Führung. Ein Abstimmungsfehler zwischen Pahl und R. Kulke ermöglichte Cerwinka den Schuss aufs leere Tor, doch sein Versuch verfehlte das Gehäuse. Auf der anderen Seite traf Winkler nach langem Ball von Heidrich nur das Außennetz (5.). Drei Minuten später verpasste Liebig die Führung für die Hausherren, als er aus dem Gewühl nach einem Eckball abzog. Insgesamt entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, welches zunächst von den starken Abwehrreihen dominiert wurde. Als sich für die Gäste mal eine Lücke in der Kodersdorfer Abwehr bot und Rudolf allein aufs Tor zulief, konnte der glänzend reagierende Pahl schlimmeres verhindern (16.). Kurz vor der Halbzeitpause fiel dann doch noch ein Tor. Breski setzte sich links durch, scheiterte aber noch am Oderwitzer Torwart Kießling. Aber der hervorragend nachsetzende S. Kulke war den berühmten Schritt schneller als der Verteidiger und staubte zum nicht unverdienten 1:0 ab (45.). So ging der SVK mit der Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel drückte Oderwitz auf den Ausgleich. Die Bemühungen der Gäste wurden bereits in der 48. Minute belohnt. Nachdem sie kurz zuvor bereits ein Abseitstor erzielt hatten, besorgte Zimmermann nun den Ausgleich. Er spitzelte den Ball beim Klärungsversuch von Newitsch doch noch über die Torlinie. Nach dem Gegentreffer fingen sich die Kodersdorfer wieder und es entwickelte sich ein sehr umkämpftes Spiel mit vielen Nicklichkeiten. Torszenen waren dabei Mangelware. Erst in den letzten zehn Minuten gelang es dem Underdog nocheinmal richtig Druck aufzubauen. Doch den Bemühungen fehlte stets der entscheidende Pass, so dass am Ende dieses Spiels ein sicher gerechtes Unentschieden stand.
Für Kodersdorf ein versöhnlicher Start ins Sportjahr 2011. Damit ist das Team von Christian Heidrich und Ben-Uwe Pahl nun seit drei Spielen ungeschlagen und wird versuchen in den nächsten Wochen an diese Miniserie anzuschließen, um den Tabellenkeller zu verlassen.

Tore: 1:0 S. Kulke (45.), 1:1 Zimmermann (48.)

Aufstellung Kodersdorf:
Pahl – Liebich, Fonfara, Heidrich, Bäsler, Newitsch, Breski, Kliemt, Winkler (ab 52. Grottker (GK) (ab 85. Scholze)), S. Kulke (GK), R. Kulke

SR: Max Müller

Zuschauer: 50

 

       15. Spieltag: GW Görlitz II - Aufbau  0:1(0:0), von Philipp Bäsler


 

An diesem Samstag gastierte der SV Aufbau Kodersdorf bei der Landesligareserve des NFV Gelb-Weiß Görlitz zum Nachholspiel. Auf dem schlechten Hartplatz taten sich beide Mannschaften sehr schwer und hatten große Probleme ihr Spiel aufzuziehen. Vereinzelte Chancen ergaben sich zunächst nur durch Fernschüsse. Doch nach einem Fehler der Kodersdorfer Hintermannschaft hatte Görlitz plötzlich die Möglichkeit zur Führung, scheiterte aber frei vor Pahl zweimal am Pfosten (13.). Die Landesligareserve beherrschte in dieser Phase das Spielgeschehen, fand aber keine Mittel, die stark kämpfenden Kodersdorfer in Bedrängnis zu bringen. Da die Konter des SVK noch zu ungefährlich waren, ging es mit dem 0:0 in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel wurde der Außenseiter stärker. Nach einem Angriff über die rechte Seite erzielte Breski das vermeintliche 0:1, allerdings wurde der Treffer wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt (50.). Den Gästen gelang es nun immer mehr Nadelstiche zu setzen. Dies machte sich in der 71. Minute endlich bezahlt. Nach Pass von Tschirch in den Strafraum zu Winkler, versenkte dieser den Ball unhaltbar im Tor. Nach dem Rückstand mussten die Gastgeber aufmachen und boten dem SVK viel Platz zum Kontern. So hätte der eingewechselte Lobedann in der 85. Minute alles klar machen müssen. Der Stürmer lief allein auf das Görlitzer Tor zu, schoss das Leder jedoch kläglich über das Gehäuse. Auch Höhne bekam die Fußspitze, nach scharfer Hereingabe, nicht mehr entscheidend an den Ball, sodass es bis zum Schluss beim 0:1 blieb.
Damit gelang den Kodersdorfern der erste sportliche Sieg. Der seit nunmehr vier Spielen ungeschlagene SVK hält damit den Anschluss in der Tabelle, bleibt aber auf dem letzten Tabellenplatz.

Tore: 0:1 Winkler (71.)

Aufstellung Kodersdorf:
Pahl – Kliemt, Newitsch, Liebich, R. Kulke, Tschirch (ab 82. Schade (GK)), Grottker (ab 71. Lobedann), Hennig (GK), Fonfara, Winkler (ab 75. Höhne), Breski

SR: Olbrig (Oderwitz)

Zuschauer: keine Angaben

 

       17. Spieltag: Aufbau - Großschweidnitz  1:1(1:0), von Philipp Bäsler


 

Am 17. Spieltag empfing Schlusslicht Aufbau Kodersdorf den Tabellensiebten aus Großschweidnitz. Nachdem die Akteure sich zunächst mit den schwierigen Platzverhältnissen vertraut machen mussten, traute sich der Gastgeber zuerst in die Offensive. Nach gutem Zusammenspiel zwischen P. Bäsler und dem aufgerückten Libero Kliemt, zog dieser ab. Allerdings hatte SGM Torwart Herklotz keine Probleme den Ball zu parieren (4.). Nach holprigem Start kam Kodersdorf immer besser ins Spiel. Erneut ging es über die rechte Seite , ehe Grottker am Sechzehner bedient wurde. Sein Schuss verfehlte jedoch das Tor (19.). Nur zwei Minuten später tauchte Breski, nach schönem Pass von P. Bäsler, frei vor dem Großschweidnitzer Tor auf, schob den Ball aber knapp am Ziel vorbei. In der 25. Spielminute bekam der SVK dann einen Elfmeter zugesprochen, als sich die Gästeabwehr nur noch mit einem Handspiel helfen konnte. S. Kulke übernahm die Verantwortung und scheiterte zunächst an Herklotz, konnte aber den Abpraller souverän einschieben (24.). Durch die Führung wurden die Koderdorfer immer sicherer und waren bemüht den Vorsprung auszubauen. Ein Freistoß von S. Kulke fand R. Kulke, dessen Versuch nur äußerst knapp das Tor verfehlte (36.). In den letzten Minuten vor der Halbzeit drängten noch einmal die Gäste. Doch erst konnte R. Kulke vor dem einschussbereiten Angreifer klären (40.), ehe SVK-Torwart Pahl mit seiner besten Tat den Ausgleich verhinderte (44.). So rettete der Tabellenletzte die Führung in die Kabine und versuchte nach Wideranpfiff sofort die Entscheidung herbeizuführen.
Nach genialem Pass von Schade hatte Breski die Riesenchance zur Entscheidung. Völlig allein lief er auf den herausstürzenden Herklotz zu. Doch anstatt den Ball quer auf den mitgelaufenen S. Kulke zu legen, machte er es selbst und schob den Ball am Gehäuse vorbei (48.). Wachgerüttelt von dieser Aktion investierten nun die Gäste mehr. In der 53. Minute schien Günzel auf dem Weg zum Ausgleich, als er Pahl austanzte, doch der stark aufspielende Newitsch vereitelte das Tor vor der Linie. Nur Augenblicke später, verlor Libero Kliemt den Ball, doch R. Kulke verhinderte mit überragender Grätsche den Gegentreffer. Kodersdorf hatte nun viel Glück und suchte mit Kontern die Entscheidung. Doch zumeist fehlten diesen die letzte Genauigkeit und man kam über gute Ansätze nicht hinaus. Nach 77. Minuten tauchte Berndt vor dem SVK-Tor auf, Pahl konnte aber mit der nächsten Glanzparade schlimmeres verhindern. Im Gegenzug hatten dann die Kodersdorfer Pech, als ein abgefälschter Schuss von Höhne nur an die Latte sprang und der Nachschuss von Schade das Tor knapp verfehlte. Die mangelnde Kaltschnäuzigkeit des SVK sollte sich noch rächen. So gelang Großschweidnitz in der 82. Spielminute noch der verdiente Ausgleich. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld, konnte der völlig freistehende Berndt den Ball aus spitzem Winkel im Tor unterbringen. Nach dem Ausgleich mobilisierte der Gastgeber noch einmal alle Kraftreserven, um die erneute Führung zu erzielen, doch außer einem harmlosen Schuss von P. Bäsler sprang nichts mehr heraus. So endete das Spiel schließlich verdientermaßen 1:1.
Nach der ersten Enttäuschung, muss Kodersdorf mit dem Punkt zufrieden sein und bleibt seit nunmehr 6 Spielen ungeschlagen.

Tore: 1:0 S. Kulke (24.), 1:1 Berndt (82.)

Aufstellung Kodersdorf:
Pahl – Kliemt, Newitsch, R. Kulke, Fonfara, Schade, Grottker (ab 67. Höhne), P. Bäsler, S. Kulke, Breski (ab 80. F. Bäsler), Lobedann (ab 60. Theurich)

SR: Hayn (Görlitz)

Zuschauer: 50

 

       18. Spieltag: Löbau - Aufbau  1:1(1:0), von Philipp Bäsler


 

Am Samstag gastierte der seit 5 Spielen ungeschlagene SVK beim Tabellenfünften in Löbau. Auf dem Hartplatz begannen beide Teams recht vorsichtig. Die favorisierte Heimmannschaft bemühte sich um Spielkontrolle, wurde dabei aber stets früh von den Kodersdorfern gestellt. So verbuchte Aufbau auch die erste Möglichkeit des Spiels. Nach schönem Zusammenspiel über rechts bediente S. Kulke P. Bäsler, der sich im Strafraum gegen zwei durchsetzte, den Ball aber aus Nahdistanz über die Latte jagte (16.). Nur zwei Minuten später konnte P. Bäsler nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Freistoß brachte S. Kulke in die Mitte, jedoch verpassten die Kodersdorfer die Flanke knapp. Die Gäste überraschten hier abermals, denn der Tabellenvorletzte spielte hier druckvoller, störte früh und erarbeitete sich so ein klares Chancenplus. Doch in der 28. Spielminute wurde der Spielverlauf völlig auf den Kopf gestellt. Nach einem Eckball konnte Kliemt am kurzen Pfosten den Ball nicht klären und so schob M. Nietsch zum glücklichen 1:0 ein. Doch trotz dieses Rückstandes ließ der SVK sich nicht aus der Ruhe bringen. Und so kam man nur wenige Minuten nach dem löbauer Tor zum vermeintlichen Ausgleich. Doch der Treffer von Hennig wurde wegen Abseits nicht gegeben. Im Gegenzug hatte man jedoch Glück, als Schirmer mit seinem Fernschuss nur die Latte traf (31.). Danach spielten wieder nur die Gäste. Erst verfehlte Kliemt knapp per Freistoß (33.), ehe Empor- Torwart Mattig die Eingabe von S. Kulke vor dem einschussbereiten Winkler abfing (37.). In der 43. Spielminute rettete dann die Latte nach einem Freistoß von S. Kulke für den bereits geschlagenen Mattig. So ging es mit einer äußerst schmeichelhaften Führung für Löbau in die Halbzeit.
Wer nun eine Leistungssteigerung des Favoriten erwartete sah sich früh getäuscht. Denn auch zu Beginn der zweiten Hälfte spielte vor allem der SVK. Wieder setzte sich der bärenstarke S. Kulke auf Außen durch und fand R. Kulke. Doch seine Kopfballabnahme verfehlte knapp das Gehäuse (49.). Nur zwei Minuten später marschierten P. Bäsler und S. Kulke im Zusammenspiel erneut über rechts, doch die Hereingabe konnte Schade, aufgrund der schlechten Platzverhältnisse, aus Nahdistanz nicht im Tor unterbringen. In der 56. Minute dann der verdiente Ausgleich. Kliemt mit langem Ball auf P. Bäsler, der diesen weiter auf Fonfara leitete. Mit viel Kampf erlief dieser den Pass und bedient Winkler in der Mitte, der eiskalt einschob. In der 60. Spielminute hatte der Torschütze die Chance zur Führung für die Gäste, doch Winkler vergab aus 7m nach Vorarbeit von S. Kulke. Nachdem Kodersdorf weitere Möglichkeiten liegen ließ übernahm Löbau das Zepter und warf alles nach vorne. Doch auch in der Schlussoffensive blieb die Heimmannschaft seinen Fans einiges schuldig und hatte sogar noch viel Glück. Erst hätte der eingewechselte R. Nietsch nach Tätlichkeit gegen Heidrich, im Rücken des Schiedsrichters, den Platz verlassen müssen und wenig später vergab Kodersdorf eine weitere Großchance durch S. Kulke (90.).
So endete ein umkämpftes Spiel mit 1:1. Für Kodersdorf ist der Punkt zwar kein Befreiungsschlag im Abstiegskampf, jedoch bleibt der Aufsteiger seit mittlerweile 6 Spielen ungeschlagen. Nächste Woche empfängt man dann Niesky zum Derby.

Tore: 1:0 M. Nietsch (28.), 1:1 Winkler (56.)

Aufstellung Kodersdorf:
Pahl – Kliemt, Newitsch (GK), R. Kulke, Liebich, Fonfara, Schade (ab 71. Lobedann), Hennig, P. Bäsler (GK), S. Kulke (GK), Winkler (ab 75. Heidrich)

SR: Weinhold (Rothenburg)

Zuschauer: 60

 

       16. Spieltag: Königshain - Aufbau  2:0(1:0), von Philipp Bäsler


 

Am Wochenende konnte das lang erwartete Derby zwischen Königshain und Kodersdorf nachgeholt werden. Dabei mussten die abstiegsgefährdeten Gäste auf vier Stammspieler verzichten. Jedoch kam Aufbau mit dem Selbstvertrauen einer Mannschaft, die sechs Spiele ungeschlagen blieb.
So konterten die Gäste gefährlich über P. Bäsler, der Grottker freispielte. Dieser schloss im Strafraum ab, doch Königshains Keeper Frenzel bewahrte sein Team vor dem frühen Rückstand (10.). Der Gastgeber übernahm mehr und mehr das Spielgeschehen, nutzte jedoch die ersten Kopfballgelegenheiten nicht. Nach 31 Spielminuten hätte der Favorit jedoch in Führung gehen müssen, scheiterte aber erst an Torwart Pahl und dann klärte R. Kulke auf der Linie. Kodersdorf fiel es zunehmend schwerer für Entlastung zu sorgen, da man sich hauptsächlich auf die Defensive beschränkte. Nur ein Freistoß von Breski sorgte noch für Gefahr, allerdings verfehlte der Versuch knapp das Tor. In der 37. Spielminute fiel dann die verdiente Führung für die Gastgeber. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld schaltete Königshain blitzschnell um und Radisch vollendete eiskalt (36.). Kurz vor der Halbzeit dezimierten sich die Favoriten jedoch und ließen die tapfer kämpfenden Kodersdorfer wieder hoffen. Stübner musste nach wiederholtem Foulspiel und Meckern von Platz. Im zweiten Durchgang bemühte sich der Aufsteiger zum Ausgleich zu kommen, konnte sich jedoch keine nennenswerten Möglichkeiten erspielen. So kam es, wie es kommen musste. Einen Freistoß aus 30m konnte Pahl nur abklatschen und Zabel staubte zum 2:0 ab (69.). Danach wurde das Spiel zunehmend härter da Königshain die Kodersdorfer Angriffsbemühungen früh durch viele Fouls stoppte. Einzig ein Angriff über P. Bäsler und Breski sorgte noch einmal für Torgefahr. Doch Frenzel konnte den Schuss von Breski abwehren und P. Bäsler verpasste den Abpraller knapp (70.). Königshain zeigte nun seine ganze Bezirksklassenerfahrung und spielte die Zeit souverän herunter. Letzter Aufreger eines brisanten und umkämpften Derbys war die Gelb-Rote Karte für Fonfara der sich von Eichler provozieren ließ. Damit ist die Kodersdorfer Serie gerissen und durch den Sieg von Hoyerswerda in Olbersdorf rutscht man auf den letzten Tabellenplatz ab. Nun heißt es in den nächsten schweren Spielen alles zu mobilisieren, um den Anschluss nicht zu verlieren.

Tore: 1:0 Radisch (37.), 2:0 Zabel (69.)

Aufstellung Kodersdorf:
Pahl – Höhne (GK), Newitsch, R. Kulke, Liebich, Fonfara (G/R), Kraft, Grottker (ab 87. F. Bäsler), Schade (ab 77. Scholze), P. Bäsler (GK), Breski

SR: Weickelt (Zittau)

Zuschauer: 80

 

       20. Spieltag: Neugersdorf II - Aufbau  1:1(1:0), von Philipp Bäsler


 

Am Sonntag gastierte Aufbau Kodersdorf bei der Landesligareserve in Neugersdorf. Dabei nahmen die klar favorisierten Hausherren von Anfang an das Spiel in die Hand. Doch nach drei Minuten traf man nur den Pfosten. Die drückende Feldüberlegenheit konnten die Gastgeber in der 16. Minute in eine hochverdiente Führung ummünzen. Alles zog aus 20m ab und traf den Innenpfosten, von dem aus der Ball ins Tor sprang. Weitere Möglichkeiten ließen die Neugersdorfer in der Folgezeit leichtfertig ungenutzt. Jedoch wurden sie hierfür noch nicht bestraft, da den Kodersdorfer Angriffbemühungen die Genauigkeit fehlte.
Nach dem Seitenwechsel stellte sich der SVK besser auf das neugersdorfer Spiel ein und konnte die Begegnung etwas ausgeglichener Gestalten. Dennoch blieb die Landesligareserve stets gefährlich. Ein Freistoß von Kryeziu traf aber nur die Latte. In der 72. Minute hielt Gästekeeper Pahl sein Team im Spiel als er mit einer Glanzparade einen 20m Schuss abwehren konnte. Nur fünf Minuten später stellte eine Ecke von F. Bäsler den Spielverlauf auf den Kopf. Den scharf hereingebrachten Ball köpfte R. Kulke über die Linie und ließ Torwart Durdel-Winkler keine Chance. Kodersdorf konnte das 1:1 bis zum Schlusspfiff verteidigen und entführte so mit viel Kampf einen Punkt aus Neugersdorf.
Besonders beachtlich ist dabei, dass das ersatzgeschwächte Team von C. Heidrich die Niederlage gegen Königshain aus der Vorwoche weggesteckt hat und bei der favorisierten Landesligareserve einen wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt holte. Nun hofft man vielleicht auch Spitzenreiter Oppach ein Bein stellen zu können.

Tore: 1:0 Alles (16.); 1:1 R. Kulke ( 77.)

Aufstellung Kodersdorf:
Pahl – Kliemt, R. Kulke, Newitsch, Liebich, Kraft, Tschirch (ab. 57. Höhne), Hennig, Grottker (ab 65. F. Bäsler), P. Bäsler, Winkler

SR: Runge (Dresden)

Zuschauer: 80

 

       21. Spieltag: Aufbau   - Oppach 0:1(0:1), von Philipp Bäsler


 

Am Samstag gastierte der Spitzenreiter Oppach in Kodersdorf. Von Beginn an riss der Favorit das Geschehen an sich und dominierte das Spiel. Folgerichtig ging man nach 10 Minuten mit 0:1 in Führung. Nach einem Ballverlust der Abwehr, setzte sich Jachmann durch und sein Schuss landete, vom starken Wind begünstigt, im langen Eck. Nach der Führung stellte Oppach das Fußballspielen jedoch nahezu ein. So hatte Breski die erste Kodersdorfer Möglichkeit, doch sein Distanzschuss verfehlte das Tor knapp. In der 24. Minute war der Aufsteiger dann im Glück, als ein Oppacher Distanzschuss an der Latte landete. Dies war allerdings auch die einzig klare Chance der Gäste, die das Geschehen zwar dominierten, gegen die gut verteidigenden Kodersdorfer aber zu keinen Möglichkeiten kamen. Jedoch war der Gastgeber offensiv zu ungefährlich. Den Kontern fehlte zu häufig die Genauigkeit. Dennoch hatte man die Chance zum Ausgleich. Nach einer Ecke gelangte der Ball vom Torhüter zu P. Bäsler. Doch ein Verteidiger klärte für den geschlagenen Keeper (34.).
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht. Oppach mit mehr Ballbesitz, aber unterm Strich beide Teams harmlos. Erst in der Nachspielzeit hätte Faßke beinah für die Entscheidung gesorgt, doch der Pfosten rettete für SVK-Torwart Pahl. So setzte sich der Favorit wie erwartet durch, enttäuschte jedoch die vielen mitgereisten Fans.

Tore: 0:1 Jachmann

Aufstellung Kodersdorf:
Pahl – Kliemt, Newitsch (ab 46. Grottker (GK)), R. Kulke, Liebich, F. Bäsler, Fonfara, P. Bäsler (ab 80. Lobedann), S. Kulke, Winkler, Breski

SR: Weickelt (Neugersdorf)

Zuschauer: 60

 

       19. Spieltag: Aufbau   - Niesky 1:6(0:1), von Philipp Bäsler


 

An diesem sonnigen Samstag empfing der SV Aufbau Kodersdorf den FV Eintracht Niesky zum Kreisderby. Und der Favorit begann wie die Feuerwehr. So konnte Kölzow nach Uneinigkeit in der Abwehr zum 0:1 einschieben (2.). Mit der frühen Führung im Rücken, entwickelte sich das Spiel für Niesky zu einer leichten Aufgabe. Die Kodersdorfer standen stets zu weit von ihren Gegenspielern entfernt und liefen fast nur Ball und Gegner hinterher. Nach 14 Minuten konnte SVK-Torwart Pahl gegen Dybka einen höheren Rückstand verhindern. In der 18. Spielminute musste sich dann jedoch auch er geschlagen geben. Nach einem Abspielfehler im Mittelfeld schnappte sich Stepniewicz den Ball und erzielt im Alleingang das 0:2. Als drei Minuten später Herrmann unbedrängt für das 0:3 per Distanzschuss sorgte (21.), bahnte sich ein Debakel an. Vor allem die sehr agilen Kölzow und Stepniewicz setzten den Gastgebern zu, und waren nicht in den Griff zu bekommen. Als das Spiel schon entschieden war, wurde Aufbau langsam wach. Ein erster Schuss von S. Kulke verfehlte knapp sein Ziel. Und auch die zweite Chance nach einer Flanke von Hennig konnte der Stürmer nicht verwerten. Kurz vor der Halbzeit wurde Liebich im Sechzehner von den Beinen geholt und es gab folgerichtig Elfmeter. Doch zum Leid der Gastgeber traf S. Kulke nur den Pfosten und Hennig vergab per Nachschuss.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Niesky war an diesem Nachmittag in allen Belangen überlegen. Die Kodersdorfer konnten sich bei ihrem Torhüter Pahl bedanken, der eine Vielzahl von Möglichkeiten vereitelte. In der 62. Spielminute musste er dennoch erneut hinter sich greifen, als Kölzow ihn im eins gegen eins schlug und zum 0:4 einschob. Drei Minuten später traf Fonfara auf der anderen Seite nur den Pfosten. Aber in der 82. Spielminute gelang endlich der Ehrentreffer. Nach Freistoß von Kliemt drückte Liebich den Ball mit dem Kopf über die Linie. Am Ende musste Kodersdorf seinen vielen Ungenauigkeiten im Spiel Tribut zollen und hatte nicht mehr die Kraft den Nieskyer Angriffen etwas entgegen zu setzten. So konnten Nitsche und zum dritten Mal Kölzow den Endstand von 1:6 besorgen.
Nach diesem sehr enttäuschenden Spiel muss Kodersdorf schnell wieder auf die Beine kommen, da Konkurrent Spree einen wichtigen Punkt im Abstiegskamp gegen Königshain gewonnen hat.

Tore: 0:1 Kölzow (2.), 0:2 Stepniewicz (18.), 0:3 Herrmann (21.), 0:4 Kölzow (62.), 1:4 Liebich (82.), 1:5 Nitsche (86.) 1:6 Kölzow (88.)

Aufstellung Kodersdorf:
Pahl – Kliemt, Newitsch, R. Kulke, Liebich, Fonfara, Grottker (ab 55. F. Bäsler), Hennig (ab 60. Theurich), P. Bäsler, S. Kulke, Breski (ab 74. Lobedann)

Aufstellung Niesky:
Kozdron – Milke (ab 78. Maiwald), Dybka (ab 78. Schönherr), Brückner, Kölzow, Ebert, Stepniewicz, Herrmann, Nitsche, Krause, Lehmann (ab 66. Gauernack)

SR: Schuster

Zuschauer: 170

 

       23. Spieltag: Zittau - Aufbau 6:0(4:0), von Philipp Bäsler


 

Von Beginn an entwickelte sich in der Weinau ein flottes Spiel. Nach einem Angriff über außen gaben die Gastgeber den ersten Torschuss ab (2.). Im Gegenzug eroberte Winkler den Ball am Strafraum, legte auf S. Kulke ab, der jedoch direkt in die Arme von Mende schoss. Nach 10 Minuten hatten die Gäste dann eine gute Freistoßgelegenheit von halbrechter Position, doch der Versuch von Kliemt aus 18m landete knapp über dem Gehäuse. In der 15. Spielminute erzielte Zittau den Führungstreffer. Eine Flanke verpassten erst zwei Spieler, ehe Trost unhaltbar einschob. Kodersdorf versuchte den Rückstand schnell zu egalisieren, doch der Versuch von Breski war keine Herausforderung für Mende. Insgesamt konnte Kodersdorf in dieser Phase gut mitspielen, blieb jedoch in der Offensive oft zu harmlos, da man teilweise zu kompliziert spielte. Zittau konterte im heimischen Stadion. Neumann ging nach einem solch schnellen Gegenzug allein auf Thomas zu, umspielte den Torwart, doch traf nur das Außennetz. Nach einem erneuten Ballverlust im Mittelfeld machte es Neumann in der 25. Minute besser und hob den Ball unerreichbar für Thomas zum 2:0 ins Tor. Nur drei Minuten später die Entscheidung. Wieder leitete ein Kodersdorfer Abspielfehler den Gegenangriff ein und Dietrich erzielte das 3:0. Zudem mussten die Gäste beide Außenverteidiger verletzt auswechseln, was zusammen mit dem Rückstand für Unordnung sorgte. So erspielte sich Zittau immer bessere Chancen. Kodersdorf kam nur noch selten gefährlich vor das Tor. Nach einer schönen Flanke von S. Kulke hätte Hennig das 3:1 erzielen müssen, doch an diesem Tag gelang nichts. So erzielte Zittau in der 45. Minute sogar noch das 4:0 nach einer Ecke durch Neumann.
In der zweiten Hälfte spielte sich Zittau in einen regelrechten Rausch und produzierte Chancen wie am Fließband. Oft war jedoch SVK-Schlussmann Thomas mit Weltklasseparaden der Schlusspunkt. In der 60. Minute hatte Hennig noch einmal die Riesenchance zum Anschlusstreffer, doch Mende hielt überragend. Sonst blieben die Kodersdorfer Bemühungen oft im Ansatz stecken und die Mannen von Trainer Christian Heidrich rannten Ball und Gegner hinterher. In der Schlussphase hatten die Gäste Zittau nichts mehr entgegenzusetzen, sodass Zittau sogar noch auf 6:0 erhöhte. Erst traf Neumann in der 85. Minute per Nachschuss, ehe der eingewechselte Mandschick in der 88. Minute den Schlusspunkt setzte, nachdem er Thomas umspielte.
Insgesamt ist der Zittauer Sieg auch in der Höhe völlig verdient, vor allem aufgrund der starken zweiten Hälfte. Kodersdorf hingegen muss nun die zweite Klatsche in Folge verarbeiten um nicht auch nächste Woche gegen Cunewalde unter die Räder zu kommen.

Tore: 1:0 Trost (15.), 2:0 Neumann (24.), 3:0 Dietrich (28.), 4:0 Neumann (45.), 5:0 Neumann (85.), 6:0 Mandschick (88.)

Aufstellung Kodersdorf:
Thomas – Kliemt, Newitsch (ab 38. Kraft), R. Kulke (ab 25. Hennig), Liebich, Heidrich (ab 60. Lobedann), Fonfara, P. Bäsler, S. Kulke, Breski, Winkler

 

       24. Spieltag: Aufbau - Cunewalde 1:3(0:2), von Philipp Bäsler


 

Bei herrlichem Frühlingswetter empfing Aufbau Kodersdorf die SG Motor Cunewalde. Es entwickelte sich von Beginn an ein gutes Spiel, indem der Gastgeber die schlechten Eindrücke der letzten zwei Partien wett machten. Dennoch hatten die Gäste die erste Möglichkeit, die Pahl jedoch vereitelte. Cunewalde war um Spielkontrolle bemüht, hatte auch mehr Ballbesitz, war aber insgesamt überraschend harmlos. Die abstiegsgefährdeten Kodersdorf hingegen versuchten es zunächst aus der Distanz. Doch sowohl der Freistoß von S. Kulke, als auch die Abschlüsse von Liebich verfehlten ihr Ziel. Nach 22 Minuten hatte Aufbau dann sogar die Riesenchance zur Führung. S.Kulke tauchte allein vor Heydel auf, doch schob den Ball am Tor vorbei. Danach kam es, wie es kommen musste. Ein Gegenzug von Cunewalde wurde aus zentraler Position abgeschlossen. Diesen Versuch konnte Pahl überragend parieren, doch Vrabec staubte aus stark abseitsverdächtiger Position zum 0:1 ab. Nach dieser Führung passierte nicht mehr viel, da den Kodersdorfer Bemühungen oft der letzte Pass fehlte. Umso überraschender fiel kurz vor der Pause das 0:2 für Cunewalde. Nachdem die Kodersdorfer Abwehr zu kurz klärte setzte sich ein Motor-Angreifer außen durch und bediente Hennig in der Mitte, der ins leere Tor einschob (42.).
Nach der Pause versuchten die Gastgeber ein schnelles Tor zu erzielen. Ein schnell ausgeführten Freistoß schloss Theurich ab, doch sein Versuch verfehlte um Zentimeter. In der Defensive konnte SVK-Torwart Pahl zunächst mit guten Paraden weitere Gegentore verhindern. Doch in der 61. Minute hatte auch er nix mehr entgegenzusetzen und so erzielte Broz das 0:3. Nur vier Minuten später dann das erste Tor für Aufbau. Nach sensationellem Pass von Kliemt vollstreckte Winkler eiskalt. Nach dem 1:3 bemühte sich Kodersdorf noch einmal Druck aufzubauen, doch der Tabellendritte aus Cunewalde ließ sich nicht beunruhigen und spielte die Zeit souverän herunter.
So endete dieses Aufeinandertreffen verdientermaßen 1:3. Position an diesem Spiel war vor allem das Auftreten der Mannschaft von Christian Heidrich, die sich nie aufgab und mit viel Kampf keinen Klassenunterschied erkennen ließ.

Tore: 0:1 Vrabec (28.), 0:2 Hennig (42.), 0:3 Broz (61.), 1:3 Winkler (65.)

Aufstellung Kodersdorf:
Pahl – Newitsch (ab 84. Höhne), Kliemt, Liebich, F. Bäsler, Hennig (ab 65. Tschirch), P. Bäsler, S. Kulke, Theurich, Winkler

Schiedsrichter: Schneider (Wesenitztal)

Zuschauer: 80

 

       25. Spieltag: Spree - Aufbau 1:1(0:0), von Philipp Bäsler


 

Am Sonntag kam es zum lang ersehnten Kreisderby zwischen Spree und Kodersdorf. Für beide abstiegsgefährdeten Teams zählte hier nur ein Sieg. Und so begann die Partie auch sofort schwungvoll und kampfbetont. Die erste Möglichkeit vergab Tübbecke, der an Pahl scheiterte (3.). Kodersdorf hatte seine erste Chance nach einem Eckball. S. Kulke brachte den Ball in die Mitte, doch der Versuch von Winkler aus 5m ging über das Gehäuse. Nur zwei Minuten später hatte Spree Glück, als P. Bäsler im Strafraum von den Beinen geholt wurde und der Schiedsrichter nicht pfiff. Weitere Möglichkeiten von Breski und Liebich blieben ungenutzt. In einem schwachen Spiel hatten die Gäste leichte Vorteile, die aber in der ersten Hälfte nicht genutzt wurden.
Auch in der zweiten Halbzeit begann Kodersdorf druckvoller. In der 48. Spielminute vergab Winkler die nächste Riesenchance. Einen Freistoß von Kliemt köpfte er knapp über das Tor. Nur kurze Zeit später wurde der Stürmer wieder in der Mitte bedient, doch sein Schuss wurde zum Eckball geblockt. Diese brachte erneut Gefahr, aber auch der Kopfball von Liebich fand nicht den Weg ins Tor (55.). In der 58. Minute erkämpfte sich der eingewechselte Tschirch den Ball und spielte Hennig frei, der überlegt einschob. Doch die hochverdiente Führung für den SVK hielt nicht lange. In der 65. Minute agierte die Kodersdorfer Defensive zu passiv, so dass Segieth den Ball aus 20m in den Kasten schlenzen konnte. Nach dem Ausgleich versuchten die Gäste noch einmal alles um die Führung wiederzuerlangen. So ging S. Kulke nach gutem Zuspiel allein auf Spreetorwart Eisold zu und versucht ihn zu umlaufen, doch der erfahrene Keeper blieb Sieger (81.). Nur zwei Minuten später war es erneut S. Kulke, der den Ball aus Nahdistanz nicht über die Linie bringen konnte. So endete das Kreisderby mit einem 1:1, das keinem Team weiterhilft. Für Spree sicher ein schmeichelhafter Punktgewinn in einem schwachen Spiel, dass Kodersdorf stets im Griff hatte. Aber wie so oft konnte das Team von C. Heidrich seine Chancen nicht nutzen und ließ wichtige zwei Punkte im Abstiegskampf liegen.

Tore: 0:1 Hennig (58.), 1:1 Segieth (65.)

Aufstellung Kodersdorf:
Pahl – Newitsch (ab 79. F. Bäsler), Kliemt, Liebich, Fonfara, S. Kulke, P. Bäsler (ab 53. Tschirch (GK)), Hennig, Theurich, Winkler (GK; ab 79. Höhne), Breski (GK)

Schiedsrichter: Selement (Seifhennersdorf)

Zuschauer: 200

 

       26. Spieltag: Aufbau - Olbersdorf 2:0(1:0), von Philipp Bäsler


 

Bei herrlichem Sonnenschein empfing der SVK die Mannschaft aus Olbersdorf. Das Team von Christian Heidrich wollte nach dem unglücklichen Unentschieden gegen Spree in der Vorwoche endlich wieder drei Punkte einfahren. So begannen die Hausherren sehr engagiert. Nach einer Kombination über links bediente S. Kulke P. Bäsler in der Mitte, doch dieser vergab die erste Möglichkeit (8.). Nur wenige Augenblicke später wurde Fonfara nach einer schnellen Ecke im Strafraum von den Beinen geholt, doch der Schiedsrichter ließ überraschend weiterlaufen. Nach 34 Minuten belohnten sich die Kodersdorfer für ihre ansprechende Leistung. Einen schönen Freistoß von S. Kulke brachte Tschirch am langen Pfosten im Tor unter. In der 40. Minute hätte Theurich die Führung ausbauen können, doch RWO-Torwart Berndt stoppte den Stürmer. So ging es mit der knappen, aber hochverdienten 1:0 Führung in die Pause.
Auch zu Beginn der zweiten Hälfte spielten die Hausherren druckvoll. Nach einer guten Kombination über rechts legte Theurich für P. Bäsler auf, doch erneut konnte Berndt klären. In der 50. Spielminute hatte Kodersdorf Glück, als Olbersdorf nach einer Ecke aus Nahdistanz vergab. Danach agierte Aufbau wieder konzentrierter. Nach schnellem Zusammenspiel über rechts bediente S. Kulke Breski in der Mitte, doch dieser konnte den Ball nicht im Tor unterbringen (56.). In der 69. Spielminute fiel dann die Vorentscheidung. Nach herrlichem Zuspiel von Liebich in die Schnittstelle der Abwehr, lief S. Kulke allein auf das Tor zu und überlupfte den herauslaufenden Torhüter. Sicher eines der schönsten Tore dieser Saison zum 2:0. Danach bemühte sich Olbersdorf noch einmal den Rückstand zu vermindern, blieb dabei allerdings harmlos. Kodersdorf hingegen setzte nun auf Konter. Doch sowohl Grottker als auch Liebich nutzten ihre Möglichkeiten nicht. So blieb es beim verdienten 2:0 Sieg für die Kodersdorfer. Sollte die Mannschaft den Schwung dieses Sieges mit in die nächste Partie nehmen, sind sicher die nächsten Punkte möglich.

Tore: 1:0 Tschirch (34.), 2:0 S. Kulke (69.)

Aufstellung Kodersdorf:
Thomas – Kliemt, Newitsch, Liebich, F. Bäsler, Tschirch (ab 76. Höhne), P. Bäsler, Fonfara, S. Kulke (GK), Theurich (ab 72. Grottker), Breski (ab 82. Lobedann)

Schiedsrichter: Wiedemann (Görlitz)

Zuschauer: 60

 

       27. Spieltag: Rauschwalde - Aufbau 3:0(1:0), von Philipp Bäsler


 

Am Samstag ging es für die Kodersdorfer zum Derby nach Rauschwalde. Dabei hatten die Gastgeber auch die erste Möglichkeit, aber Heinsch verfehlte mit seinem Kopfball das Tor (5.). Nach einer Viertelstunde konnte SVK-Keeper Pahl die erste Großchance der Rauschwalder vereiteln. Zwar spielten beide Teams auf einem Niveau, trotzdem hatte der GFC stets die besseren Torchancen. So verwandelte der bis dahin abgemeldete Eberlein in der 34. Minute die 1:0 Führung. Im direkten Gegenzug ging ein straffer Fernschuss von S. Kulke nur knapp über das Tor.
Nach der Halbzeitpause war zunächst der GFC druckvoller. Dennoch blieb es bei der knappen Führung. In der 70. Minute bestrafte Eberlein dann erneut die kleinste Unaufmerksamkeit der Kodersdorfer Defensive und erzielte nach einer Flanke das 2:0. Danach setzte der SVK auf totale Offensive, wodurch sich ein spannendes Spiel entwickelte. Doch die wenigen Chancen die sich Kodersdorf boten, wurde vergeben. So traf Tschirch nach einer Hereingabe von P. Bäsler nur den Pfosten (76.). Rauschwalde setzte gegen die völlig offenen Kodersdorfer immer wieder gefährliche Konter. So konnte Eberlein in der 90. Spielminute mit seinem dritten Treffer das 3:0 erzielen.
Nach dieser enttäuschenden Niederlage heißt es für Kodersdorf nächste Woche gegen Hoyerswerda wieder Punkte einzufahren.

Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Eberlein (34., 70., 90.)

Aufstellung Kodersdorf:
Pahl – Newitsch (ab 75. Lobedann), Kliemt, Liebich, Fonfara, F. Bäsler (ab 53. Breski), Tschirch, Theurich (ab 70. Höhne (GK)), P. Bäsler (GK), S. Kulke, Winkler

Schiedsrichter: Weickelt

Zuschauer: 40

 

       28. Spieltag: Aufbau - Lausitz Hoyerswerda 4:2(3:1), von Philipp Bäsler


 

Bei schönstem Wetter und Hitze traf Kodersdorf am Samstag auf den Tabellenletzten Hoyerswerda. Dabei hatten die Gäste nach nur eine Minute die erste Möglichkeit, doch der Flachschuss verfehlte das Tor. Danach übernahm Kodersdorf sofort das Zepter, bestimmte klar das Spiel und erspielte sich eine Vielzahl guter Chancen. Die erste vergab Winkler nach Hereingabe von P. Bäsler (6.). Nur zwei Minuten später lief Hennig allein aufs Tor zu, doch Torhüter Reiche stoppte den Stürmer im letzten Moment. Weitere Möglichkeiten von Tschirch und Fonfara konnten ebenfalls nicht genutzt werden. So stand es nach der Anfangsviertelstunde immer noch 0:0, trotz der drückenden Überlegenheit der sehr gut aufspielenden Kodersdorfer. Nach einem langen Einwurf des stark aufspielenden Newitsch, setzte sich P. Bäsler auf der außen durch und spielte Hennig in der Mitte frei, der den Ball gegen die Latte nagelte. Der geklärte Ball kam sofort zurück in den Strafraum, wo Winkler zur erlösenden 1:0 Führung einnickte (26.). Leider hielt diese Führung nicht lange. Nach einer Nachlässigkeit in der Defensive konnte Lausitz den 1:1 Ausgleich aus dem nichts erzielen. Buder setzte sich durch und schloss überlegt ab (31.). Doch Kodersdorf fand sofort die richtige Antwort. Im direkten Gegenzug legte P. Bäsler aus dem Halbfeld für Breski auf, der sich gut durchsetzte und mit seinem ersten Saisontor das 2:1 besorgte (32.). Kurz vor der Halbzeit konnten die Hausherren ihre Führung sogar noch ausbauen. Erneut war es P. Bäsler der für den mitgelaufenen Winkler querlegte und der Stürmer hatte keine Mühe aus einem Meter einzuschieben.
In der zweiten Halbzeit bäumte sich Hoyerswerda noch einmal auf, blieb aber oft zu ungefährlich. Auch Kodersdorf musste den hohen Temperaturen Tribut zollen und spielte nicht mehr so schwungvoll wie in Durchgang eins. So sorgten lediglich Fernschüsse von Breski und P. Bäsler für ein wenig Gefahr. Nach 60 Minuten konnte P. Bäsler nur durch ein Foul im Strafraum gestoppt werden. Mit dem fälligen Elfmeter sorgte der Gefoulte selbst für die Vorentscheidung. In der 68. Minute konnte Hoyerswerda noch einmal jubeln. Einen Freistoß aus 20m konnte Görner direkt verwandeln. Nun verwaltete Kodersdorf größtenteils die Führung und erspielte sich nur noch wenige Möglichkeiten. Doch nach 76 Minuten hätte P. Bäsler sein zweites Tor erzielen müssen, doch er vergab nach einem Solo kläglich. So blieb es am Ende bei einem hochverdienten 4:2 Sieg für Kodersdorf, die heute auf jeder Position überzeugen konnten. Damit kann Kodersdorf bereits nicht mehr Tabellenletzter werden und hat damit bereits mehr erreicht, als alle vor der Saison erwartet haben.

Tore: 1:0 Winkler (26.), 1:1 Buder (31.), 2:1 Breski (32.), 3:1 Winkler (41.), 4:1 P. Bäsler (FE, 60.), 4:2 Görner (68.)

Aufstellung Kodersdorf:
Pahl – Newitsch, Kliemt, F. Bäsler, Fonfara, Tschirch (ab 60. Grottker), P. Bäsler, Breski, S. Kulke, Hennig (ab 75. Kraft), Winkler (ab 80. Höhne)

Schiedsrichter: Fröhlich (Rippien)

Zuschauer: 100

 

       29. Spieltag: Oderwitz - Aufbau 8:0(5:0), von Philipp Bäsler


 

Am Samstag mussten die Kodersdorfer zum Tabellenzweiten nach Oderwitz reisen. Im vorletzten Punktspiel der Saison wollten sie dem aufstiegsambitionierten Team möglichst große Gegenwehr bieten. Der Favorit hätte dabei bereits nach zwei Minuten in Führung gehen müssen, allerdings konnte Thomas zweimal hervorragend parieren. Nach dieser Schrecksekunde fanden die Gäste immer besser ins Spiel und versuchten mit Kurzpassspiel zum Erfolg zu kommen. So verbuchte man Chancen von Tschirch, Kliemt und Fonfara, die jedoch nicht genutzt werden konnten. Aber auch Oderwitz erschien in der 10. Minute gefährlich vor dem Kodersdorfer Tor, doch Torhüter Thomas konnte erneut abwehren. Dieser musste sich allerdings in der 15. Spielminute ebenfalls geschlagen geben. Nach einem Abspielfehler im Mittelfeld und einer schönen Kombination der Gastgeber, konnte Jungnickel völlig frei zum 1:0 einschieben. Dies schockte den SVK sichtlich und jeglicher Spielfluss war dahin. Viele Unsicherheiten und Abspielfehler der Kodersdorfer ließen Oderwitz nun immer stärker werden. Folgerichtig fiel in der 26. Spielminute das 2:0, nach einem langen Einwurf traf erneut Jungnickel. Fünf Minuten später hatten die Gäste auch noch Pech, als zum dritten Mal Jungnickel aus klarer Abseitsposition zum 3:0 traf. Einziges Lebenszeichen des schwachen SVK setzte Kliemt in der 44. Minute, doch sein Fernschuss verfehlte das Tor knapp. So schien das Spiel bereits nach der ersten Halbzeit entschieden und was im zweiten Durchgang auf Kodersdorf zu kam grenzte an ein Debakel.
Oderwitz spielte sich in einen Rausch, während die Aufbau-Kicker nur hinterher rannten. So konnte Mutscher nach einer schönen Kombination das 4:0 erzielen (53.). Mit seinen Treffern vier und fünf an diesem Tag erhöhte erneut Jungnickel auf 6:0 (57., 60.). Nun folgte ein kleines Aufbäumen der Gäste, die angesichts des Spielstandes natürlich längst geschlagen waren. Grottker wurde zweimal herrlich freigespielt, konnte den Ball aber nicht im Tor unterbringen. Auch der eingewechselte Höhne traf nicht aus Nahdistanz und Fernschüsse von Fonfara und P. Bäsler waren zu ungefährlich. So gelang es den Gästen nicht den Ehrentreffer zu erzielen, stattdessen musste der bemitleidenswerte Thomas noch mal hinter sich greifen. Müller und Döring sorgten für den Endstand von 8:0. Nach einer indiskutablen Leistung der Kodersdorfer auch in der Höhe eine völlig verdiente Niederlage die nun am letzten Spieltag wettgemacht werden sollte, um die Saison positiv enden zu lassen.

Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Jungnickel (15., 26., 31.), 4:0 Mutscher (53.), 5:0, 6:0 Jungnickel (57., 60.), 7:0 Müller (83.), 8:0 Döring (85.)

Aufstellung Kodersdorf:
Thomas – Newitsch , Kliemt, Liebich, F. Bäsler, Tschirch (ab 55. Theurich), P. Bäsler, Fonfara, S. Kulke (ab 78. Höhne), Winkler (ab 67. Grottker), Breski

Schiedsrichter: Runge

Zuschauer: 170

 

       30. Spieltag: Aufbau - GW Görlitz II 1:4(0:2), von Philipp Bäsler


 

Am letzten Saisonspiel gastierte die Landesligareserve von Gelb-Weiß Görlitz beim Aufsteiger aus Kodersdorf. Hier galt es für Kodersdorf einerseits um jeden Preis vor Konkurrent Spree zu bleiben und andererseits einen würdigen Abschluss für die lange Ära unter Trainer Christian Heidrich zu setzen. Dieser wurde vor dem Spiel offiziell verabschiedet, zusammen mit den Spielern S. Kulke, Breski und S. Heidrich. Nachdem sich der Verein für die langjährige Arbeit und den hohen Einsatz bedankte, stand dann Fußball im Mittelpunkt.
Leider hatten die Gastgeber, die einige Ausfälle zu kompensieren hatten, von Beginn an große Probleme mit der schnellen Spielweise der Gäste. So konnte Seifert nach einem schnellen Angriff bereits nach zwei Minuten zur frühen Führung einschieben. Als Hilscher nach 13 Minuten aus abseitsverdächtiger Position das 0:2 erzielte, war der Fehlstart für den SVK perfekt. Das schnelle Spiel über die Flügel stellte den Gastgeber vor große Probleme, sodass immer wieder Lücken in der Defensive offenbart wurden. Ein erstes Lebenszeichen gab Aufbau nach 14 Minuten ab. Breski spielte einen Freistoß gedankengegenwärtig auf P. Bäsler, der aber knapp am langen Pfosten vorbei schob. Wenige Augenblicke später verfehlte ein Freistoß von Tschirch nur knapp das Tor. Kodersdorf war nun besser im Spiel und machte mehr Druck. So konnte Pöschmann einen Schuss von Winkler noch über die Latte lenken. In der 26. Minute verpasste Tschirch den Anschlusstreffer nur um Zentimeter, nach der Hereingabe von Winkler.
In der zweiten Halbzeit stellte Kodersdorf um, um noch zum Ausgleich zu kommen. Nach schönem Pass von S. Kulke, scheiterte Winkler allerdings alleinstehend an Pöschmann (47.). Nur zwei Minuten später wurde der Torjäger erneut bedient, vergab aber kläglich. Dennoch zahlte sich der hohe Aufwand den der SVK hier noch einmal betrieb aus. In der 58. Spielminute konterte Aufbau mustergültig. Torhüter Thomas mit einem weiten Einwurf auf S. Kulke, der direkt weiter auf Breski spielte und dieser zog ins lange Eck ab und ließ Pöschmann keine Chance. Nach dem Anschluss versuchte Kodersdorf alles um auch noch zum Ausgleich zu kommen. Doch Pöschmann konnte einen fulminanten Schuss von Breski überragend am langen Eck vorbeilenken. Nach 75 Minuten tauchte die NFV-Reserve wieder gefährlich vor dem Tor auf, doch Thomas hielt zweimal weltklasse. Doch dies änderte nichts mehr am Spielausgang. In der 79. Spielminute verwandelte Mauksch einen Foulelfmeter sicher, ehe Adam in der 87. Minute sogar noch das 1:4 erzielte. So verfehlte Kodersdorf zwar einen Punktgewinn, blieb aber durch die gleichzeitige Niederlage vom LSV vor Spree auf Tabellenplatz 14. Trotz des enttäuschenden Abschlusses bedankte sich Trainer Christian Heidrich für die 6 tollen Jahre beim SVK, in denen viele Erfolge gefeiert wurden. Und mit überraschenden 14 Tabellenplatz und dem sicheren Klassenerhalt findet diese „geile“ Zeit nun einen würdigen Abschluss.

Tore: 0:1 Seifert (2.), 0:2 Hilscher (13.), 1:2 Breski (58.), 1:3 Mauksch (FE; 79.), 1:4 Adam (87.)

Aufstellung Kodersdorf:
Pahl (ab 46. Thomas) – S. Kulke (GK), Newitsch (ab 81. Kraft), Liebich, S. Heidrich (ab 46. Grottker), Tschirch, F. Bäsler, Fonfara, P. Bäsler (GK), Winkler, Breski

Schiedsrichter: Wolter (Görlitz)

Zuschauer: 100

 

 
letztes update: 12.06.2011 23:26:11
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